Anzeige
Wissenschaftler der RWTH Aachen haben es sich zur Aufgabe gemacht, Multitouch-Tische benutzerorientiert zu verbessern. Die interaktiven Tische funktionieren ähnlich wie das iPhone von Apple, Berührungen ersetzen zum Beispiel Maus und Tastatur. Bereits 2009 konnten Prof. Dr. Jan Borchers und Dipl.-Inform. Malte Weiss mit der Entwicklung von SLAP-Widgets die Steuerungsmöglichkeiten verbessern.
SLAP-Widgets sind transparente, bewegliche Knöpfe, die auf der Tischplatte vom Computer erkannt werden und als Eingabegeräte fungieren. Die glatte Oberfläche stellte zuvor ein Problem dar, die Eingabeflächen waren nicht zu ertasten. Mit den SLAP kam also auch die Haptik zurück auf den Tisch.
Mit Madgets, die Kurzform für magnetic widgets, ist den Forschern des Lehrstuhls für Medieninformatik der Aachener Hochschule ein weiterer Fortschritt in der Nutzbarkeit interaktiver Tische gelungen. Madgets sind eine Weiterentwicklung der SLAP-Widgets: Die Knöpfe lassen sich via Magnetfeld von der Computersoftware steuern. Wird ein Madget beispielsweise nicht mehr zur Eingabe benötigt, schiebt der Computer es an den Rand der Tischplatte und somit aus dem Weg. Die neue Technik bietet zahlreiche weitere Möglichkeiten. So können mehrere Multitouch-Tische, die Madgets nutzen, miteinander verbunden werden. Die Bewegungen auf einem Tisch werden dabei auch auf andere Platten übertragen. Das ermöglicht zum Beispiel Regisseuren, von verschiedenen Orten aus gemeinsam am Schnitt eines Films zu arbeiten. Die Arbeitsschritte des Anderen können dann genau verfolgt werden.
Im Oktober 2010 werden die Madgets auf der ACM UIST, einer Konferenz zur Technik von Benutzerschnittstellen, in New York vorgestellt. Interessierte finden weitere Informationen und ein YouTube-Video zum Projekt online unter http://hci.rwth-aachen.de/madgets.
i.A. Kim-Laureen Döpke
Thomas von Salzen | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: hci.rwth-aachen.de/madgets
Weitere Berichte zu: Computersoftware > iPhone > Madget > Magnetismus > Multitouch-Tische > RWTH > Tischplatte
Robotics: Gesturing for control
24.05.2012 | The Agency for Science, Technology and Research (A*STAR)
Researchers take virus-tracking software worldwide
23.05.2012 | Ohio Supercomputer Center
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten