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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt für das Kompetenzzentrum in den nächsten vier Jahren rund 8 Millionen Euro zur Verfügung. Das Zentrum für IT-Sicherheit ergänzt die traditionell starke Grundlagenforschung an der TU Darmstadt und entwickelt seine Ergebnisse anwendungsnah weiter.
„Mit dem neuen Kompetenzzentrum EC SPRIDE investieren wir nicht nur in den wissenschaftlichen Fortschritt, sondern auch in Deutschland als Standort für Spitzenforscher", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan.
Talentiertem Nachwuchs bietet das Zentrum ein attraktives Forschungsumfeld und beste Karrierechancen mit seinem Claude-Shannon-Programm. Dieses lässt den Forschern neue Freiheiten und stellt hohe Erwartungen an sie: Mit eigenen Gruppen sollen Postdoktoranden IT-Sicherheitslösungen entwickeln, die Betrug, Missbrauch, Sabotage und Ausspähung verhindern.
„Wir brauchen eine starke IT-Sicherheitsforschung in Deutschland, um sichere und vertrauenswürdige Lösungen für IT-Systeme zu entwickeln. Nur so können wir uns den zukünftigen Herausforderungen zum Wohle der Gesellschaft stellen. Dafür sind international die besten Köpfe gefragt“, so Schavan.
Bei der Entwicklung des Claude-Shannon-Nachwuchsgruppenprogramms hat sich die TU Darmstadt am angesehenen Emmy-Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft orientiert. „Unsere Forschung am EC SPRIDE soll die IT-Industrie dabei unterstützen, Sicherheit und Daten-schutz schon beim Entwurf von IT-Systemen einzuplanen und so hohe Folgekosten zu vermeiden. Dafür suchen wir ambitionierte Postdoktoranden, die ihre eigenen Fragestellungen entwickeln und verfolgen wollen,“ erklärt Prof. Michael Waidner, geschäftsführender Direktor des EC SPRIDE, Informatik-Professor an der TU Darmstadt und zugleich Leiter des Fraunhofer SIT Darmstadt.
Wer die strengen Auswahlkriterien des Programms erfüllt, kann sich eine eigene, unabhängige Gruppe aufbauen und wird eng in den Fachbereich Informatik eingebunden. So lernen die Postdoktoranden schon früh die Arbeitsweise und die Verantwortung kennen, die für eine Professur typisch sind. Das kann ein wesentlicher Vorteil auf dem Weg zum eigenen Lehrstuhl sein.
Der US-amerikanische Mathematiker und Elektrotechniker Claude Shannon (1916-2001) gilt als Mitbegründer des digitalen Zeitalters und Pionier der Kryptographie.
ÜBER das BMBF-Kompetenzzentrum EC SPRIDE
Das European Center for Security and Privacy by Design (EC SPRIDE) schärft durch seine Konzentration auf die Themen Sicherheit und Privatsphäre „by design“ das Forschungsprofil des IT-Sicherheitsstandortes Darmstadt. „By design“ bedeutet, dass Sicherheit und Datenschutz bereits in der Entwurfsphase von IT-Systemen und über deren gesamten Lebenszyklus berücksichtigt werden. Dafür nutzt und ergänzt das BMBF-Kompetenzzentrum EC SPRIDE die im LOEWE-Zentrum CASED bereits vorhandenen Kompetenzen und Infrastrukturen, insbesondere an der TU Darmstadt und dem Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT. Die Zentren werden eng kooperieren und sich thematisch ergänzen, dabei jedoch eigenständige Projekte und Ziele verfolgen. Mit über 200 Wissenschaftler/innen ist Darmstadt einer der bedeutendsten und entwicklungsstärksten IT-Sicherheitsstandorte in Europa.
Weitere Informationen:
www.ec-spride.de
Pressekontakt:
EC SPRIDE
Mornewegstraße 32, 64293 Darmstadt
Anne Grauenhorst, Public Relations
Tel.: +49 6151 16 6185
E-Mail: anne.grauenhorst@ec-spride.de
Dr. Michael Kreutzer, Verwaltungsleiter
Tel.: +49 6151 16-6165
E-Mail: michael.kreutzer@ec-spride.de
MI-Nr. 93/2011, Grauenhorst/Siemens
Jörg Feuck | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.ec-spride.de
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„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
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Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
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