Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

eBusiness-Lotse Region Stuttgart: Ein Navigator durch den IT-Dschungel

05.03.2013
Neues Infobüro hilft Betrieben beim Einsatz von digitalen Lösungen
Gemeinsame Pressemitteilung von Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart, Baden-Württembergischer Handwerkstag e.V. und Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Der eBusiness-Lotse Region Stuttgart hilft künftig kleinen und mittleren Unternehmen bei der Entwicklung und Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien. Zielgruppe sind Betriebe aus Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleistungen. Das Infobüro informiert schwerpunktmäßig zu den Themen Social Media, Cloud Computing und webbasierte Lösungen für Marketing, Vertrieb, Kundenservice und Personalbeschaffung. Dabei vereinen sich im Informationsangebot des eBusiness-Lotsen verschiedene Dienstleistungen: Im Rahmen des Lotsendienstes erhalten Unternehmen kompetente, neutrale und kostenfreie Antworten auf ihre individuellen Fragestellungen.

Außerdem werden regelmäßig Informationsveranstaltungen in Form von Seminaren, Workshops und Expertenrunden angeboten. Diese bieten Unternehmen die Möglichkeit, neue Themen kompakt und verständlich kennenzulernen. Schließlich erhalten interessierte Betriebe beim eBusiness-Lotsen auch vielfältige Informationsmaterialien: Leitfäden, Ratgeber, Praxisbeispiele, Merkblätter und Checklisten in gedruckter oder digitaler Form enthalten Hintergrundinformationen und Handlungsempfehlungen aus der Praxis für die Praxis.

„Mit einem so vielfältigen Informationsangebot möchte der eBusiness-Lotse für kleine und mittlere Unternehmen in der Region ein Navigator durch den IT-Dschungel sein“, sagt der Hauptgeschäftsführer der IHK Region Stuttgart Andreas Richter. Mit dem neu benannten Infobüro wolle man auf dem Erfolg des ehemaligen „Electronic Commerce Centrums“ aufbauen und gerade kleine und mittlere Unternehmen unterstützen, die nicht über genügend Ressourcen für das Einstellen eigener IT-Experten verfügen.

„Strukturen und Prozessabläufe werden heute in aller Regel durch die Auftraggeber vorgegeben, ohne e-Business-Lösungen ist die Abwicklung kaum noch möglich“, stellt der Hauptgeschäftsführer des Baden-Württembergischen Handwerkstages (BWHT), Oskar Vogel, fest. Dem Handwerker fehle aber oft einfach die Zeit, um vertiefend zu recherchieren. Vogel: „Das Ergebnis ist dann eine hausgemachte Strategie, die dem Betrieb nicht wirklich nutzt.“ Das Informationsnetzwerk der eBusiness-Lotsen biete eine konkrete Hilfe bei der Auswahl der richtigen Werkzeuge und Anwendungen aus der Vielzahl der Möglichkeiten. Der Handwerkstag begleitet das Projekt über seine Tochter, der Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand GmbH (BWHM).

"Neue webbasierte Technologien, wie Cloud Computing, Social Media und regionales Internet-Marketing bieten wesentliche Optimierungspotenziale für Prozesse und Tätigkeiten im Vertrieb, Marketing, Kundenservice und Personalakquisition, aber auch allgemein in der Bereitstellung und Verwaltung von IT-Lösungen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).“, erklärt Prof. Dr. Weisbecker, Institutsdirektorin des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO. Das Fraunhofer IAO beschäftigt sich intensiv mit Fragestellungen zum Einsatz neuer webbasierter Technologien in Handwerksunternehmen und weiteren KMU. Mit diesem Hintergrund ergänzt sie: „Diese Potenziale haben wir erkannt. Im eBusiness-Lotsen entwickeln wir daher Informationsmaterialien und neuartige Veranstaltungskonzepte, um die Möglichkeiten und Einsatzfelder sowie Erfolgsfaktoren und Hemmnisse bei der Planung und Einführung der genannten webbasierten Technologien in KMU aufzuzeigen. Hierbei ist es uns ein besonderes Anliegen, die Informationen sowie die Veranstaltungen KMU-gerecht aufzubereiten und durchzuführen."

Das neu benannte regionale Kompetenzzentrum ist ein Gemeinschaftsprojekt des Baden-Württembergischen Handwerkstags und der IHK Region Stuttgart unter Koordination des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO. Es ist Teil der Förderinitiative „eKompetenz-Netzwerk für Unternehmen“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – IKT-Anwendungen in der Wirtschaft“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert wird. Der Förderschwerpunkt unterstützt gezielt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie das Handwerk bei der Entwicklung und Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). „Mittelstand-Digital“ setzt sich zusammen aus den Förderinitiativen „eKompetenz-Netzwerk für Unternehmen“ mit ca. 40 eBusiness-Lotsen, „eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern“ mit derzeit 11 Förderprojekten und „Einfach intuitiv – Usability für den Mittelstand“ mit zurzeit 10 Förderprojekten. Weitere Informationen finden Sie unter www.mittelstand-digital.de.

Für das neue Infobüro arbeiten fünf IT-Experten. Es verfügt über die drei folgenden Geschäftsstellen in Stuttgart:

Fraunhofer IAO
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart
Ansprechpartnerin:
Claudia Dukino
Telefon: 0711/970-2450
Claudia.Dukino@iao.fraunhofer.de

IHK Region Stuttgart
Jägerstraße 30
70174 Stuttgart
Ansprechpartnerin:
Tanja Laabs
Telefon: 0711/2005-1511
Tanja.Laabs@stuttgart.ihk.de

Baden-Württembergischer Handwerkstag c/o BWHM
Heilbronner Straße 43
70191 Stuttgart
Ansprechpartner:
Benjamin Weismann
Telefon: 0711/263 709-163
bweismann@handwerk-bw.de

Juliane Segedi | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.ebusiness-lotse-stuttgart.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Sicheres Bezahlen ohne Datenspur
17.10.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Saarbrücker Forscher erstellen digitale Objekte aus unvollständigen 3-D-Daten
12.10.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik