Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Europäisches Projekt entwickelt regionale Strategien für Informations- und Kommunikationstechnologie

19.04.2012
Bestmögliche Bedingungen für Innovationen und Geschäftsmodelle im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu schaffen – das ist das Ziel eines vor kurzem gestarteten europäischen Förderprojekts.
Die Bergische Universität Wuppertal ist seit Anfang 2012 Partner in dem Projekt, das mit fast 1 Millionen Euro vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Interreg IVC-Programms gefördert wird.

Acht europäische Regionen haben sich für „BORDWIIS+“ (Boosting Regional Development with ICT-Innovation-Strategies) zusammengeschlossen, um regionale Strategien für Innovationen und Geschäftsmodelle im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien zu entwickeln – darunter auch Wissenschaftler der Bergischen Universität Wuppertal unter Leitung von Prof. Dr. Heinz-Reiner Treichel, Fachgebiet Medienökonomie und Innovationsmanagement. Die Forscher um Prof. Treichel wollen die Potenziale der IKT in Nordrhein-Westfalen für die Wirtschaft optimal nutzbar machen, um qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen und die Lebensqualität nachhaltig zu erhöhen.

Informations- und Kommunikationstechnologien gelten als ausschlaggebend für die europäische Wettbewerbsfähigkeit, Innovationsstärke und industrielle Entwicklung, insbesondere weil sie Innovationen in vielen Branchen vorantreiben. „Dieses Potenzial soll nun durch BORDWIIS+ im Rahmen internationaler Zusammenarbeit und eines systematischen Erfahrungsaustauschs optimal nutzbar gemacht werden“, sagt Prof. Treichel. Dabei werden vorhandene regionale Stärken und strategische Schwerpunkte berücksichtigt.
„Ein Modell, das Vorbild werden könnte für andere europäische Regionen“, so Treichel. Das Projekt stärke auch die internationale Sichtbarkeit der IKT-Region NRW sowie der IKT-Kompetenzen der Bergischen Universität. BORDWIIS+ ist das dritte, aktuell laufende Projekt mit Bezug zu Informations- und Kommunikationstechnologien im Lehr- und Forschungsgebiet von Prof. Treichel.

Im März traf sich das Projektkonsortium zu einem Kick-off Meeting in Metz, Frankreich. Dort tauschten die zehn Partner aus acht europäischen Regionen ihre Erfahrungen im Bereich regionaler IKT-Entwicklung aus. Prof. Treichel: „Um die Chancen zu maximieren und den Herausforderungen zu begegnen, die aus der rasanten Entwicklung von IKT entstehen, werden wir im Rahmen von BORDWIIS+ den regionalen Status Quo abbilden und vergleichen, von Partnerregionen lernen und das Wissen mit regionalen Akteuren und Entscheidungsträgern teilen“.
Für jede Partnerregion soll ein Plan zur Umsetzung der Ergebnisse entwickelt werden, aus denen politische Entscheidungsträger Empfehlungen ableiten können, wie sie am besten die für ihre Region wichtigsten IKT-Themen identifizieren und vorhandene Mittel gezielt einsetzen können.

Kontakt:
Lena Weigelin
Clustermanagement IKT.NRW an der Bergischen Universität Wuppertal
Telefon 0202/439-1035
E-Mail lena.weigelin@ikt.nrw.de

Dr. Maren Wagner | idw
Weitere Informationen:
http://ikt.nrw.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Der Form eine Funktion verleihen
23.06.2017 | Institute of Science and Technology Austria

nachricht Zukunftstechnologie 3D-Druck: Raubkopien mit sicherem Lizenzmanagement verhindern
23.06.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften