Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

EU-Projekt entwickelt gemeinsame Standards im Bereich "Open Data"

24.02.2014
Die Daten- und Informationslandschaft des öffentlichen Sektors länderübergreifend zu harmonisieren, ist Ziel des neuen EU-Projekts SharePSI (Shared Standards for Open Data and Public Sector Information). An dem bis 2016 laufenden Projekt ist auch das Zentrum für E-Governance der Donau-Universität Krems beteiligt.

Offene Verwaltungsdaten und Informationen des öffentlichen Sektors (Public Sector Information, PSI) sind zu einem wichtigen Bestandteil einer Open-Government-Strategie geworden. Zwar existieren seit einigen Jahren auf hoher Ebene angesiedelte Konventionen, welche die Rahmenbedingungen für die Veröffentlichung von Daten und Informationen der Verwaltung definieren; diese sind aber nicht spezifisch genug, um die föderale oder überstaatliche Nutzbarkeit von Verwaltungsdaten ausreichend zu fördern.


Das Projekt SharePSI hat es sich daher zum Ziel gesetzt, jene Know-How- und Entscheidungsträger aus Verwaltung, Wirtschaft, Bürgervertretungen, NGOs und internationalen Organisationen zusammenzubringen, um gemeinsam Erkenntnisse und Informationen auszutauschen. Damit soll in Europa eine harmonisierte Daten- und Informationslandschaft entstehen, die die länderübergreifende Verwendung von Daten vereinfacht.


Ihre Expertise bringt das Zentrum für E-Governance der Donau-Universität Krems in fünf geplanten Workshops des SharePSI-Netzwerks ein. Nicht zuletzt soll dadurch auch zu einer Harmonisierung des Europäischen digitalen Informationsraums und damit zur Erfüllung der Ziele der „Digitalen Agenda 2020“ beigetragen werden.

... mehr zu:
»EU-Projekt »Open Data


Laufzeit: 01/2014 bis 06/2016
Projektpartner: 41 Institutionen in 25 Ländern


Über das Zentrum für E-Governance
Das Zentrum für E-Governance der Donau-Universität Krems hat in den letzten Jahren maßgeblich an der Entwicklung und Bereitstellung offener Verwaltungsdaten in Österreich beigetragen. So wurde 2011 im Auftrag des Bundeskanzleramts ein Papier erstellt, das die Konzeption und Funktionen des Österreichischen Datenportals „data.gv.at“ beschreibt. In den Jahren 2012 und 2013 evaluierten die MitarbeiterInnen des Zentrums im Auftrag der Stadt Wien die Umsetzung des Wiener Datenportals „data.wien.gv.at“. Viele der im daraus entstandenen Bericht angeführten Handlungsalternativen wurden mittlerweile umgesetzt.


Das Zentrum ist außerdem Mitglied der „Cooperation Open Government Data (OGD) Österreich“, die sich mit der Abstimmung notwendiger Konventionen zum nahtlosen Datenaustausch zwischen Österreichischen Datenportalen beschäftigt. Durch Mitwirkung der Donau-Universität Krems ist die „Cooperation OGD Österreich“ das erste Portal innerhalb Europas, das die europäische Portalkonvention „DCAT-AP“ (Data Catalogue vocabulary Application profile for data portals in Europe) erfüllt.

Weitere Informationen:

http://www.donau-uni.ac.at/egov - Zentrum für E-Governance

Mag. Ingrid Ladner | idw

Weitere Berichte zu: EU-Projekt Open Data

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Neues Sensorsystem sorgt für sichere Ernte
23.10.2017 | Universität Bielefeld

nachricht IT-Sicherheitslücken – Gefahr für die Produktionstechnik
23.10.2017 | Technische Universität Wien

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Magma sucht sich nach Flankenkollaps neue Wege

23.10.2017 | Geowissenschaften

Neues Sensorsystem sorgt für sichere Ernte

23.10.2017 | Informationstechnologie

Salmonellen als Medikament gegen Tumore

23.10.2017 | Biowissenschaften Chemie