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Informationstechnik: TÜViT: Neuer Personalausweis ist sicher

20.09.2010
Ab 1. November 2010 erhalten die Bundesbürger einen Personalausweis im Scheckkartenformat.

Wichtigste Änderung: Mithilfe eines Chips können sich Inhaber künftig auch online ausweisen. Organisatoren und Referenten eines TÜV NORD-Symposiums in Berlin stellten fest: Die Daten auf dem neuen Personalausweis sind sicher.

"Von Sicherheitslücken beim neuen Personalausweis kann keine Rede sein", betont Antonius Sommer, Geschäftsführer des Veranstalters TÜV Informationstechnik (TÜViT). Mit dem neuen Personalausweis können die Bürger zahlreiche Dienstleistungen von zu Hause sicherer nutzen. So kann z.B. die Steuererklärung über das Internet beim Finanzamt ohne Medienbruch eingereicht werden. Auch bislang zeitaufwändige Ummeldungen von Kfz sollen Online durchgeführt werden können.

TÜViT ist ein Spezialist für IT-Sicherheit. Die TÜV NORD Tochter ist beim neuen Personalausweis maßgeblich an der Prüfung der verwendeten Chips, der Software und den notwendigen Lesegeräten beteiligt. Dazu werden verschiedene Prozesse bei der Datenerfassung von der Meldestelle bis zur Herstellung des Personalausweises in der Bundesdruckerei begleitet.

"Nur wer den Ausweis und ein Lesegerät besitzt und eine sechsstellige PIN eingibt kann am PC daheim die Online-Funktionen nutzen. Dabei sind viele sinnvolle Sicherungen eingebaut. Alle persönlichen Daten werden durchgehend verschlüsselt übertragen", so Sommer. "Alle Internet-Dienstleister müssen ein staatlich vergebenes Berechtigungszertifikat vorweisen."

TÜV NORD tritt damit auch Medienberichten entgegen, in denen Personalausweis und Lesegeräte als nicht sicher bezeichnet wurden.

Etwa 200 Kommunen, Behörden und Unternehmen haben den neuen Personalausweis und seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in den vergangenen Monaten erprobt. Die Erfahrungen sind fast durchweg positiv. Lars Terbeck, Projektleiter der Stadt Hagen berichtete, man erwarte jetzt deutliche Effizienzsteigerungen in der Verwaltung, zum Beispiel bei der Beantragung von Urkunden, aber auch bei der bislang aufwändigen Erhebung der Hundesteuer.

Sven Ulbrich | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.tuev-nord.de/

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