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Digitale Langzeitarchivierung: Weiterer strategischer Meilenstein für Goportis

19.12.2011
Goportis, der Leibniz-Bibliotheksverbund Forschungsinformation, hat im Bereich der digitalen Langzeitarchivierung einen weiteren wichtigen Schritt getan und sich nach einer ausgiebigen Testphase für das Digital Preservation System Rosetta von Ex Libris entschieden. Die entsprechenden Verträge wurden im November unterzeichnet.

Goportis, der Leibniz-Bibliotheksverbund Forschungsinformation, hat im Bereich der digitalen Langzeitarchivierung einen weiteren wichtigen Schritt getan und sich nach einer ausgiebigen Testphase für das Digital Preservation System Rosetta von Ex Libris entschieden. Die entsprechenden Verträge wurden im November unterzeichnet.

Die Technische Informationsbibliothek (TIB) handelt in diesem Bereich federführend für Goportis. „Die Akquisition, Speicherung und Sicherstellung eines langfristigen Zugangs zu digitalen Inhalten sind für uns Kernaufgaben. Der Schritt hin zu einem Produktivsystem ist ein wichtiger strategischer Meilenstein und versetzt uns in die Lage, eine führende Position in der Bereitstellung leistungsfähiger nationaler Infrastruktur in der Langzeitarchivierung einzunehmen“, so Uwe Rosemann, Direktor der TIB.

Die Langzeitarchivierung in Goportis wurde von Anfang an als partnerschaftliches Modell entwickelt. Neben dem Betrieb einer gemeinsamen Hardware und dem Einsatz von Rosetta als Systemlösung, konnten schon während der Pilotphase deutliche Synergieeffekte genutzt werden.

Neben den täglichen Herausforderungen bei der Aufnahme von Inhalten in das Langzeitarchiv und den individuellen Anforderungen in den einzelnen Institutionen, wollen die Partner gemeinsam an geeigneten Strategien arbeiten, die den Betrieb eines vertrauensvollen Langzeitarchivs sicherstellen.

Trotz unterschiedlicher Bestände und institutioneller Ausrichtungen ziehen die drei Goportis-Partner in der Langzeitarchivierung an einem Strang. „Langzeitarchivierung ist eine sehr komplexe Aufgabe und lässt sich gemeinsam deutlich effektiver lösen“, betont Thomas Bähr, Leiter der Goportis-Langzeitarchivierung.

Zudem engagieren sich die Goportis-Partner auf nationaler und internationaler Ebene, um sich aktiv an einem Wissensaustausch zu beteiligen und das Thema Langzeitarchivierung dadurch weiter voran zu bringen.

Goportis, der Leibniz-Bibliotheksverbund Forschungsinformation, wird von den drei Deutschen Zentralen Fachbibliotheken, der Technischen Informationsbibliothek (TIB), der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) sowie der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften ¬- Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (ZBW), gebildet. Ziel von Goportis ist es, Informationen und Wissen zu den Bereichen Langzeitarchivierung, Volltextversorgung, Lizenzen, nicht-textuelle Materialien und Open Access zu bündeln und Weiterentwicklungen zu initiieren und anzuregen (www.goportis.de).

Heike Grelka | idw
Weitere Informationen:
http://www.goportis.de/

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