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FHTW baut Forschungsschwerpunkt für Computerspiele aus

18.08.2008
Investitionen von 2,2 Mio. Euro in neues Forschungszentrum gameslab
Die Berliner Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) baut bis
2011 eine bundesweit einzigartige Infrastruktur zur Entwicklung und Erforschung von Computerspielen auf.

Für das Projekt mit dem Namen "gameslab" stehen einer Wissenschaftlergruppe um Prof. Thomas Bremer und Prof. Carsten Busch insgesamt 2,2 Millionen Euro zur Verfügung. "Diese Zukunftsinvestition bildet den Grundstein, um direkt an der Spree im neuen Campus Wilhelminenhof der FHTW ein Center of Computer Game Studies zu etablieren, denn die Forschung im Bereich der Computerspiele muss intensiver und interdisziplinärer als bisher werden", so die beiden Professoren.

Für das Projekt gameslab stehen unter anderem Finanzmittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung, die an der FHTW auch für die Erweiterung bestehender Technik genutzt werden.

So entstehen neue Entwicklungslabore, zu denen ein Motion-Capture-Studio gehört, in dem sich menschliche Bewegungen aufzeichnen und digitalisieren lassen, sowie ein Studio für Immersive Welten, in welchem umfassende 3-D-Umgebungen erlebbar werden. Ergänzt werden diese Einrichtungen durch weitere Labore, die der Evaluation von Computerspielen und der Wahrnehmungsforschung dienen.

Ziel ist es, im Forschungszentrum gameslab einerseits selbst komplexe und interaktive Computerspiele zu entwickeln und andererseits auch deren Wirkung auf Spieler und Gesellschaft zu untersuchen. Das Projekt ist so zugeschnitten, dass für Teams aus Informatikern, Technikern, Gestaltern und Kulturwissenschaftlern eine moderne Struktur zur gemeinsamen, interdisziplinären Arbeit zur Verfügung steht. Die Wissenschaftler und Lernenden an der FHTW können mit gameslab unabhängig vom kommerziellen Spiele-Markt eigene Forschungshypothesen untersuchen. Davon profitiert nicht nur Berlins größte Fachhochschule, auch für Unternehmen verschiedener Branchen eröffnen sich neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der FHTW.

Die fachliche Betreuung liegt bei den FHTW-Hochschullehrern Prof. Dr.
Carsten Busch und Prof. Thomas Bremer. Das Projekt gameslab wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.
Ansprechpartner für die Presse:
Erik Schulz, FHTW Berlin
Tel. 030/5019-2789
E-Mail: erik.schulz@fhtw-berlin.de

Gisela Hüttinger | FHTW Berlin
Weitere Informationen:
http://www.fhtw-berlin.de

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