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Das größte IKT-Forschungsprogramm der Bundesregierung präsentiert Highlights aus fünfjähriger Forschungsarbeit

14.02.2012
Auf dem THESEUS - Abschlusskongress, der morgen von Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler eröffnet wird, präsentieren die rund 60 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung in Berlin ihre Ergebnisse und ziehen Bilanz. Gezeigt werden neue Technologien für das Internet der Dienste und konkrete Verwertungsmöglichkeiten in der Praxis.

"Das Forschungsprogramm THESEUS hat einen großen Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit der Informations- und Kommunikationstechnologie aus Deutschland geleistet", resümiert Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. "Während der fünfjährigen Programmlaufzeit sind zahlreiche Patente, innovative Geschäftsmodelle, neuartige Dienste und Technologien entstanden, die besonders kleinen und mittelständischen Unternehmen enormes Potenzial bieten. Dabei konzentriert sich THESEUS auf standortstarke Wachstumsfelder wie u.a. Software, Medizintechnik und Medien."

Neue Technologien von THESEUS im Einsatz

THESEUS hat sich zum Ziel gesetzt, eine effizientere Wissenserschließung und neue Dienste im Internet zu ermöglichen. Dazu wurden neue Technologien entwickelt, die den Zugang zu Informationen vereinfachen, Daten besser vernetzen, zu neuem Wissen bündeln und so die Grundlage für die Entwicklung neuer Dienstleistungen und Geschäftsmodelle im Internet schaffen. So nutzen Medien- und Rundfunkarchive wie das Medienarchiv für DDR-Musik bereits heute die semantischen Technologien des THESEUS Forschungsprogramms, um ihr audiovisuelles Archivmaterial optimal zu digitalisieren, umfassend zu erschließen, effizient zu verwalten und online zugänglich zu machen.

Auch die ARD Mediathek verwendet Technologien aus THESEUS für eine verbesserte Medienrecherche.

"Darüber hinaus bietet das Forschungsprogramm THESEUS gerade für mittelständische Unternehmen in Deutschland, die über keine großen Forschungsabteilungen verfügen, große Chancen: Ob beim Informationsmanagement, in Arbeitsprozessen oder beim Angebot neuer webbasierter Dienste", so Dr. Stefan Wess, Geschäftsführer des THESEUS Konsortialpartners Attensity Europe GmbH. "Auf Basis der in THESEUS entwickelten Technologien wurden von kleinen und mittelständischen Unternehmen IT-Lösungen entwickelt, die heute in großen Software- und Versicherungsunternehmen, in der Medien- und Pharmabranche eingesetzt werden."

Über "THESEUS - Neue Technologien für das Internet der Dienste"

THESEUS ist das größte Forschungsprojekt Deutschlands im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und hat das Ziel, den Zugang zu Informationen zu vereinfachen, Daten zu neuem Wissen zu vernetzen und die Grundlage für die Entwicklung neuer Dienstleistungen und Geschäftsmodelle im Internet zu schaffen.

Unter dem Dach von THESEUS entwickeln rund 60 Forschungspartner aus Wissenschaft und Wirtschaft neue Technologien für das Internet der Dienste. Das Forschungsprogramm wurde Ende 2007 gestartet und hat eine Laufzeit von fünf Jahren sowie ein Gesamtvolumen von rund 200 Mio. Euro, die jeweils zur Hälfte vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und von den beteiligten Partnern aus Industrie und Forschung aufgebracht werden.

Im Rahmen des Forschungsprogramms THESEUS wurden bisher fünf Unternehmen gegründet, 19 Standardisierungsaktivitäten umgesetzt, 19 Entwicklungspartnerschaften initiiert, 29 Anschlussprojekte erfolgreich angeworben, über 50 Patente und andere geschützte Ergebnisse angemeldet, über 130 Prototypen entwickelt und rund 1.100 Publikationen veröffentlicht.

Pressekontakt:
THESEUS Pressebüro
c/o LoeschHundLiepold Kommunikation GmbH Linienstr. 154a I D - 10115 Berlin
Telefon: +49 - (0)30 - 40 00 652 - 25
Fax: +49 - (0)30 - 40 00 652 - 20
E-Mail: info@theseus-programm.de / theseus@lhlk.de

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Weitere Informationen:
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