Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

IBM, Forschungszentrum Jülich und NVIDIA gründen POWER Acceleration and Design Center

10.11.2014

IBM, NVIDIA und das Forschungszentrum Jülich haben heute die Gründung eines neuen Kompetenzzentrums bekannt gegeben. Das POWER Acceleration and Design Center wird Wissenschaftler und Ingenieure dabei unterstützen, Simulationsrechnungen auf OpenPOWER-kompatiblen Systemen mit Grafikprozessoren-Beschleunigern durchzuführen.

Experten von IBM, NVIDIA und dem Forschungszentrum Jülich bündeln darin ihre technologischen und wissenschaftlichen Kompetenzen, um die Programmierung, Portierung und Optimierung wissenschaftlicher Codes für ein breites Anwendungsspektrum, von den Energie- und Umweltwissenschaften bis hin zur Informationstechnologie und Hirnforschung, voranzubringen.


Deutschlands schnellster Superrechner JUQUEEN am Jülich Supercomputing Centre.

Copyright: Forschungszentrum Jülich


Luftaufnahme des Forschungszentrums Jülich

Copyright: Forschungszentrum Jülich

Die gemeinschaftlich betriebene Einrichtung wird neue Softwarelösungen schaffen und den Aufbau einer neuen Supercomputerarchitektur vorantreiben, die auf den POWER-Prozessoren von IBM und Grafikprozessoren von NVIDIA aufsetzt.

Die Entwicklungsarbeiten erfolgen im Rahmen der 2013 gegründeten OpenPOWER-Foundation, an der sich mittlerweile über 70 Unternehmen und Forschungseinrichtungen beteiligen. Die OpenPOWER-Foundation setzt sich für die Verwendung offener Technologien rund um die IBM-POWER-Architektur ein, um innovative Hard- und Softwarelösungen für Rechenzentren zu ermöglichen.

Experten der IBM-Forschungs- und Entwicklungszentren in Böblingen (Deutschland) und Rüschlikon (Schweiz), des Jülich Supercomputing Centre sowie NVIDIA bringen im POWER Acceleration and Design Center ihre Expertise aus gemeinschaftlichen Kollaborationen ein, in denen Anwendungen für die nächste Generation von Superrechnern entwickelt werden.

IBM und das Forschungszentrum Jülich pflegen eine langjährige Partnerschaft über die Entwicklung und Installation mehrerer Rechnergenerationen hinweg und arbeiten seit 2011 im Exascale Innovation Center an neuen Lösungen für die künftige Exascale-Klasse. Mit NVIDIA betreibt das Forschungszentrum Jülich seit 2012 das analog ausgerichtete NVIDIA Application Lab.

Stimmen zur Gründung des POWER Acceleration and Design Center

"Die Einrichtung dieses neuen Centers untermauert das IBM-Engagement für die Verwendung offener Technologien und ist der nächste Schritt bei der Vertiefung unserer strategischen Partnerschaften im Supercomputing-Bereich. Die Zusammenarbeit mit NVIDIA und dem Jülich Supercomputing Centre ermöglicht es uns, gemeinsam von unseren Stärken zu profitieren, um Innovationen voranzutreiben und einen Mehrwert für unsere Kunden auf der ganzen Welt zu erbringen", sagte Dave Turek, Vice President of Technical Computing OpenPOWER bei IBM.

"Skalierung der Anwendungen und Energieeffizienz sind große Herausforderungen in der aufkommenden Exascale-Ära. Im POWER Acceleration and Design Center, deren Gründung heute bekannt gegeben wurde, wird NVIDIA gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich und IBM Entwickler bei ihren Anwendungen unterstützen. Die innovative Rechnerarchitektur, mit der sich IBM-POWER-Prozessoren mit NVIDIAs Tesla-Grafikprozessoren via High-Speed NVLink-Technologie verbinden lassen, schafft eine neue Basis für künftige Entwicklungen. Wir sind hocherfreut, Teil dieser Kooperation zu sein, die Wissenschaftlern dabei hilft, ihrer wissenschaftlichen Ziele zu erreichen", sagte Stefan Kraemer, Director HPC Business Development EMEA bei NVIDIA.

"Das POWER Acceleration and Design Center wird Wissenschaftler und Ingenieure dabei unterstützen, modernste Architekturen und Technologien für Superrechner zu nutzen, um die großen gesellschaftlichen Herausforderungen in den Bereichen Energie und Umwelt sowie Information und Gesundheit anzugehen", sagte Prof. Lippert, Direktor des Jülich Supercomputing Centre.

OpenPOWER Foundation

OpenPOWER ist eine offene Organisation für Technologie-Entwickler auf Grundlage der POWER-Architektur, die gemeinschaftliche Entwicklungen ermöglicht und Mitgliedern gleichzeitig Freiraum zur Differenzierung und Wachstumsmöglichkeiten bietet. Das Ziel der Stiftung ist es, ein offenes Ökosystem zu schaffen, das die POWER-Architektur einsetzt, um Know-how, Investitionen und serverbezogenes geistiges Eigentum zu teilen und dazu beiträgt, besser auf die sich verändernden Anforderungen von Anwendern einzugehen. Die Ende 2013 gegründete Organisation hat aktuell weltweit über 70 Mitglieder.

Weitere Informationen:

IBM

Jülich Supercomputing Centre (JSC)

NVIDIA

OpenPOWER Foundation

Pressekontakte:

Kristin Bryson
IBM Media Relations, New York
Tel: + 914 766-4221, Mobile: +1 203-241-9190
E-Mail: kabryson@us.ibm.com

Hans-Jürgen Rehm
IBM Media Relations, Germany
Tel: +49 7034-151887, Mobile: +49-171-5566940
E-Mail: hansrehm@de.ibm.com

Tobias Schlößer
Forschungszentrum Jülich, Unternehmenskommunikation
Tel: +49 2461 61-4771
E-Mail: t.schloesser@fz-juelich.deJens Neuschäfer
NVIDIA Media Relations
Tel: +49 89 628350015
E-Mail: jneuschaefer@nvidia.com

Tobias Schlößer | Forschungszentrum Jülich
Weitere Informationen:
http://www.fz-juelich.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Ergonomie am Arbeitsplatz: Kamera erkennt ungesunde Bewegungen
24.04.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

nachricht TU Ilmenau entwickelt Chiptechnologie von morgen
20.04.2017 | Technische Universität Ilmenau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Im Focus: Wonder material? Novel nanotube structure strengthens thin films for flexible electronics

Reflecting the structure of composites found in nature and the ancient world, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have synthesized thin carbon nanotube (CNT) textiles that exhibit both high electrical conductivity and a level of toughness that is about fifty times higher than copper films, currently used in electronics.

"The structural robustness of thin metal films has significant importance for the reliable operation of smart skin and flexible electronics including...

Im Focus: Immunzellen helfen bei elektrischer Reizleitung im Herzen

Erstmals elektrische Kopplung von Muskelzellen und Makrophagen im Herzen nachgewiesen / Erkenntnisse könnten neue Therapieansätze bei Herzinfarkt und Herzrhythmus-Störungen ermöglichen / Publikation am 20. April 2017 in Cell

Makrophagen, auch Fresszellen genannt, sind Teil des Immunsystems und spielen eine wesentliche Rolle in der Abwehr von Krankheitserregern und bei der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Forschungsexpedition „Meere und Ozeane“ mit dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft

24.04.2017 | Veranstaltungen

3. Bionik-Kongress Baden-Württemberg

24.04.2017 | Veranstaltungen

Smart-Data-Forschung auf dem Weg in die wirtschaftliche Praxis

21.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Phoenix Contact übernimmt Spezialisten für Netzleittechnik

24.04.2017 | Unternehmensmeldung

Phoenix Contact beteiligt sich an Berliner Start-up Unternehmen für Energiemanagement

24.04.2017 | Unternehmensmeldung

Phoenix Contact übernimmt Spezialisten für industrielle Kommunikationstechnik

24.04.2017 | Unternehmensmeldung