Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Geschäftsmodelle und Entwicklungsprozesse optimieren: Neue Tools aus dem Software-Cluster

03.05.2013
Zwei neue Tools aus dem Software-Cluster helfen Unternehmen dabei, ihre Geschäftsmodelle und Software-Entwicklungsprozesse zu überprüfen und weiter zu entwickeln.

Die derzeit kostenlos online zugänglichen Angebote bauen auf eine ständig wachsende Datenbasis und bieten empirisch fundierte Empfehlungen. Sie sind Ergebnisse aus Forschungsprojekten im Rahmen des Spitzencluster-Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.


Software Process Wizard
@SAP AG

Entscheidungen über Geschäftsmodelle und Methoden der Software-Entwicklung in der Software-Industrie werden bislang häufig eher intuitiv als empirisch fundiert getroffen. Wird z.b. auf ein Lizenzmodell oder auf Software as a Service (SaaS) gesetzt, wird auf Lean Software Development oder Scrum als Methode gesetzt? Diese Fragen stellen sich sowohl für Start-Ups mit wenig Erfahrung als auch für etablierte Unternehmen, die neue Produkte oder Dienstleistungen angehen oder ihr bestehendes Portfolio auf den Prüfstand stellen.

Im Software-Cluster rund um Darmstadt, Kaiserslautern, Karlsruhe und Saarbrücken arbeiten Unternehmen und Forschungseinrichtungen in mehreren Verbundprojekten daran, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Software-Industrie zu erhalten und zu steigern. Neuestes Ergebnis dessen sind die Prototypen zweier Tools, die kostenlos online zugänglich sind:

Business Model Wizard:

Der Business Model Wizard erlaubt die umfassende und standardisierte Beschreibung von Geschäftsmodellen über ein Web-Interface. Ein Benchmarking und die Evaluation dieser Geschäftsmodelle ist durch den Abgleich mit einer ständig erweiterten Referenzdatenbank mit Informationen von zurzeit über 500 IT-Unternehmen aus Deutschland möglich. Daraus ergeben sich Optimierungsvorschläge, wie das eigene Geschäftsmodell optimal den aktuellen Bedürfnissen angepasst werden kann. Die Empfehlungen des Tools basieren auf den Ergebnissen des jährlich durchgeführten “Software Industry Surveys” (www.softwareindustrysurvey.de).

Der Business Model Wizard basiert auf den Arbeiten der folgenden Partner:
SAP AG, TU Darmstadt, ConWeaver GmbH, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD), Software AG.

Link zum Business Model Wizard: http://www.software-business-model.com/

Software Process Wizard:

Softwareentwicklungsprozesse müssen vielen Anforderungen an Qualität, Geschwindigkeit und Kosten genügen. Schlanke, agile und klassische Methoden stehen bereit. Doch passen sie wirklich auf jede individuelle Herausforderung? Der „Software Process Wizard“ ist der Prototyp eines Dienstes, der es ermöglicht, Softwareentwicklungsprozesse schnell und komfortabel zu bewerten und konkrete Handlungsempfehlungen für die Optimierung abzuleiten. Er wird seit Februar 2013 online bereitgestellt. Seine Datenbasis wächst täglich. Ausgangslage bilden Interviews mit Entwicklern von SAP AG, Software AG und imc AG. Die Firmen waren auch an der Entwicklung des Software Process Wizard beteiligt.

Link zum Software Process Wizard: http://wizard.software-cluster.org

Bernd Hartmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.software-business-model.com
http://wizard.software-cluster.org

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Drohnen sehen auch im Dunkeln
20.09.2017 | Universität Zürich

nachricht Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix
18.09.2017 | FOKUS - Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Höher - schneller - weiter: Der Faktor Mensch in der Luftfahrt

20.09.2017 | Veranstaltungen

Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle

20.09.2017 | Veranstaltungen

7000 Teilnehmer erwartet: 69. Urologen-Kongress startet heute in Dresden

20.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Drohnen sehen auch im Dunkeln

20.09.2017 | Informationstechnologie

Pfeilgiftfrösche machen auf „Kommando“ Brutpflege für fremde Kaulquappen

20.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Frühwarnsystem für gefährliche Gase: TUHH-Forscher erreichen Meilenstein

20.09.2017 | Energie und Elektrotechnik