Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Digitales Aufzeichnungssystem mit EML-Sprachtechnologie

08.07.2010
EML und artec technologies AG entwickeln gemeinsam ein netzwerkbasiertes Interview-Rekorder-System – Einsatz in Interviews, Verhören, Konferenzen und Trainingssituationen – Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Das Heidelberger Technologieunternehmen European Media Laboratory GmbH (EML) und die artec technologies AG erhielten jetzt die Förderzusage zur Entwicklung eines netzwerkbasierten Interview-Rekorder-Systems über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Die Projektsumme beträgt mehrere hunderttausend Euro.

Bislang werden die meisten Interviews, Trainingssituationen, Konferenzmitschnitte und Verhöre auf Speichermedien wie Kassetten, Festplatten oder DVDs aufgezeichnet. Diese Aufzeichnungssysteme sind nicht miteinander vernetzt. Wer das Material weiterverarbeiten will, muss die Gesprächsprotokolle von Hand transkribieren, also in Schriftform überführen – ein mitunter mühsamer und langwieriger Prozess.

Das geförderte Projekt hat zum Ziel, digitale Interview-Rekorder mit sprecherunabhängiger Spracherkennung zu entwickeln. Der Video-Audio-Rekorder erstellt unmittelbar nach der Aufzeichnung vollautomatisch ein Transkript, also eine Schriftfassung des Gesagten. Das Transkript steht dann zur weiteren Analyse und Bearbeitung via Netzwerk direkt zur Verfügung. Das EML setzt dazu seine "Speech Analytics Platform" ein, die die Transkripte nach bestimmten Stichwörtern durchsucht und die Aufzeichnung sekundengenau abspielt. Ein Suchassistent kann zusätzlich automatische Benachrichtigungen - bei Übereinstimmung vorher festgelegter Signalwörter oder Textpassagen - absetzen.

Die artec technologies AG bringt ihr Know-how in Systemlösungen für die digitale Erfassung von Audio- und Videodaten ein, das EML seine Erfahrung und Expertise in der Sprachtechnologie. „Wir freuen uns über die Kooperation mit einem der Technologieführer in der digitalen Aufzeichnung“, sagte EML-Direktor Andreas Reuter. „Sie bestätigt uns darin, dass gerade in der Sprachtechnologie wissenschaftliche Sorgfalt und Gründlichkeit gefragt ist.“

Das in erster Linie für Verhöre konzipierte System lässt sich auch für Beratungsgespräche einsetzen, beispielsweise in Banken. Gut geeignet ist es außerdem für Parlamentsdebatten, Konferenzen oder Kongresse.

Über das EML:
Die European Media Laboratory GmbH (EML) ist ein Entwicklungs- und Forschungsunternehmen im Bereich der angewandten IT mit Sitz in Heidelberg, das von SAP-Mitbegründer Klaus Tschira ins Leben gerufen wurde. Gemäß dem Grundsatz „Think Beyond the Limits!“ forscht und entwickelt das EML in den Bereichen „Mensch-Technik-Interaktion“ und „automatische Sprachverarbeitung.“

http://www.eml-development.de

Über die artec technologies AG:
Das börsennotierte Unternehmen artec technologies AG (WKN: 520958) aus Diepholz bei Bremen ist in den Geschäftsfeldern Digital VideoSecurity und Streaming Media/IPTV tätig. Das Unternehmen gehört zu den Technologieführern im Bereich Systemlösungen für digitale Erfassung, Analyse, Aufzeichnung und Übertragung vonVideo, Audio und Daten von Drittsystemen über Netzwerke.

http://www.artec.de

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Dr. Peter Saueressig
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
European Media Laboratory GmbH
Villa Bosch
Schloss-Wolfsbrunnenweg 33
69118 Heidelberg
Tel.: +49-(0)6221-533245
Fax: +49-(0)6221-533198
Saueressig@eml.org

Dr. Peter Saueressig | idw
Weitere Informationen:
http://www.eml-development.de
http://www.artec.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Wie Drohnen die Unterwelt erkunden
21.02.2018 | Technische Universität Bergakademie Freiberg

nachricht Neuer 3D Portrayal Service Standard veröffentlicht
20.02.2018 | Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kameratechnologie in Fahrzeugen: Bilddaten latenzarm komprimiert

21.02.2018 | Messenachrichten

Mit grüner Chemie gegen Malaria

21.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro

21.02.2018 | Förderungen Preise

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics