Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fraunhofer IPT und oculavis stellen drei neue Softwaremodule für »ODG-R7 Smartglasses« vor

19.04.2016

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT und die Gründer seines jüngsten Spin-off-Unternehmens oculavis stellen auf der Hannover Messe drei neue Anwendungen für Datenbrillen, sogenannte Smart Glasses, vor: Mit den Softwaremodulen »oculavis.4D-instructor«, »oculavis.pick« und »oculavis.share« lassen sich Funktionen der Augmented Reality (AR) nun auch in Produktion, Logistik und Service nutzen. Interessierte Messebesucher können die Software in Halle 17 am Stand C18 anhand verschiedener neuer AR-Brillenmodelle wie der ODG R-7 Smartglasses oder der Epson Moverio Pro BT-2000 selbst ausprobieren.

Die oculavis-Software, die auf einem herkömmlichen Android-Betriebssystem ab Version 4.0.4 läuft, wurde am Fraunhofer IPT entwickelt und wird ab Mai 2016 durch das künftige Spin-off-Unternehmen oculavis für die Industrie vermarktet.


Die drei neuen oculavis-Softwaremodule unterstützen Augmented Reality auf verschiedenen neuen Brillenmodellen wie der ODG R-7 Smartglasses oder der Epson Moverio Pro BT-2000.

Bildquelle: Fraunhofer IPT

Mit dem Softwaremodul oculavis.4D-instructor können animierte Anleitungen mit 3D-CAD-Modellen erstellt und auf der Datenbrille angezeigt werden. Freihändig können so auch ungelernte Werker neue Bauteile montieren oder prüfen. Animationen erleichtern zusätzlich das Verständnis der Anleitung. Indem die Datenbrillen auf diese Weise dabei helfen, Produktionsmitarbeiter anzulernen, lassen sich Anlaufprozesse deutlich beschleunigen – besonders bei variantenreicher Fertigung oder hoher Mitarbeiterfluktuation.

Das Softwaremodul oculavis.place bietet eine sogenannte »Place-to-Augment-Lösung« für die Anwendung in der Logistik: Das bedeutet, dass die Datenbrille dem Nutzer unterstützende Informationen darüber in das Sichtfeld einblendet, wo ein bestimmtes Bauteil abzulegen ist. Dieses Modul erweitert klassische Pick-Lösungen der Logistik damit um ein weiteres Feature, das den Nutzer befähigt, Logistikprozesse schneller und intuitiver zu gestalten und zu durchlaufen.

Im Service hilft oculavis.share als Softwaremodul zur Videotelefonie mit neuen Features wie bi-direktionaler Annotation, 3D-Modellen und Dokumentationsmöglichkeiten. Bei komplexen Aufgaben kann sich ein Experte einschalten und den Nutzer vor Ort anleiten. Dabei unterstützt ihn ein Werkzeugkasten mit Musterlösungen und vordefinierten Lösungswegen. Das Softwaremodul trägt so dazu bei, Reisekosten zu sparen und Ausfallzeiten von Maschinen und Anlagen zu verkürzen.

Über oculavis
oculavis ist ein Spin-off des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT aus Aachen, das sich gerade in der Gründungsvorbereitung befindet. Die Gründung erfolgt im Mai 2016. Das junge Unternehmen entwickelt ein cloudbasiertes Softwaresystem zur Vernetzung von Menschen, Maschinen und Werkstücken sowie entsprechende Softwaremodule zur Anwendung mit kommerziell erhältlichen Smart Devices. oculavis setzt dabei auf Augmented Reality, also die Einblendung von Informationen auf einer durchscheinenden Datenbrille im Sichtfeld des Nutzers. Ziel von oculavis ist es, die Produktivität durch die Verbesserung von Informationsprozessen in der Produktion zu erhöhen und eine perfekte Schnittstelle für die Kommunikation zwischen Mensch und Produktionssystem zu schaffen

Kontakt

Dipl.-Ing. Wirt.-Ing. B.Sc. Eike Permin
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT
Steinbachstraße 17
52074 Aachen
Telefon +49 241 8904-452
eike.permin@ipt.fraunhofer.de
www.ipt.fraunhofer.de

Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Markus Große Böckmann
oculavis c/o Fraunhofer IPT
Steinbachstraße 17
52074 Aachen
Telefon +49 160 7978489
grosseboeckmann@oculavis.de
www.oculavis.de (ab Mai 2016)

Diese Pressemitteilung und ein druckfähiges Foto finden Sie auch im Internet unter
www.ipt.fraunhofer.de/de/presse/Pressemitteilungen/20160418oculavishmi2016.html

Weitere Informationen:

http://www.ipt.fraunhofer.de/de/presse/Pressemitteilungen/20160418oculavishmi201...

Susanne Krause | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Brain-Computer-Interface: Wenn der Computer uns intuitiv versteht
18.01.2017 | Technische Universität Berlin

nachricht »Lernlabor Cybersicherheit« startet in Weiden i. d. Oberpfalz
12.01.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Im Focus: Traffic jam in empty space

New success for Konstanz physicists in studying the quantum vacuum

An important step towards a completely new experimental access to quantum physics has been made at University of Konstanz. The team of scientists headed by...

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

21.500 Euro für eine grüne Zukunft – Unserer Umwelt zuliebe

20.01.2017 | Unternehmensmeldung

innovations-report im Interview mit Rolf-Dieter Lafrenz, Gründer und Geschäftsführer der Hamburger Start ups Cargonexx

20.01.2017 | Unternehmensmeldung

Niederlande: Intelligente Lösungen für Bahn und Stahlindustrie werden gefördert

20.01.2017 | Förderungen Preise