Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

MFG Baden-Württemberg und European Media Laboratory stoßen transatlantische Kooperationen an

10.11.2009
Heidelberg mobil International GmbH unterzeichnet Kooperationsvereinbarung mit Red Ball Internet aus New Brunswick, Kanada

Im Rahmen des New Brunswick Innovation Forums am 28. Oktober 2009 haben Heidelberg Mobil International (HDM-I) und das kanadische Unternehmen Red Ball Internet die künftige Zusammenarbeit vereinbart.

Das New Brunswick Innovation Forum ist strategischer Partner des Heidelberger Innovationsforums, der erfolgreichen Innovation-Matching-Veranstaltung der MFG und des EML.

Mit der Kooperation zwischen HDM-I und Red Ball Internet zeigen sich die ersten Ergebnisse der strategischen Partnerschaft der MFG Baden-Württemberg und des European Media Laboratory (EML) mit dem National Research Council Canada (NRC) im Rahmen des Heidelberger Innovationsforums (http://www.heidelberger-innovationsforum.de). Mit der einmal jährlich stattfindenden Matchmaking-Veranstaltung bringen MFG Baden-Württemberg und das EML gezielt IT-Forscher und Innovatoren mit Investoren und Industriepartnern zusammen. Die Partnerschaft mit dem NRC zielt auf die Ausweitung der Technologietransfer-Aktivitäten auf internationaler Ebene.

Wie groß das Potenzial ist, zeigt die Kooperationsvereinbarung der Heidelberg mobil International (HDM-I) mit dem Unternehmen Red Ball Internet. HDM-I stellte sein mobiles Fußgängerinformationssystem sowie die dahinterstehende "DeepMap"-Technologie bereits 2006 auf dem Heidelberger Innovationsforum vor. Nun folgte das Unternehmen der Einladung nach Kanada und traf dort auf Red Ball Internet, die für Kanada exklusiv die "iBurst" Technologie, eine mobile, breitbandige Internetverbindungen der nächsten Generation vertreiben. Die Unternehmen wollen nun ihre jeweiligen Produkt- und Serviceangebote mit dem Ziel untersuchen, gemeinsame Angebote zu entwickeln und neue Märkte zu erschließen.

Klaus Haasis, Geschäftsführer der MFG Baden-Württemberg, freut sich über diesen Vermittlungserfolg: "In einer vernetzten Welt können auch kleine Unternehmen und Start-ups von internationalen Verbindungen enorm profitieren". Prof. Andreas Reuter, Geschäftsführer des EML, ergänzt: "Der Erfolg ermutigt uns darin, das Heidelberger Innovationsforum weiterzuentwickeln und noch stärker zu vernetzen."

Das nächste Heidelberger Innovationsforum, das sich rund um den Zukunftsmarkt "Cleantech" drehen wird, findet am 22. April 2010 im Studio der Villa Bosch in Heidelberg statt. Veranstalter sind die MFG Baden-Württemberg und das European Media Laboratory.

Ansprechpartner für die Presse:

European Media Laboratory GmbH
Dr. Peter Saueressig
Villa Bosch
Schloss-Wolfsbrunnenweg 33
69118 Heidelberg
Tel.: 06221-533-245
Fax: 06221-533-198
Peter-Saueressig@eml.villa-bosch.de
MFG Baden-Württemberg mbH
Silke Ruoff
Referentin Kommunikation und Marketing
Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart
Tel.: 0711-90715-316
Fax: 0711-90715-350
E-Mail: ruoff@mfg.de
Über das Heidelberger Innovationsforum:
Das Heidelberger Innovationsforum vernetzt seit 2005 erfolgreich IT-Forscher und Marktakteure in frühen Innovationsphasen. Ziel der Veranstaltung ist, die Lizenzierung von Technologien sowie die Finanzierung von Start-up-Firmen zu unterstützen und die Kooperation zwischen Forschungseinrichtungen und Firmen zu verbessern. Mit großem Erfolg: Auf den vergangenen Veranstaltungen haben über 250 Erfinder und Entwickler aus 10 Ländern ihre Ideen vorgestellt. Mehr als die Hälfte von ihnen konnte vielversprechende Kontakte zu Investoren und Entscheidern aus der Industrie knüpfen.

Über das European Media Laboratory:

Die European Media Laboratory GmbH (EML) GmbH ist ein Entwicklungs- und Forschungsunternehmen im Bereich der angewandten IT mit Sitz in Heidelberg, das von SAP-Mitbegründer Klaus Tschira ins Leben gerufen wurde. Gemäß dem Grundsatz "Think Beyond the Limits!" forscht und entwickelt das EML in den Bereichen "Mensch-Technik-Interaktion" und "automatische Sprachverarbeitung." Der Sitz der EML GmbH ist die Heidelberger Villa Bosch, das ehemalige Domizil des Nobelpreisträgers Carl Bosch (1874-1940).

Über die MFG Baden-Württemberg:

Die MFG gehört zu den führenden Innovationsagenturen für IT und Medien in Europa mit Schwerpunkt Informationstechnologie, Software, Telekommunikation und Creative Industries. Ziel ist die Vernetzung von Kreativwirtschaft und Technologiebranchen zur Stärkung des deutschen Südwestens, zur Förderung von Kooperationen in Europa und zur Unterstützung globaler Zusammenarbeit. Dabei stehen für die MFG als Experte für wissensbasierte Dienstleistungen besonders Anwenderbranchen wie Automobil- und Maschinenbau sowie die Gesundheitsbranche als potenzielle Kunden und Abnehmer im Fokus. Mit ihren nach ISO 9001 zertifizierten Dienstleistungen und 100.000 Technologiebeziehungen gehört sie international zu den Vorreitern für systemische Standortentwicklung in öffentlich-privaten Partnerschaften.

Weitere Informationen:
http://www.eml-development.de/deutsch/presse/presseberichte.php?we_objectID=372 Presse-Information des EML
http://www.heidelberger-innovationsforum.de Alle Informationen zur Technologietransfer-Veranstaltung
http://www.hdm-i.de Website der Heidelberg mobil International GmbH
http://www.vascmo.de Stadtinformationsportal Vascmo

Dr. Peter Saueressig | idw
Weitere Informationen:
http://www.eml.villa-bosch.de
http://www.mfg-innovation.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Plattformübergreifende Symbiose von intelligenten Objekten im »Internet of Things« (IoT)
09.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

nachricht Von Fußgängern und Fahrzeugen: Uni Ulm und DLR sammeln gemeinsam Daten für das automatisierte Fahren
09.12.2016 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie