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Die Computeralgebra - ein wichtiges Gebiet der Mathematik mit Bezügen zur Informatik - liefert hierfür exakte Methoden.
Daran forschen Mathematiker im neuen Schwerpunktprogramm "Algorithmische und Experimentelle Methoden in Algebra, Geometrie und Zahlentheorie", das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit insgesamt 10,5 Millionen Euro gefördert wird. Das bundesweite Programm koordiniert Prof. Dr. Wolfram Decker, der an der Saar-Uni Algebraische Geometrie und Computeralgebra lehrt.
Die Methoden der Computeralgebra erlauben sowohl innerhalb der Mathematik als auch bei praktischen Anwendungen die exakte Durchführung computergestützer Experimente. Ein bekanntes internationales Beispiel ist die mathematische Fundierung von Problemen aus der Teilchenphysik, für die 1999 der Nobelpreis verliehen wurde. Die Mathematiker im Schwerpunkt entwickeln Algorithmen, die vielseitig eingesetzt werden können und in bestehende Computeralgebra-Systeme integriert werden. Dafür stehen weltweit führende, in Deutschland (mit-) entwickelte Systeme zur Verfügung.
Die beteiligten Forscher werden umfangreiche Programmpakete und Datenbanken erstellen, auf die auch andere Wissenschaftler für ihre Experimente zurückgreifen können. Neben Wissenschaftlern der Saar-Universität sind Forscher der Universitäten Essen, Darmstadt, Kaiserslautern, Düsseldorf, Kassel und Mainz federführend beteiligt. Das Projekt ist auf eine Dauer von zwei mal drei Jahren angelegt.
In den Schwerpunktprogrammen der DFG arbeiten Forscher aus verschiedenen Regionen zusammen. Dabei vernetzen sie sich, können ihre Forschungsergebnisse austauschen und gelangen so zu neuen innovativen Erkenntnissen. Ein Großteil der Mittel dieses Projekts fließt in die Ausbildung von Doktoranden und Post-Doktoranden und kommt damit direkt dem wissenschaftlichen Nachwuchs zu Gute. Die DFG fördert wissenschaftlich hochwertige und international konkurrenzfähige Programme.
Fragen beantwortet:
Prof. Dr. Wolfram Decker
Tel. 0681/302-2906
E-Mail: decker@math.uni-sb.de
Gerhild Sieber | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.uni-sb.de
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