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Europas größtes Software-Cluster: über 80 Millionen Euro für die Forschung

27.01.2010
  • Bundesforschungsministerin Annette Schavan benennt fünf Spitzencluster
  • Forschungsministerium fördert die Cluster mit insgesamt 200 Millionen Euro über fünf Jahre
  • Software-Cluster „Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen“ ausgezeichnet
  • Cluster plant über 80 Millionen Euro für Forschung
  • Cluster-Region um die Zentren Darmstadt, Kaiserslautern, Karlsruhe, Saarbrücken und Walldorf baut Vorsprung in Europa aus
  • Softwareindustrie in Deutschland gestärkt

Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat am Dienstag die Sieger der zweiten Runde des Spitzencluster-Wettbewerbs bekannt gegeben. Die fünf Gewinner fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit insgesamt bis zu 200 Millionen Euro über fünf Jahre.

Unter den Gewinnern des Wettbewerbs ist auch Europas größter Software-Cluster „Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen“. Der Cluster gilt als „Silicon Valley“ Europas und erstreckt sich über die Zentren Darmstadt, Kaiserslautern, Karlsruhe, Saarbrücken und Walldorf. In sechs Projekten sollen sowohl der Cluster selbst (Management, Vernetzung, internationale Präsenz, Aus- und Weiterbildung, Verwertung) als auch die technologische und methodische Erforschung und Entwicklung von Softwarelösungen für das digitale Unternehmen vorangetrieben werden. Allein diese Projekte haben einen Gesamtumfang von über 80 Millionen Euro.

Weitere Ziele sind die Ausbildung von 5.000 Fachkräften in 5 Jahren, die Gründung von 30 Firmen im Kernbereich des Clusters und die Ansiedlung führender ausländischer Unternehmen in der Cluster-Region. Mit der Förderung durch das Bundesforschungsministerium möchten die Partner Europas größten Software-Cluster zu einem Technologiezentrum von globaler Bedeutung weiterentwickeln. Mit der Entscheidung stärkt die Bundesregierung die Softwareindustrie in Deutschland. Aktuelle Studien prognostizieren 430.000 neue Arbeitsplätze in der Softwareindustrie bis zum Jahr 2030. Software gilt schon heute als Schlüsseltechnologie zur Steigerung von Wertschöpfung und Produktivität.

Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Rombach war als Standortsprecher für Kaiserslautern einer der Präsentatoren gegenüber der Spitzencluster-Jury am Montag in Berlin. Rombach zu der positiven Entscheidung des BMBF: „Wieder einmal ist der IT-Standort Kaiserslautern an einem strategischen Förderprojekt der Bundesregierung direkt beteiligt. Dass die Wahl ausgerechnet auf unser Spitzencluster-Modell gefallen ist, liegt nicht zuletzt an den renommierten Partnern aus der Region.“

Im wissenschaftlichen Bereich sind neben dem Fraunhofer IESE im Cluster der Region auch das Fraunhofer ITWM, das DFKI und der Fachbereich Informatik an der TU Kaiserslautern beteiligt. Darüber hinaus sind viele Software- und Anwenderfirmen wie Insiders Technologies GmbH, John Deere, Netbiscuits GmbH, proALPHA Software AG, SIEDA GmbH, SmartFactory KL e.V. sowie die STI e.V. Kaiserslautern beteiligt.

Das Cluster ist für weitere KMUs offen; dieses Netzwerk wird über die STI e.V. Kaiserslautern organisiert werden.

Rombach weiter: „Wir alle profitieren von dieser Entscheidung, da dieser internationale Leuchtturm auch zur verstärkten Sichtbarkeit des Wissenschafts-, Ausbildungs- und Wirtschaftsstandorts Kaiserslautern beitragen wird.“

Mit dem Wettbewerb möchte das Ministerium die Innovationspolitik in Deutschland stärken. Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft sollen ihre Ideen schneller in neue Produkte und Dienstleistungen umsetzen und ihre vorhandenen Stärken besser nutzen. Im Software-Cluster sind die großen deutschen Hersteller von Unternehmenssoftware IDS Scheer AG, SAP AG und Software AG sowie über 350 kleine und mittlere Unternehmen der Unternehmenssoftwarebranche wie die IMC AG, die Seeburger AG, die proALPHA Software AG und die intelligent views gmbh vertreten.

Die drei führenden Informatikforschungszentren (DFKI, Fraunhofer, FZI) und die renommierten Informatikfakultäten der TU Darmstadt – vertreten durch das LOEWE-Zentrum CASED –, der TU Kaiserslautern, des Karlsruher Instituts für Technologie und der Universität des Saarlandes bringen ihre Kompetenzen in Forschung, Entwicklung und Ausbildung in den Cluster ein. Langfristig möchte der Spitzencluster zum weltweit führenden Technologiezentrum im Bereich emergente Software für digitale Unternehmen werden. Schon heute ist die Region als „Silicon Valley“ Europas bekannt.

Emergente Software kombiniert dynamisch und flexibel eine Vielzahl von Komponenten unterschiedlicher Hersteller, um die hochkomplexen Anforderungen globalisierter Unternehmen zu erfüllen. Diese Software passt sich dynamisch an die Anforderungen aus dem Markt und im Geschäftsumfeld an, unterstützt komplexe und dynamische Unternehmensnetzwerke und ermöglicht innovative Dienstleistungen im zukünftigen Internet. Das Prinzip der emergenten Software gilt als Schlüsselinnovation für das digitale Unternehmen und das Internet der Zukunft.

Es gilt, die Transformation von Unternehmen, die IT bisher nur als Werkzeug zur Unterstützung ihrer traditionellen Prozesse verwenden, in vollständig digitale Unternehmen zu ermöglichen. Zukünftig werden Volkswirtschaften und Wohlstand in der Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft davon abhängen, wie gut es den Unternehmen gelingt, sich als digitale Unternehmen zu positionieren.

ZITATE

Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, DFKI: „Der Spitzencluster wird in unseren drei Living Labs eine enorme Schubkraft bei der praktischen Umsetzung unserer Forschungsexzellenz in disruptive Produktfunktionen entfalten und so die IKT als Innovationsmotor Nr. 1 zum Turbolader für neues Wirtschaftswachstum machen.“

Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Rombach, Fraunhofer IESE: „Die für Deutschland und Europa einmalige Qualität und Quantität von Forschungskompetenz und Softwarefirmen hat das Potenzial einer führenden, internationalen Marktposition für innovative Geschäftsprozesssoftware auf der Basis emergenter Prinzipien.“

Dr. Volker Zimmermann, IMC AG: „Das Spitzencluster Software spiegelt den Trend zu Unternehmenslösungen wider, die nicht mehr von einem Hersteller kommen, sondern von Anbietern, die gemeinsam ihre Lösung als Service anbieten. Für die IMC ist dies die Chance, als mittelständisches Unternehmen die Zusammenarbeit mit andern „Hidden Champions“ und globalen Playern zu beschleunigen.“

Peter Gérard, IDS Scheer AG: „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, die Jury von unserer langfristigen Cluster-Strategie zu überzeugen. Wie den anderen beteiligten Unternehmen auch, war es IDS Scheer ein besonderes Anliegen, durch zielgerichtete Forschung und Entwicklung, aber auch durch die Vernetzung von Wissen und Fähigkeiten, die Grundlage dafür zu schaffen, dass innovative Produkte und Dienstleistungen schneller und damit erfolgreicher am Markt umgesetzt werden können. Wir stellen uns gerne der Herausforderung, nun unsere Ideen und Konzepte in den geplanten Spitzenclusterprojekten zu realisieren.“

Jörg Kleinz, intelligent views gmbh: „Die Spitzenclusterförderung ist eine wichtige Grundlage dafür, dass Softwareinnovationen für digitale Unternehmen entstehen können und dass wichtige Beitrage von kleinen und mittleren Softwareunternehmen optimal eingebracht werden können. Die Softwareindustrie ist einer der Zukunftstreiber für unser Land und gerade im Bereich Unternehmenssoftware führend. Als kleines Unternehmen sind wir natürlich froh, im Strategieboard bei diesem Projekt unseren Beitrag leisten zu können und verstehen unsere Aufgabe neben dem Einbringen unserer semantischen Technologie auch darin, die Sichtweise von KMU zu vertreten.“

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM: „Der Ausbau des international wettbewerbsfähigen Software-Clusters ist eine Grundvoraussetzung zur Schaffung international konkurrenzfähiger Einheiten.“

Werner Ernst, proALPHA Software AG: „Immer komplexer werdende Unternehmensprozesse müssen sich automatisch an veränderte Rahmenbedingungen anpassen können. Das ereignisgesteuerte proALPHA Workflowmanagement ist eine hervorragende Grundlage, die aber nur auf der Basis globaler Standards die nötige Wirkung entfalten kann. Die kooperative Zusammenarbeit von mittelständischen Unternehmen wie proALPHA mit Forschungsinstituten und den Großen der Branche im Rahmen solcher Spitzencluster ist eine notwendige Voraussetzung dafür.“

Léo Apotheker, SAP:
„Die Förderung von Spitzenclustern ist der richtige Ansatz, um Deutschlands technologische Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und somit nachhaltiges Wachstum und zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen. Die Auszeichnung des erfolgreichen Clusters „Softwareinnovationen für das Digitale Unternehmen“ als Spitzencluster durch das Bundesforschungsministerium ist besonders erfreulich, weil damit die strategische Bedeutung von Unternehmenssoftware in einer weltweit vernetzten Geschäftswelt hervorgehoben wird. Innovative Software unterstützt dynamische Prozesse und gewährleistet Transparenz für alle Unternehmensbereiche und über Unternehmensgrenzen hinweg. Der Cluster birgt daher großes Potenzial für die gesamte Wirtschaft in der Internet-Gesellschaft.“‪

Bernd Seeburger, Seeburger AG: „Das Vorhaben ist für die SEEBURGER AG von besonderer Bedeutung, da es nicht nur die Regionen stärken wird, sondern auch deutschlandweit Signalwirkung entfalten kann. Gerade als mittelständisches Unternehmen, wo die vorhandenen Ressourcen schnell begrenzt sind, bieten sich hier gute Chancen, im Verbund mit Forschungsinstituten und Softwareherstellern neue innovative Impulse zu bekommen.“

Karl-Heinz Streibich, Software AG: „Ich freue mich sehr, dass wir den Spitzencluster-Wettbewerb von Bundesforschungsministerin Annette Schavan gewonnen haben. Es war immer unser Ziel, zusammen mit allen Partnern in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, unser Software-Cluster weltweit bekannt zu machen. Ich bin mir sicher, dass wir mit der Unterstützung durch die Bundesregierung dieses Ziel erreichen können. Beispiele wie Silicon Valley oder Bangalore zeigen, dass gerade in der IT- und Softwareindustrie international führende Unternehmen in Clustern entstehen. Der Konsolidierungsprozess im Softwaremarkt ist im vollen Gange. Cluster und Allianzen bieten einen Lösungsansatz, um die europäische Softwareindustrie zu stärken. Das Software-Cluster ist damit unverzichtbarer Teil einer erfolgreichen Innovationspolitik in Deutschland.“

Ansprechpartner für die Presse:

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
Reinhard Karger, DFKI, +49 (0)681-302-5253, reinhard.karger@dfki.de
Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE
Alexander Rabe, Fraunhofer IESE, +49 (0)631-6800-1002, alexander.rabe@iese.fraunhofer.de
IDS Scheer AG
Irmhild Plaetrich, IDS Scheer, +49 (0)681-210-3680, irmhild.plaetrich@ids-scheer.com
SAP AG
Hilmar Schepp, SAP AG, +49 (0) 62 26-74 67 99, hilmar.schepp@sap.com
SEEBURGER AG
Konstanze Prinz, SEEBURGER AG, +49 (0)7252-96-1117, k.prinz@seeburger.de
Software AG
Norbert Eder, Software AG, +49 (0) 6151- 92-1146, Norbert.Eder@softwareag.com
Technische Universität Darmstadt
Jörg Feuck, TU Darmstadt, +49 (0)6151-16-4731, feuck@pvw.tu-darmstadt.de
Software-Cluster "Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen“
Die Ziele: Digitale Unternehmen arbeiten in hochflexiblen Internet-basierten Unternehmensnetzen und richten ihre Geschäftsmodelle und -prozesse dynamisch darauf aus: Alle Daten über Prozesse, Betriebsmittel und Ressourcen der realen Unternehmenswelt stehen jederzeit in genauer zeitlicher und räumlicher Auflösung für Planung, Steuerung und Optimierung zur Verfügung. Ziel des Software-Clusters ist es, die Transformation von Unternehmen zu vollständig digitalen Unternehmen zu ermöglichen, in denen IKT der entscheidende Treiber für Produkt- und Prozessinnovationen ist. Studien prognostizieren bis zum Jahr 2030 für die Softwareindustrie 430.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland. Weitere Ziele des Software-Clusters sind die Ausbildung von 5.000 Fachkräften in 5 Jahren, die Gründung von 30 Firmen im Kernbereich des Clusters und die Ansiedlung führender ausländischer Unternehmen in der Cluster-Region. Auf der Basis aktueller Zahlen werden so mindestens 300 Mio. € investiert.

Der Weg: Das Software-Cluster entwickelt in sechs Projekten Konzepte, Technologien und Geschäftsprozesse für emergente Software – ein Innovationssprung im Bereich der Unternehmenssoftware, der einer der wichtigsten Bereiche der deutschen Volkswirtschaft ist. Emergente Software kombiniert dynamisch und flexibel eine Vielzahl von Komponenten unterschiedlicher Hersteller, um die hochkomplexen Anforderungen digitaler Unternehmen zu erfüllen. Die Umsetzung der Cluster-Ziele erfordert eine gemeinsame Anstrengung von Wirtschaft und Wissenschaft und eine organisationsübergreifende Kooperation im Software-Cluster.

Die Region: Das Software-Cluster erstreckt sich um die Zentren Darmstadt, Kaiserslautern, Karlsruhe, Saarbrücken und Walldorf.

Die Partner:

Strategieboard: DFKI - Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering, IDS Scheer AG, IMC information multimedia communication AG, intelligent views gmbh, proAlpha Software AG, SAP AG, Seeburger AG, Software AG, Technische Universität Darmstadt

Industrie & regionale IT-Netzwerke: CAS Software AG, Competence Center Computer Science, ConWeaver GmbH, Corisecio GmbH, CyberForum e.V., Dacos Software GmbH, 1&1 Internet AG, EUROSEC GmbH, IHK Darmstadt Service GmbH, Insiders Technologies GmbH, John Deere Werke Mannheim, KOBIL Systems GmbH, mineway GmbH, Netbiscuits GmbH, Ontoprise GmbH, SIEDA GmbH, Sirrix AG, STI Software Technologie Initiative Kaiserslautern e.V., Technologie-Initiative smartFactory KL e.V.,

Forschung & Entwicklung: DFKI - Innovative Retail Laboratory, Forschungszentrum Informatik an der Universität Karlsruhe, Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung, Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie, Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik, KIT (Karlsruher Institut für Technologie), Technische Universität Kaiserslautern, Universität des Saarlandes

Die Projektlaufzeit: 5 Jahre (Start 04/10 - Ende 03/15)

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Gesamtumfang etwa 88 Mio. €.

Zentraler Ansprechpartner:
Gino Brunetti
Leiter der Koordinierungsstelle des Software-Clusters
Software-Cluster/CASED
Mornewegstraße 32
64293 Darmstadt
Tel.: +49 6151 16-70821
Fax: +49 6151 16-4825
gino.brunetti@cased.de

Alexander Rabe | Fraunhofer IESE
Weitere Informationen:
http://www.iese.fraunhofer.de
http://www.iese.fraunhofer.de/de/presse/current_releases
http://www.software-cluster.com

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