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Eine kostenlose App für mehr Datensicherheit

10.02.2014
„Safer Internet Day“ – ein Tag, der die Nutzer daran erinnern soll, mehr auf Datensicherheit zu achten: Das Institut für Internet-Sicherheit (if(is)) an der Westfälischen Hochschule bietet mit der App „securityNews“ mehr Sicherheit für die Daten.

Das private Leben findet mehr und mehr auf Smartphone, Tablet und Notebook statt. Dabei vergessen viele Nutzer, wie einfach sich Dritte oft Zugriff verschaffen können. In Zusammenarbeit mit den Partnern „Deutschland sicher im Netz e.V.“ und Microsoft will sich die App den Herausforderungen der Internetsicherheit stellen.


Anlässlich des „Safer Internet Days 2014“ stellen die Entwickler des Instituts für Internet-Sicherheit an der Westfälischen Hochschule die App „securityNews“ kostenlos zur Verfügung.

Foto: Institut für Internet-Sicherheit, Abdruck honorarfrei

Die unabhängige App „securityNews“ wurde von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts für Internet-Sicherheit (if(is)) an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen entwickelt und enthält nun noch mehr Möglichkeiten, sich über die Sicherheit im Netz schnell zu informieren. Die Hiobsbotschaften überschlugen sich in den letzten Monaten:

Spionage, gehackte E-Mail-Konten und Sicherheitslücken führen immer mehr zu mangelndem Vertrauen in die Sicherheit des Netzes. Vorsorge und ein guter Schutz vor den Bedrohungen des Internets sind heute wichtiger denn je. Aus diesem Grund hat das Institut für Internet-Sicherheit die kostenlose App „securityNews“ entwickelt. Nun will die App mit den neuen Partnern noch mehr Internetnutzer erreichen.

Aktiv handeln, anstatt sich passiv den Gefahren auszusetzen, empfiehlt der Fachmann an der Westfälischen Hochschule: „Wir als innovatives Institut für Internet-Sicherheit wollen am ‚Safer Internet Day‘ mit Hilfe unserer Partner den Internetnutzern weitere wertvolle Funktionen über ‚securityNews‘ zur Verfügung stellen und damit ihre Sicherheit erhöhen und wieder Vertrauen ins Internet schaffen“, so Prof. Norbert Pohlmann, Leiter des Instituts. Mit „Deutschland sicher im Netz e.V.“, Microsoft, „TeleTrust“ und dem „Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik“ (BSI) erhält das „if(is)“ dabei Verstärkung. Gemeinsam übernehmen die Entwickler mehr Verantwortung, die Nutzer über Risiken aufzuklären, sie über Sicherheitslücken zu informieren und sie so anzuleiten, das Internet etwas sicherer zu gestalten.

Die Allianz der Unternehmen, Verbände und Behörden möchte die Internetnutzer dafür sensibilisieren, dass die Sicherheit in der Verantwortung von uns allen liegt. Hacker nutzen besonders Schwachstellen in veralteter Software aus. Das ließe sich jedoch leicht beheben, wenn Software regelmäßig aktualisiert würde. „SecurityNews“ informiert über genau diese Updates und will die Nutzer zum Handeln motivieren. So können sie sich aktiv den Bedrohungen entgegenstellen.

Updates sofort zur Hand: Dazu wurde die App „securityNews“ für alle Internetnutzer kostenlos zugänglich gemacht. Die App ist für Android-, iOS- und Windows 8-Geräte erhältlich. Zusätzlich erscheint der Informationsdienst als E-Mail-Newsletter sowie auf Twitter und kann auf jeder Website einfach eingebunden werden. So ist es möglich, dass jeder einfach und schnell über wichtige Meldungen zu Sicherheitslücken informiert wird.

Zum „Safer Internet Day“ wurde „securityNews“ um hilfreiche Ergänzungen erweitert. Mit den neuen Anbieterkanälen können Internetnutzer die App genau auf ihre Bedürfnisse einstellen. Und auch die Anbieter selbst profitieren von den neuen Kanälen, denn mit ihnen können sie wichtige Sicherheitsinformationen über ihre Produkte gezielt an den Kunden weitergeben. Die kritischsten Werte der BSI-Schwachstellenampel werden nun vorangestellt. So sehen Internetnutzer die wichtigsten Informationen schnell auf einen Blick.

Ein Expertenteam des Instituts für Internet-Sicherheit überprüft täglich eine Vielzahl von Sicherheitsmeldungen gängiger Software auf ihre Relevanz, um die wichtigsten anschließend in verständlicher Sprache an die Anwender über die App zu versenden. Adressaten sind sowohl private wie auch berufliche Internetnutzer, die mit üblichen Standard-Programmen arbeiten. Denn genau hier liegen die größten Gefahren für die IT-Sicherheit der Anwender. Cyber-Kriminelle nutzen bekanntgewordene Schwachstellen meist sofort aus, wie die Meldungen der letzten Monate bestätigen. Weitere Informationen zur App „securityNews“ finden Nutzer auf der Internetseite www.it-sicherheit.de.

Ihre Medienansprechpartner für weitere Informationen:
Prof. Dr. (TU NN) Norbert Pohlmann, Campus Gelsenkirchen der Westfälischen Hochschule, Fon (0209) 9596-515, E-Mail norbert.pohlmann@w-hs.de oder

Benjamin Krüger, Campus Gelsenkirchen der Westfälischen Hochschule, Institut für Internet-Sicherheit (if(is)), Fon (0209) 9596-877, benjamin.krueger@w-hs.de

Autor der Meldung: Benjamin Krüger (Institut für Internet-Sicherheit)

Dr. Barbara Laaser | idw
Weitere Informationen:
http://www.w-hs.de
http://www.it-sicherheit.de

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