Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fraunhofer IAO richtet mobilen IT-Arbeitsplatz der Zukunft ein

10.11.2011
Mit dem »Cloud Workpad« schafft das Fraunhofer IAO eine Testplattform für die Erforschung aktueller Möglichkeiten und Grenzen von Cloud- und Software-as-a-Service-Technologien.

Der Demopoint zeigt, wie Endnutzer über verschiedene Wege Cloud Services und die entsprechenden Dienste optimal nutzen können.

Auf dem weltweiten IT-Markt gibt es zunehmend Angebote an Cloud Computing-Infrastrukturen und Plattformen sowie Software-as-a-Service (SaaS). Ein wesentliches Kernelement ist neben der Nutzung von Skaleneffekten und daraus resultierenden Kosteneinsparungen für den Endnutzer vor allem das Outsourcing des Betriebs von IT-Systemen und insbesondere auch Anwendungen.

Ziel der neuen Angebote ist es, den Nutzer von der Installation, der Wartung und dem Betrieb von IT-Anwendungen zu entlasten und seine Arbeitsprozesse in Zukunft zunehmend in die Cloud zu verlegen bzw. die dafür erforderlichen Anwendungen aus der Cloud zu beziehen. Alles, was der Endnutzer auf seinem Endgerät braucht, ist ein Webbrowser und gegebenenfalls Anwendungen zum Aufbau sicherer Kommunikationskanäle. Die Datenspeicherung erfolgt ebenfalls gänzlich in der Cloud.

Mit dem »Cloud Workpad« richtet das Fraunhofer IAO einen mobilen IT-Arbeitsplatz ein, der demonstriert, was in der Praxis bereits heute möglich ist, wenn man sich ausschließlich auf Public Cloud-Angebote beschränkt und wo die Grenzen des Praktischen und Machbaren liegen; z.B. in der Interoperabilität von Diensten oder im Bereich der Sicherheit und des Datenschutzes. Der Demopoint ist weitgehend von auf dem Endgerät installierten Anwendungen befreit. Der Nutzer greift so ausschließlich auf Anwendungen zu, die als Software-as-a-Service über das Internet bezogen werden.

Potenzielle Endnutzer von Cloud- und SaaS-Angeboten sollen einerseits die Möglichkeiten und Vorteile der neuen Technologien und Nutzungsmuster kennenlernen; andererseits dient das »Cloud Workpad« der Erforschung von Limitierungen im praktischen Einsatz solcher Dienste, um zukünftige Fragestellungen der Forschung und Entwicklung für das Fraunhofer IAO aber auch für die Anbieter entsprechender Services abzuleiten.

Dieses Ziel möchte das Fraunhofer IAO zum einen über den Demopoint im Grid- und Cloud Labor erreichen, den regelmäßig Gruppen aus Wirtschaft, Industrie und Forschung besuchen. Ergänzend dazu dient das »Cloud Workpad« als Demonstrationsplattform für Cloud- und SaaS-Lösungen auf Messen, wie z.B. auf der CeBIT 2012. Die Erkenntnisse aus dem Einsatz des »Cloud Workpad« fließen in Studien des Fraunhofer IAO über die Praxistauglichkeit von Cloud-Lösungen ein. Im Vordergrund stehen dabei u.a. die Bedienbarkeit, die Interoperabilität von Services untereinander sowie der Bereich Datenschutz und Sicherheit.

Ansprechpartner
Fraunhofer IAO, Jürgen Falkner
Telefon +49 711 970-2414
juergen.falkner@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.iao.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Erster Modularer Supercomputer weltweit geht am Forschungszentrum Jülich in Betrieb
14.11.2017 | Forschungszentrum Jülich GmbH

nachricht Online-Computerspiele verändern das Gehirn
09.11.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Im Focus: Pflanzenvielfalt von Wäldern aus der Luft abbilden

Produktivität und Stabilität von Waldökosystemen hängen stark von der funktionalen Vielfalt der Pflanzengemeinschaften ab. UZH-Forschenden gelang es, die Pflanzenvielfalt von Wäldern durch Fernerkundung mit Flugzeugen in verschiedenen Massstäben zu messen und zu kartieren – von einzelnen Bäumen bis hin zu ganzen Artengemeinschaften. Die neue Methode ebnet den Weg, um zukünftig die globale Pflanzendiversität aus der Luft und aus dem All zu überwachen.

Ökologische Studien zeigen, dass die Pflanzenvielfalt zentral ist für das Funktionieren von Ökosys-temen. Wälder mit einer höheren funktionalen Vielfalt –...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

Börse für Zukunftstechnologien – Leichtbautag Stade bringt Unternehmen branchenübergreifend zusammen

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

IHP präsentiert sich auf der productronica 2017

17.11.2017 | Messenachrichten

Roboter schafft den Salto rückwärts

17.11.2017 | Innovative Produkte