Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Von der Idee bis zur Produktion: Uni Rostock, B+V Naval und FSG entwickeln neuartige Software für den Schiffbau

20.12.2012
Am Lehrstuhl Schiffbau der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik der Universität Rostock entwickeln Wissenschaftler Softwarewerkzeuge, die den Entwurf von Schiffen durch neuartige Modellier- und Visualisierungstechniken effizienter ermöglichen sollen.

In dem Forschungsvorhaben soll eine Softwareumgebung realisiert werden, mit der der Entwicklungs- und Produktionsprozess von Schiffen von der ersten Idee bis zur Ablieferung begleitet werden kann.

Im Rahmen dieses vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Verbundprojektes kooperiert der Lehrstuhl mit den Werften Blohm+Voss Naval sowie der Flensburger Schiffbau Gesellschaft, zwei Werften, die sich durch ihre Kompetenz in der Entwicklung von Spezialschiffen weltweit auszeichnen.

Die Unterstützung des kreativen Entwurfsprozesses in den ersten Phasen eines Neubauprojektes ist dabei im besonderen Fokus, da bisher keine ausreichenden Werkzeuge für diese Aufgabe existieren. „Die Herausforderung besteht darin, ein hochkomplexes System wie ein für eine bestimmte Aufgabe konzipiertes Spezialschiff sehr effizient modellieren und optimieren zu können“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Robert Bronsart, Leiter des Projektes an der Universität Rostock. Die vollständige Abbildung des Projektstandes in einem dreidimensionalen Modell soll eine permanente Überprüfung des jeweiligen Zustandes ermöglichen, womit die Sicherheit und Wirtschaftlichkeit beim Entwurf maritimer Systeme erhöht wird. Sowohl das technische als auch das wirtschaftliche Risiko werden so beherrschbar.

Das BMWi fördert das Projekt, um die führende Position des Standort Deutschlands in dieser Branche als Technologieführer weiter auszubauen. Wissenschaftler des Center for Maritime Information Systems (CeMarIS) der Universität Rostock unterstützen das Verbundvorhaben durch ihre Kompetenzen auf den Gebieten Entwurf und Fertigung maritimer Systeme. Die Erfahrungen auf dem Gebiet der Informationstechnologien machen den Lehrstuhl für Schiffbau zu einem kompetenten und gesuchten Partner für die maritime Industrie.

Kontakt
Universität Rostock
Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik
Center for Maritime Information Systems (CeMarIS)
Prof. Dr.-Ing. Robert Bronsart
Fon: +49 (0)381 498 9270
Mail: robert.bronsart@uni-rostock.de
Dipl-Ing. Hannes Lindner
Fon: +49 (0)381 498 9278
Mail: hannes.lindner@uni-rostock.de
Presse+Kommunikation
Dr. Ulrich Vetter
Fon: +49 (0)381 498 1013
Mail: ulrich.vetter@uni-rostock.de

Dr. Ulrich Vetter | Universität Rostock
Weitere Informationen:
http://www.uni-rostock.de

Weitere Berichte zu: BMWi CeMarIS FSG Maschinenbau Naval Schiffbau Schiffstechnik Spezialschiff Werft maritime Ausbildung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Verbesserung des mobilen Internetzugangs der Zukunft
21.07.2017 | IHP - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik

nachricht Affen aus dem Weltraum zählen? Neue Methoden helfen die Artenvielfalt zu erfassen
21.07.2017 | Forschungsverbund Berlin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Einblicke unter die Oberfläche des Mars

Die Region erstreckt sich über gut 1000 Kilometer entlang des Äquators des Mars. Sie heißt Medusae Fossae Formation und über ihren Ursprung ist bislang wenig bekannt. Der Geologe Prof. Dr. Angelo Pio Rossi von der Jacobs University hat gemeinsam mit Dr. Roberto Orosei vom Nationalen Italienischen Institut für Astrophysik in Bologna und weiteren Wissenschaftlern einen Teilbereich dieses Gebietes, genannt Lucus Planum, näher unter die Lupe genommen – mithilfe von Radarfernerkundung.

Wie bei einem Röntgenbild dringen die Strahlen einige Kilometer tief in die Oberfläche des Planeten ein und liefern Informationen über die Struktur, die...

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungen

Den Nachhaltigkeitskreis schließen: Lebensmittelschutz durch biobasierte Materialien

21.07.2017 | Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einblicke unter die Oberfläche des Mars

21.07.2017 | Geowissenschaften

Wegbereiter für Vitamin A in Reis

21.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungsnachrichten