Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

IKT-Trends: Besucher des Trendkongresses sehen Big Data Intelligence und Business Intelligence vorn

12.02.2014
Das FZI Forschungszentrum Informatik Karlsruhe hat die Besucherinnen und Besucher des Trendkongresses net economy und der Fachmesse CLOUDZONE (Anfang Februar in Karlsruhe) gebeten, per App darüber abzustimmen, welche von 17 vorgegebenen IKT-Entwicklungen ihrer Meinung nach 2014 an der Spitze liegen werden / FZI-Vorstandsmitglied Professor Dr. Andreas Oberweis warnt davor, das Thema Datensicherheit zu unterschätzen und fordert Investitionen in sichere Infrastrukturen und Systeme. Nur so könnten die erkannten Trend-Technologien auch wirtschaftlich zum Erfolg werden.

Trendvorhersagen gibt es viele. Doch Kongressbesucher per App zu befragen, welche Entwicklungen ihrer Meinung nach 2014 im Trend liegen werden, ist eine noch relativ neue Idee, um Fachpublikum gezielt in die Meinungsfindung einzubeziehen.


Grafische Auswertung der IKT-Trends nach Summe der Stimmen
FZI Forschungszentrum Informatik

Das FZI Forschungszentrum Informatik Karlsruhe hat das jetzt auf dem 6. Trendkongress net economy und der Fachmesse CLOUDZONE mit einer eigens dafür entwickelten App getan. Besucherinnen und Besucher nahmen die Einladung an, aus 17 vorgegebenen IKT-Themen ihre Favoriten zu wählen. Sie setzten "Big Data Intelligence and Business Intelligence" an die Spitze.

An zweiter Stelle folgt "mobile IT und mobile Business". Als dritten IKT-Trend 2014 sehen sie "Customization: Personalisierung und Individualisierung". Das Resultat der Auswertung ist auf der Webseite unter http://url.fzi.de/ikt-trends veröffentlicht.

Für die Experten des FZI kommen die Ergebnisse nicht überraschend: "Wir machen seit Jahren auf das große Potential der Cloud und damit verbunden die stark steigende Nutzung der Mobiltechnologie aufmerksam und entwickeln Lösungen dafür. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen können durch innovative Gestaltung ihrer Geschäftsprozesse unter flexibler Einbeziehung von Kunden und Partnern wirtschaftlichen Nutzen aus den neuen Cloud-Technologien ziehen.", erklärt Professor Dr. Andreas Oberweis. Er warnt in diesem Zusammenhang allerdings vor Behinderungen des Fortschrittes durch unsichere Infrastrukturen und Systeme.

"Solange das Vertrauen in die Sicherheit der Informations- und Kommunikationstechnik nicht wiederhergestellt ist, können die neuen Technologien ihr volles Potenzial nicht entfalten. Hier ist rasches politisches Handeln notwendig, wenn Deutschland aus den kreativen Lösungen seiner Forschung auch künftig weltweit wirtschaftlichen Erfolg ziehen will."

Am FZI werden aus neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Informationstechnologie praxisgerechte Anwendungslösungen für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen entwickelt. Professorinnen und Professoren aus verschiedenen Disziplinen führen Forschungsgruppen, die Informatik-Anwendungsforschung betreiben und die Lösungen prototypisch umsetzen. Studierenden, Absolventen und Doktoranden werden dabei für ihre akademische oder wirtschaftliche Karriere qualifiziert. Die gemeinnützige Einrichtung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen.

Weitere Informationen

FZI Forschungszentrum Informatik
Haid-und-Neu-Str. 10–14, 76131 Karlsruhe
Ansprechpartnerin: Johanna Häs, FZI Corporate Communications and Media
Telefon: +49 721 9654-904
E-Mail: haes@fzi.de
Internet: http://www.fzi.de
http://www.fzi.de/aktuelles/trendkongress-2014/
Über das FZI Forschungszentrum Informatik
Das FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie ist eine gemeinnützige Einrichtung für Informatik-Anwendungsforschung und Technologietransfer. Es bringt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Informationstechnologie in Unternehmen und öffentliche Einrichtungen und qualifiziert junge Menschen für eine akademische und wirtschaftliche Karriere oder den Sprung in die Selbstständigkeit. Geführt von Professoren verschiedener Fakultäten entwickeln die Forschungsgruppen am FZI interdisziplinär für ihre Auftraggeber Konzepte, Software-, Hardware- und Systemlösungen und setzen die gefundenen Lösungen prototypisch um. Mit dem FZI House of Living Labs steht eine einzigartige Forschungsumgebung für die Anwendungsforschung bereit. Alle Bereiche des FZI sind nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert; Bereiche mit Anwendungsforschung für Medizinprodukte auch nach DIN EN ISO 13485:2010. Hauptsitz ist Karlsruhe. Das FZI ist mit einer Außenstelle in Berlin vertreten.

Johanna Häs | idw
Weitere Informationen:
http://url.fzi.de/ikt-trends
http://www.fzi.de/aktuelles/trendkongress-2014/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Lemgoer Forscher entwickeln Intelligente Assistenzsysteme für mobile Anwendungen in der Industrie
25.07.2017 | Hochschule Ostwestfalen-Lippe

nachricht Neue Anwendungsszenarien für Industrie 4.0 entwickelt
25.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Im Focus: 3-D scanning with water

3-D shape acquisition using water displacement as the shape sensor for the reconstruction of complex objects

A global team of computer scientists and engineers have developed an innovative technique that more completely reconstructs challenging 3D objects. An ancient...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

Gipfeltreffen der String-Mathematik: Internationale Konferenz StringMath 2017

24.07.2017 | Veranstaltungen

Von atmosphärischen Teilchen bis hin zu Polymeren aus nachwachsenden Rohstoffen

24.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

IT-Experten entdecken Chancen für den Channel-Markt

25.07.2017 | Unternehmensmeldung

Erst hot dann Schrott! – Elektronik-Überhitzung effektiv vorbeugen

25.07.2017 | Seminare Workshops

Dichtes Gefäßnetz reguliert Bildung von Thrombozyten im Knochenmark

25.07.2017 | Biowissenschaften Chemie