Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Lebensrettende Handy-Anwendung

02.12.2011
Eine Erste-Hilfe-App entwickelte ein Absolvent des Studiengangs „Software Design“ der FH JOANNEUM Kapfenberg in Zusammenarbeit mit dem steirischen Roten Kreuz.

Technik kann Leben retten. Selten wird das augenscheinlicher wie bei der Ersten-Hilfe-Anwendung für Handys. Für seine Abschlussarbeit im Studiengang „Software Design“ der FH JOANNEUM Kapfenberg hat Robert Hammer diese App in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz Steiermark entwickelt.

Die mobile Applikation ist für alle Android-Smartphones geeignet und steht kostenlos zum Download zur Verfügung. Über 23.000 Handy-BesitzerInnen haben sich diese App bereits besorgt. Eine Version für iPhones ist bereits fertig gestellt und wartet noch auf die Freigabe durch Apple.

„Diese Abschlussarbeit ist ein sehr gutes Beispiel für die anwendungsorientierte Entwicklung an den IT-Studiengänge der FH JOANNEUM Kapfenberg“, freut sich Studiengangsleiterin Sonja Gögele über die große Nachfrage. „Darüber hinaus ist diese Anwendung auch ein Zeichen für das gesellschaftliche Engagement unserer Studierenden. Gerade mit dem Roten Kreuz Steiermark gibt es immer wieder erfolgreiche Kooperationsprojekte im IT-Bereich.“

„Das wohl nützlichste Programm“

Das steirische Rote Kreuz bezeichnet diese App als „das wohl nützlichste Programm auf dem Markt“. Dem Benutzer ermöglicht es, den gesamten Inhalt der Ersten-Hilfe-Fibel des Ersten-Hilfe-Grundkurses auf seinem Smartphone abzurufen. Die Benutzer selbst bewerten die Applikation mit durchschnittlich 4,7 von fünf möglichen Sternen und heben den hohen Nutzen hervor.

Das Rote Kreuz betont aber, dass „die App nicht das Besuchen eines Erste-Hilfe-Kurses ersetzt. Vielmehr soll die App an die Notwendigkeit von Erste-Hilfe-Kursen erinnern. Kursbesuchern des Roten Kreuzes hilft sie das bereits erlernte Wissen zu festigen und im Ernstfall bietet sie als Nachschlagwerk eine zuverlässige Stütze.“

Für „Software Design“-Absolvent Robert Hammer, der nun an der FH JOANNEUM Kapfenberg das Master-Studium „IT-Recht & Management“ begonnen hat, war die gute Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz eine große Hilfe. Zusätzlich zu dieser Ersten-Hilfe-Anwendung entwickelte Hammer ein Handy-Programm für Sanitäter („eSanHilfe“), das rund 1000 MitarbeiterInnen des Roten Kreuz Steiermark verwenden.

Thomas Winkler | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-joanneum.at/swd

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft
27.04.2017 | Kompetenzzentrum - Das virtuelle Fahrzeug Forschungsgesellschaft mbH

nachricht Ergonomie am Arbeitsplatz: Kamera erkennt ungesunde Bewegungen
24.04.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs

27.04.2017 | Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

VLC 200 GT von EMAG: Neue passgenaue Dreh-Schleif-Lösung für die Bearbeitung von Pkw-Getrieberädern

27.04.2017 | Maschinenbau

Induktive Lötprozesse von eldec: Schneller, präziser und sparsamer verlöten

27.04.2017 | Maschinenbau

Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

27.04.2017 | Informationstechnologie