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Für das Krankenhausinformationssystem (KIS) i.s.h.med bietet Siemens Healthcare ab sofort das Erweiterungspaket EHP4 an. Gemäß der neuen Entwicklungsstrategie „i.s.h.med goes Soarian“ wurden dabei erstmals Gestaltungsmerkmale des KIS Soarian in i.s.h.med integriert. Zum Beispiel weist der neue Dokumentationsarbeitsplatz „Station“ für i.s.h.med nun eine neue Oberfläche auf, deren Bedienkonzept an Soarian orientiert ist. Zu den weiteren Neuheiten im EHP4 zählen unter anderem eine integrierte grafische Kurve, der Dokumentationsarbeitsplatz „OP“, ein SOA (Service Orientierte Architektur)-fähiges Bettenbelegungsmanagement sowie Ergänzungen zum Modul Medikation für einen umfassenderen und effizienteren Verordnungsprozess.
Mit einer ganzen Reihe neuer, prozessorientierter Module und Funktionen im EHP4 (Enhancement Package 4) für das Krankenhausinformationssystem i.s.h.med unterstützt Siemens seine Kunden bei der effizienteren Gestaltung von Arbeitsabläufen. „Unsere Kunden stehen tagtäglich vor der Herausforderung, Kosten zu senken und gleichzeitig den Behandlungsprozess zu verbessern. Siemens bietet Lösungen zur kontinuierlichen Prozessverbesserung, die auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet sind. Wir verstehen den Markt und die Dynamik darin. Kaum ein anderer Mitbewerber kann zusätzlich zu seinem Portfolio ein vergleichbares Know-how anbieten“, sagte Stefan Herm, Senior Vice President Health Services Europa bei der Siemens AG.
In dem neuen Release übernimmt i.s.h.med charakteristische Elemente des KIS Soarian, dessen Design alle Eigenschaften vereint, die ein innovatives Krankenhausinformationssystem heute ausmachen: Smart Userinterface, Service Orientierte Architektur (SOA) und aktive Workflow- Unterstützung.
Informationsmanagement mit den i.s.h.med Dokumentationsarbeitsplätzen
„Features und Functions“ dominieren oft die Auswahlkriterien für IT-Lösungen. Mit dem i.s.h.med Dokumentationsarbeitsplatz Station verfolgt Siemens eine andere Philosophie: Das neue Modul bildet Situationen im klinischen Alltag ab und dient als übergreifendes Produktionssteuerungs- und -überwachungssystem. Es erscheinen nur die Informationen aus der Patientenakte, die für den aktuellen Behandlungsabschnitt und für den Nutzer relevant sind. Umfangreiche Filterfunktionen innerhalb der Aktenstruktur unterstützen die Entscheidungsfindung im Routinefall. Für die Bearbeitung von Aufgaben werden alle notwendigen Folgeschritte automatisch abgeleitet und so weit wie möglich mit Daten vorbelegt. Damit lassen sich stationäre Prozesse in Krankenhäusern effektiver als bisher verwalten und koordinieren. Der Arzt hat bei seiner Visite alle wichtigen Informationen über die bisherige Behandlung im Blick. Messwerte wie Vitaldaten, aber auch Informationen über verabreichte Medikamente können in grafischer Form visualisiert werden. Neue Funktionen im Aufgabenmanagement sorgen für eine rollenübergreifende Kommunikation, um die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Pflegepersonal einfach und sicher zu koordinieren.
Nach diesen Grundprinzipien wurden die Dokumentationsarbeitsplätze OP und Radiologie, unter Berücksichtigung der abteilungsspezifischen Anforderungen, ebenfalls neu gestaltet. Je nach Rolle des Benutzers steht ein vordefiniertes Profil an Aufgaben an, und es wird eine situationsgerechte Sicht auf die Patientenakte zur Verfügung gestellt. Die Verknüpfung des Radiologie-Arbeitsplatzes mit einem Bildarchiv ermöglicht zudem den direkten Verweis auf vorhandene Bildstudien aus dem Prozess der Befundung heraus.
Optimale Ressourcennutzung mit i.s.h.med Belegungsmanagement
Mit dem i.s.h.med Belegungsmanagement lassen sich zentral die Bettenressourcen eines oder mehrerer Krankenhäuser einsehen und managen. Zum Funktionsumfang des neuen Tools zählen ebenfalls die Planung von Terminen sowie die Integration mit Patientenadministration und Stationsmanagement. Dabei können mehrere Systeme, die Patientendaten enthalten, angeschlossen werden. Damit lässt sich das i.s.h.med Belegungsmanagement auch ohne tiefgreifende Umstrukturierungen der Krankenhaus-IT einsetzen. Durch die SOA-Architektur ist es grundsätzlich auch möglich, auf patientenführende Systeme aufzusetzen, die nicht SAP-basiert sind. Voraussetzung hierfür ist ein entsprechendes Service Interface. Die neue i.s.h.med- Applikation kann auf allen Systemen eingesetzt werden, bei denen der Internet Explorer auf dem jeweiligen Client installiert ist.
Mit Application Logging Datenzugriffe protokollieren
Das Application Logging protokolliert schreibende und lesende Zugriffe auf patientenbezogene medizinische Dokumentation mit Angabe des Zeitpunkts und des ausführenden Benutzers. Umfang und Inhalt des Protokolls lassen sich konfigurieren, um die bei der Protokollierung entstehende Datenmenge zu steuern.
Umfassender und effizienter Verordnungsprozess mit i.s.h.med Medikation
Neue Funktionen bei i.s.h.med Medikation erleichtern die Verwaltung der komplexen Arzneimittelkataloge sowie die Erfassung und Verwaltung von Verordnungen. Dazu gehören eine erweiterte Medikamentensuche und eine Schnelleingabemimik für Standardverordnungen. Häufig benötigt der Arzt für eine Verordnung den aktuellen Medikationsstatus sowie Vitalwerte des Patienten. Eine graphische Verlaufsanzeige, die das Zusammenspiel von Verordnung und Kurve zeigt, bietet die dafür notwendigen Informationen auf einen Blick und hilft bei der Erfassung der Verordnung Zeit zu sparen.
Effiziente Abläufe in der Ambulanz durch Integration von Zuweisung und Terminplanung
Auch Ambulanzen setzen verstärkt auf Terminplanung, um eine hohe Auslastung ihrer Kapazitäten bei gleichzeitig geringen Wartezeiten für den Patienten zu erreichen. Neue Funktionen in i.s.h.med integrieren das Terminmanagement stärker als bisher in die Zuweisungserfassung. Grundlegende Informationen wie zuweisender Arzt, Diagnose und gewünschte Behandlung werden sofort bei der ersten Terminabsprache miterfasst. Damit verfügt einerseits die Ambulanz bereits in der Planungsphase über umfangreichere Informationen zum Patienten, andererseits wird der Erfassungsaufwand beim Eintreffen des Patienten kurz gehalten.
Über das Krankenhausinformationssystem i.s.h.med
Die Softwarelösung i.s.h.med ist ein voll in SAP integriertes klinisches Informationssystem. Das Krankenhausinformationssystem i.s.h.med wird in über 300 Kliniken in Belgien, Chile, Deutschland, Israel, Italien, Kolumbien, Mexiko, Niederlande, Neuseeland, Österreich, Saudi- Arabien, Schweiz, Singapur, Spanien, Süd-Afrika und Türkei eingesetzt. I.s.h.med zählt somit zu den international führenden IT-Lösungen im Gesundheitswesen. Basierend auf der Branchenlösung SAP for Healthcare bietet i.s.h.med Funktionen für den klinischen Bereich. Seit kurzem liegen sämtliche Nutzungs- und Verwertungsrechte an der Software i.s.h.med bei Siemens.
Der Siemens Healthcare Sector ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen. Das Unternehmen versteht sich als medizinischer Lösungsanbieter mit Kernkompetenzen und Innovationsstärke in diagnostischen und therapeutischen Technologien sowie in der Wissensverarbeitung einschließlich Informationstechnologie und Systemintegration. Mit seinen Akquisitionen in der Labordiagnostik ist Siemens Healthcare das erste integrierte Gesundheitsunternehmen, das Bildgebung und Labordiagnostik, Therapielösungen und medizinische Informationstechnologie miteinander verbindet und um Beratungs- und Serviceleistungen ergänzt. Siemens Healthcare bietet Lösungen für die gesamte Versorgungskette unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Zusätzlich ist Siemens Healthcare der Weltmarktführer bei innovativen Hörgeräten. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 49.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in über 130 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2008 (bis 30. September) erzielte Siemens Healthcare einen Umsatz von 11,17 Mrd. € sowie einen Auftragseingang von 11,78 Mrd. €. Das Bereichsergebnis betrug 1,23 Mrd. €. (Vorläufige Zahlen)
Marion Bludszuweit | Quelle: Siemens Healthcare Sector
Weitere Informationen: www.siemens.com/healthcare
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