Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

eGovernment: AIT präsentierte neue Sicherheitstechnologien für das Krisen-&Katastrophenmanagement

10.11.2011
Das AIT Austrian Institute of Technology präsentierte, als Partner der Plattform „Digitales Österreich“, zukunftsweisende Sicherheitstechnologien aus dem Forschungskomplex „Crisis and Disaster Management sowie „IT-Security“ auf der Messe „MODERNER STAAT“, vom 8. bis 9. November, in Berlin.

Der Kongress und die Fachmesse „MODERNER STAAT“ bringen seit eineinhalb Jahrzehnten Entscheidungsträger aus Bund, Ländern und Kommunen zum wichtigsten Informations- und Networking-Event der öffentlichen Verwaltung im deutschsprachigen Raum zusammen.

Auch heuer stand wieder ein breites Spektrum an Fokusthemen wie die Verwaltungstransformation, modernes Prozess- und Organisationsmanagement, Partizipation und Bürgernähe sowie der Einsatz innovativer Informations- und Kommunikationstechnologien im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen. Darüber hinaus spiegelte das diesjährige Kongress-Programm konsequent das übergeordnete Leitthema „Transparenz“ wieder.

Im Best Practice Forum wurden auch dieses Jahr wieder an die 150 neuesten Entwicklungen des Public Sectors vorgestellt. Sonderveranstaltungen zu Zukunftsthemen wie „Open Government“ und „Cloud Computing“ rundeten den Expertentreff und die Leistungsschau in der deutschen Hauptstadt informativ ab. Nahezu 200 Aussteller sind 2011 dem Ruf der Messe an die Spree gefolgt.

Partnerland Österreich
Das AIT zählte neben dem Bundeskanzleramt und den Ministerien für Finanzen, für Gesundheit, für Inneres, für Justiz und für Unterrecht, Kunst und Kultur und der Stadt Wien zu den Partnern der Plattform „Digitales Österreich“. Gemeinsam stellten sie eine topaktuelle Projekt- und Technologieschau rund um relevante Fragestellungen bei eHealth, bei Verwaltungskooperationen und bei fortschrittlichen Sicherheitslösungen im Kontext von eGovernment vor.
Neueste Forschungsansätze zum Schutz von Infrastrukturen
Das AIT Austrian Institute of Technology präsentierte mit dem AIT Safety & Security Department bei der Fachmesse „MODERNER STAAT“ seine Forschungsexzellenz im Forschungsschwerpunkt „Future Networks and Services“. Am Gemeinschaftsstand „Digitales Österreich“ erhielt das Messepublikum interessante Einblicke in aktuelle AIT-Innovationen wie z.B.Video-Überwachungstechnologien zum Schutz kritischer Infrastrukturen, zukunftsweisende Applikationen für das Krisen- und Katastrophenmanagement (z.B. sensorbasierte Umweltmonitoring-Systeme) oder Video-Archivierungslösungen (Digitale Langzeiterhaltung von Daten).

"Heute kommen überall in Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft hoch komplexe, vernetzte und gegenseitig abhängige IT-Systeme zum Einsatz. Diese ermöglichen einer großen Zahl von Benutzerinnen und Benutzern eine permanente Online-Verfügbarkeit ihrer zahlreichen Anwendungen“, so Helmut Schwabach, AIT Experte für interoperable Security-Systeme und setzt fort: „ Immer mehr dieser vernetzten Systeme müssen aber auch höchste Zuverlässigkeits- und Sicherheitsanforderungen erfüllen, um vor Angriffen aus dem Netz bestens geschützt zu werden. Denn grundlegende Sicherheitsmechanismen erst im Nachhinein zu implementieren erweist sich nicht nur als sehr aufwendig, sondern ist auch mit hohen Kosten verbunden.“

Das AIT entwickelt deshalb im Bereich IT-Security innovative Methoden und Werkzeuge, mit deren Hilfe Sicherheitsaspekte bereits im System-Design mit berücksichtigt und bei Implementierungen konsequent umgesetzt werden können. „Dieses spezielle Know-how bringen wir in strategisch wichtigen Anwendungsfeldern wie z.B. eGovernment, eHealth und bei künftigen Smart Grid-Applikationen zum Einsatz" unterstreicht Thomas Bleier, Experte für IT-Security im AIT, die gebündelte Sicherheits-Kompetenz von Österreichs größtem außeruniversitären Forschungsunternehmen AIT.

AIT-Kompetenz stärkt Österreichs F&E-Image
Vor allem durch die Unterstützung des Österreichischen Sicherheitsforschungs-Förderprogramm KIRAS – einer Initiative des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) – wird dem AIT ermöglicht, international eine Technologieführerschaft im Bereich neuer Technologien und Ansätze zum Schutz von kritischen Infrastrukturen zu erreichen.

„Die Partnerschaft mit ‚Digitales Österreich’ bietet uns eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Kernkompetenzen und die Innovationskraft des AIT bei fortschrittlichen Security-Technologien, insbesondere zur Sicherung der staatlichen Kerninfrastrukturen Kommunikation, Elektritzität, Wasser, Transport und Gesundheitseinrichtungen, auf einer großen Bühne vor Experteninnen und Experten aus Verwaltung, Industrie und Wissenschaft vorstellen zu können“, resümiert DI Helmut Leopold, Head of Safety & Security Department am AIT, den Messeauftritt in Berlin. „Damit tragen wir wesentlich zur nachhaltigen Stärkung des F&E- und Industriestandorts Österreich bei.“

Rückfragehinweise:

Michael W. Mürling
AIT Austrian Institute of Technology
Safety & Security Department
Marketing and Communications
Telefon: +43 (0)50550-4126
michael.muerling@ait.ac.at
Michael H. Hlava
AIT Austrian Institute of Technology
Head of Corporate and Marketing
Communications
Telefon: +43 (0)50550-4014
michael.hlava@ait.ac.at

Michael Hlava | idw
Weitere Informationen:
http://www.ait.ac.at

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Ein stabiles magnetisches Bit aus drei Atomen
21.09.2017 | Sonderforschungsbereich 668

nachricht Drohnen sehen auch im Dunkeln
20.09.2017 | Universität Zürich

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie