Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Huawei und das Fraunhofer SIT präsentierten gemeinsame Sicherheitsanwendung

19.10.2015

Huawei und das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT haben auf dem SDN & OpenFlow World Congress eine Sicherheitslösung präsentiert, die auf der OrchSec-Anwendung des Fraunhofer SIT und dem SDN Open Network Security Framework von Huawei basiert. Die Lösung dient der Erkennung von Angriffen auf Software Defined Networks (SDN). Der Kongress fand vom 12. bis 16. Oktober in Düsseldorf mit über 180 Experten, über 70 Ausstellern und über 1.300 Delegierten statt.

Grundlage der Lösung ist OrchSec, eine Sicherheitsanwendung des Fraunhofer SIT zur automatisierten Abwehr von Distributed Denial of Service (DDoS)-Angriffen. Die Lösung erkennt und reduziert Schäden durch DDoS-Attacken, inklusive ICMP, UDP, TCP SYN-Flooding-Angriffe.


OrchSec

Sicherheit durch SDN - Software-Defined Networking

OrchSec ist über eine abgesicherte Schnittstelle für Drittanwendungen mit dem Huawei SNC Smart Network Controller für SDN integriert. Auf diese Weise kann in einem SDN schnell und automatisiert auf Angriffe im Netzwerk reagiert werden, und schadhafter Netzwerkverkehr abgeblockt oder zur weiteren Untersuchung umgeleitet werden.

Huawei zeigt zudem erstmals einen Prototyp des „SDN Open Network Security Framework“, das den SNC Controller um eine abgesicherte Schnittstelle (Northbound Interface) erweitert, die es erlaubt feingranular Zugriffsrechte für Drittanwendungen zu konfigurieren, um so den Controller mit Zusatzfunktionen flexibel erweitern zu können und gleichzeitig die Sicherheit des Controllers und des damit verwalteten SDN zu gewährleisten.

Die Kombination der SDN-Anwendung von Fraunhofer SIT und des SDN Open Network Security Framework von Huawei zeigen die Flexibilität und Offenheit der Huawei SDN Lösung.

Basierend auf der Erkennung durch diese Anwendung können Gegenmaßnahmen am SDN Controller gestartet werden, wie Blockierung, Übertragungsbegrenzung oder Umlenkung des Angriffsverkehrs.

Dies ermöglicht eine effiziente Gewährleistung der Netzwerksicherheit in einem SDN. Gleichzeitig wird dabei gezeigt, wie sich auf dem SDN Controller genau kontrollieren lässt, welche Anwendung auf welche Funktionen des Controllers Zugriff hat.

Dies ist wichtig für Betreiber von SDN, um zum einen eine Vielzahl von Drittanwendungen zu ermöglichen, die den Netzwerkverkehr optimieren und überwachen können, und zum anderen nicht die Sicherheit des SDN Controllers zu gefährden, wenn dieser mit verschiedenen Anwendungen zusammen arbeitet.

Auf dem SDN & OpenFlow World Congress wurde eine Livedemo der Fraunhofer SIT SDN-Anwendung und der Sicherheitserweiterung für den SNC Controller am Stand von Huawei gezeigt.

Weitere Informationen:

https://www.sit.fraunhofer.de/orchsec

Oliver Küch | Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT)

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Der Form eine Funktion verleihen
23.06.2017 | Institute of Science and Technology Austria

nachricht Zukunftstechnologie 3D-Druck: Raubkopien mit sicherem Lizenzmanagement verhindern
23.06.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften