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Erweiterte Diagnose- und Meldesoftware für Industrie-PC

13.01.2009
Seine Diagnose- und Meldesoftware Simatic PC DiagMonitor für Industrie-PC hat Siemens mit neuen Funktionen ausgestattet. Das Softwarepaket überwacht jetzt in Version 4.0 auch Simatic-PC-CompactFlash-Speichermedien.

Die neue „Web-Visitenkarte“ gibt per Internetbrowser Auskunft über wichtige Informationen und den Zustand der Simatic PC. Mit der neuen Funktion „Silent Installation“ wird die Software einfach per Kommandozeile installiert.

Zusätzlich wurde die Bedienoberfläche im Windows-Explorer-Design übersichtlicher und anwenderfreundlicher gestaltet.

Die Software Simatic PC DiagMonitor diagostiziert Simatic PC in vernetzten Systemen. Sie überwacht lokal und remote die Betriebszustände der Industrie-PC und erkennt Schwachstellen, bevor sie zu Ausfällen führen. Überwacht werden zum Beispiel die Geräteinnentemperatur von Prozessor, Mainboard und Chipsatz, Lüfterdrehzahlen und Festplatten – auch in RAID1- Konfiguration.

Die Systemzustände werden lokal an einem Monitor und/oder den Diagnose-LED der Simatic PC visualisiert sowie über LAN oder den integrierten Webserver bereit gestellt. Übertragen werden die Diagnosedaten über OPC-Server oder SNMP zu beliebiger Anwendersoftware oder Simatic-Software, etwa zur Simatic Visualisierungssoftware WinCC oder WinCC flexible.

In Version 4.0 neu hinzugekommen ist auch die permanente Überwachung der diagnosefähigen Simatic PC CompactFlash-Cards. Eine neue „Web-Visitenkarte“ gibt dem Anwender per Internetbrowser wichtige Informationen über den Zustand der Simatic PC. Angezeigt werden Gerätedaten wie Produktbezeichnung, Mainboard-Nummer, aktueller Stand der BIOSVersion und Systemstatus mit „Fehler ja/nein“. Auch die Funktion „Silent Installation“ ist neu: Damit installiert der Anwender die Software benutzerfreundlich per Kommandozeile und dies mittels gängiger Remote-Tools auch aus der Ferne, ohne vor Ort sein zu müssen.

In Simatic PC DiagMonitor integrierte Melde- und Alarmierungsfunktionen ermöglichen die automatische Benachrichtigung des Servicepersonals über LAN, SMS oder E-Mail. Ausfälle können somit vermieden und Stillstandszeiten reduziert werden, was wiederum die Produktivität steigert.

Der Anwender kann zum Beispiel Wartungsintervalle vorgeben und mit Instandhaltungsarbeiten abstimmen, so dass sich der Austausch von Komponenten in fertigungsfreie Zeiten legen lässt. Für Fehlerszenarien sind automatisch ablaufende Aktionen konfigurierbar, etwa das Öffnen des Storage-Managers bei RAID-Fehlern zur schnellen Wiederaufnahme des Spiegelplattenbetriebs oder ein Restart zum kontrollierten Herunter- und Wiederhochfahren des Rechners.

| Siemens Industry Automation
Weitere Informationen:
http://www.siemens.ch

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