Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fraunhofer IGD und ZGDV stärken durch Zusammengehen Forschung für maritime Anwendungen

04.03.2009
Die Computergraphik ist eine Schlüsseltechnologie, die sowohl die Arbeitswelt als auch die Freizeit stark verändert hat.

Die unterschiedlichsten Branchen von der Medizin über die Fertigungsindustrie bis zur Filmproduktion profitieren offensichtlich vom rasanten technischen Fortschritt in diesem Bereich. Seit 1984 in Darmstadt und seit 1990 in Rostock hat das Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V. (ZGDV) erfolgreich Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchgeführt.

Auch die maritime Branche hat durch die Computergraphik in den vergangenen Jahren wichtige Impulse für verbesserte Entwurfs- und Fertigungsmethoden sowie für die Optimierung der Schiffe erfahren. Als Musterbeispiel für den Technologietransfer, den die angewandte Forschung leisten kann, wurden Basistechniken an die besonderen Anforderungen des Schiffbaus und der Reeder angepasst und so nutzbar gemacht. Die seit Mitte der 90er Jahre vorangetriebene Einführung von Virtueller Realität im Schiffbau oder auch der Einsatz von Spieletechnologie für die maritime Ausbildung haben das Rostocker Team von Dr. von Lukas im Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V. weit über die Grenzen Mecklenburg-Vorpommerns bekannt gemacht.

Im Zuge der Neuausrichtung des Institutsteils Rostock rückte der maritime Anwendungsbereich in den Fokus des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung (IGD). Die komplexen Fragestellungen in der Hightech-Branche Schiffbau, aber ebenso bei der Meerestechnik und der Erforschung des Meeres und der Küstenräume, bieten eine Reihe attraktiver Betätigungsfelder für die angewandte Forschung.

In dieser Situation ist es nahe liegend, auf die im ZGDV erarbeiteten Technologien und Kompetenzen zurückzugreifen. Aus diesem Grund haben beide Institute sich darauf verständigt, die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des ZGDV und insbesondere das Thema der maritimen Anwendungen künftig unter dem Dach des Fraunhofer IGD fortzuführen. Es ergänzt damit den etablierten Forschungsschwerpunkt des IGD Rostock "Interactive Document Engineering" unter Leitung von Prof. Bodo Urban.

Das ZGDV wird mit seinen Foren auch in Zukunft den Fachdialog zwischen Anwendern und Herstellern unterstützen und fördern. "In einer sich verändernden Forschungslandschaft und im Kontext der zunehmenden Internationalisierung ist dies der richtige Schritt", bewertet Prof. José L. Encarnação, Vorstandsvorsitzender des ZGDV und einer der weltweiten Pioniere der Computergraphik.

"Für den Institutsteil Rostock sehen wir hierdurch sehr interessante Entwicklungs¬chancen", unterstreicht Prof. Dieter Fellner, Institutsdirektor des Fraunhofer IGD. "Das ZGDV hat das Anwendungsfeld der maritimen Systeme früh in seiner strategischen Planung berücksichtigt und sich dort einen Namen gemacht", so Fellner weiter. "Dieses Thema bildet eine hervorragende Ergänzung zu unseren Arbeiten."

Institutsleitung Fraunhofer IGD
Vorstand und Geschäftsführung ZGDV e.V.
Kontakt:
Dr.-Ing. Uwe von Lukas
Joachim-Jungius-Straße 11
18059 Rostock
Tel.: 0381/ 40 24 150
E-Mail: uwe.von.lukas@igd-r.fraunhofer.de

Kathleen Christochowitz | Fraunhofer-Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.igd.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht »Lernlabor Cybersicherheit« startet in Weiden i. d. Oberpfalz
12.01.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

nachricht Klick-Tagebuch: App-Projekt der HdM erlaubt neuen Ansatz in Entwicklungsforschung
11.01.2017 | Hochschule der Medien Stuttgart

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Intelligente Haustechnik hört auf „LISTEN“

17.01.2017 | Architektur Bauwesen

Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel

17.01.2017 | Maschinenbau