Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Forschung: Neueste Erkenntnisse zu Datenbrillen

13.09.2012
"Ambient Intelligence" ist ein Forschungsschwerpunkt in der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Datenbrillen – sogenannte "Head Mounted Displays" – sind ein Beispiel für Ambient Intelligence und zugleich ein Nischenthema in der deutschen Forschungslandschaft.

Um die verschiedenen Akteure in diesem Bereich zusammen zu bringen, veranstaltete die BAuA in 2009 und 2011 Workshops zum Thema "Datenbrillen". Einen Überblick über eine Veranstaltung vom 20. Juni 2011 bietet der nun erscheinende Tagungsbericht "Datenbrillen − Aktueller Stand von Forschung und Umsetzung sowie zukünftiger Entwicklungsrichtungen".

Im Workshop gab es nicht nur Vorträge zum aktuellen Stand der Forschung zu Head Mounted Displays in Deutschland, sondern auch einen interaktiven Teil, der Anwendungsgebiete für Datenbrillen zeigte. Eine Datenbrille kann beispielsweise für Navigationsinformationen hilfreich sein oder wenn bei einer Anwendung die Hände frei bleiben müssen. Schlecht geeignet ist sie hingegen für Aufgaben für die man ein volles Sichtfeld benötigt.
Darüber hinaus bietet der Tagungsbericht der BAuA eine Vielzahl von Perspektiven auf das Thema Head Mounted Displays. "Bei der Veranstaltung gab es viele verschiedene Ansätze", berichtet Dr. Matthias Wille, Projektmitarbeiter der BAuA im Forschungsprojekt zu Head Mounted Displays. So habe es Vorträge gegeben, die sich mit der technischen Entwicklung von Datenbrillen beschäftigten. Aber auch Referenten, die psychologische Überlegungen zum Einsatz von Ambient Intelligence einbrachten. Die Reihe der Datenbrillen-Workshops soll auch zukünftig fortgesetzt werden.

Weitere Informationen zur Ambient Intelligence-Forschung der BAuA stehen unter http://www.baua.de/ami.

Im Tagungsbericht sind verschiedene Beiträge des Workshops noch einmal nachzulesen. Er bietet damit eine aktuelle Rundschau über die Aktivitäten in der Forschung zu Head Mounted Displays: Datenbrillen – Aktueller Stand von Forschung und Umsetzung sowie zukünftiger Entwicklungsrichtungen. Workshop vom 20. Juni 2011 in Dortmund, Dr. Lars Adolph, Dr. Matthias Wille, Britta Grauel; Dortmund, 1. Auflage: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2012; 53 Seiten. Der Bericht steht als PDF unter http://www.baua.de/publikationen.
Forschung für Arbeit und Gesundheit
Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 600 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.
Weitere Informationen:

http://www.baua.de/de/Publikationen/Fachbeitraege/Gd63.html
- "Datenbrillen – Aktueller Stand von Forschung und Umsetzung sowie zukünftiger Entwicklungsrichtungen. Workshop vom 20. Juni 2011 in Dortmund" auf der BAuA-Homepage

Jörg Feldmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.baua.de
http://www.baua.de/de/Publikationen/Fachbeitraege/Gd63.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Künstliche neuronale Netze: 5-Achs-Fräsbearbeitung lernt, sich selbst zu optimieren
20.11.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

nachricht Erster Modularer Supercomputer weltweit geht am Forschungszentrum Jülich in Betrieb
14.11.2017 | Forschungszentrum Jülich GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

500 Kommunikatoren zu Gast in Braunschweig

20.11.2017 | Veranstaltungen

VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"

20.11.2017 | Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Künstliche neuronale Netze: 5-Achs-Fräsbearbeitung lernt, sich selbst zu optimieren

20.11.2017 | Informationstechnologie

Tonmineral bewässert Erdmantel von innen

20.11.2017 | Geowissenschaften

Hemmung von microRNA-29 schützt vor Herzfibrosen

20.11.2017 | Biowissenschaften Chemie