Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Der unterschätzte Faktor bei der Datensicherheitsstrategie - Aktuelle Umfrage von der Stellar Datenrettung zum Wiping

08.05.2015

Fragt man IT-Verantwortliche nach den Themen, die sie am meisten beschäftigen, stehen zumeist übergreifende Backup Strategien, Schutz vor Hacking und Wirtschaftsspionage sowie Szenarien bei drohendem Datenverlust durch äußere Einflüsse oder illoyale Mitarbeiter im Vordergrund. Umfragen wie die kürzlich vom Bitkom veröffentlichte Studie zur Datensicherheit adressieren zudem den Mittelstand.

Laut dieser Umfrage sind mittelständische Unternehmen mit 61 Prozent am stärksten von Spionage- oder Sabotageakten betroffen; häufigstes Angriffsziel sind die IT-Systeme sowie die Kommunikationsinfrastruktur.

17 Prozent der befragten Unternehmen berichten vom Diebstahl sensibler elektronischer Dokumente oder Daten, 16 Prozent von der Sabotage bei IT-Systemen oder Betriebsabläufen. Abseits dieser Datenpannen und konkreten Bedrohungen wird allerdings auch eines deutlich: die datenschutzkonforme und sichere Datenlöschung, das sog. Wiping, wird in den meisten Unternehmen unterschätzt.

So stellte sich bei der aktuellen Umfrage der Stellar Datenrettung unter IT-Leitern sowohl im Konzern als auch bei den Mittelständlern in der D/A/CH Region heraus, dass die Frage der sicheren Datenlöschung tatsächlich an vorletzter Stelle stand, nur knapp vor dem Thema Firmenpolicy. Die Experten von Stellar plädieren deshalb für verlässliche Prüfsiegel und Profiwiping.

Laut Umfrageergebnissen löschen 30 Prozent der Firmen bislang durch Formatieren, 23 Prozent mittels Software sowie ebenfalls 23 Prozent durch Vernichtung der Datenträger.16 Prozent der Unternehmen haben noch keine Prozesse für die Integration von Lösungen zur sicheren Datenlöschung in die IT-Strategie festgelegt und 8 Prozent überlassen die Realisierung externen IT-Dienstleistern.

Fazit: Viele Organisationen nutzen schnelle Lösch-Methoden, Operating System Commands wie FDISK & FORMAT. Diese Verfahren sind jedoch unsicher, außerdem gibt es neben der Auswahl professioneller Software / Lösch-Services häufig sehr komplexe Situationen im gesamten Unternehmen zu berücksichtigen. Hinzu kommen die internationalen strengen Datenschutzbestimmungen (u.a. § 43 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) oder die (GDPR) General Data Protection Regulation der Europäischen Union).

In vielen Fällen drohen hohe Vertragsstrafen bei Datenpannen. Fragwürdig wird auch immer mehr die althergebrachte Praxis, Hardware in großem Stil zu schreddern. Das mag vielen Unternehmen auf den ersten Blick als sicher erscheinen, aber wer garantiert die Verlässlichkeit externer Dienstleister? Wie teuer wird dieses Procedere auf Dauer für die Unternehmen?

Davon abgesehen ist dieses Verfahren nicht gerade umweltfreundlich oder gar nachhaltig, es beschert jede Menge elektronischen und chemischen Müll. Es braucht also verlässliche Lösungen: sinnvoll ist eine zentral steuerbare Löschung und für den Nachweis und Grundsatz der Transparenz ein Löschzertifikat.

Die beiden wichtigsten Faktoren bei der Wahl geeigneter Wipinglösungen sind laut Umfrage unter den IT-Verantwortlichen die Möglichkeit, mehrere Datenträger zur gleichen Zeit löschen zu können sowie der verlässliche Support und hochwertiger technischer Kundendienst für die entsprechenden Lösungen. Gefolgt werden die beiden Auswahlkriterien vom gewichteten Faktor: zentrale Löschung von einem Standort aus.

Weitere Infos zur Umfrage und zu internationalen Prüfsiegeln

über http://www.stellardatenrettung.de/festplatte-loschen.htm 

und http://www.stellardatenrettung.de/expertendatenbank.htm


Über Stellar Datenrettung
Stellar Datenrettung ist weltweit das einzige ISO zertifizierte Datenrettungsunternehmen, das sowohl Datenrettungssoftware als auch hardwareseitigen Datenrettungsservice anbietet. Das Stellar Datenrettungslabor verfügt über einen modernen, ISO-zertifizierten Reinraum der Klasse 100. Seit 1993 am Markt, ist Stellar mit mehr als 2 Millionen Kunden weltweit das größte Datenrettungsunternehmen dieser Art. Stellar orientiert sich bei allen Entwicklungen und Anwendungen an den internationalen Standards, um die komplexen Herausforderungen im Umgang mit der Firmen IT zu meistern, Stellar Datenrettung ist BDO zertifiziert sowie Mitglied in zahlreichen Initiativen, die sich mit der IT-Security und Datenschutz beschäftigen.

Weitere Informationen über Stellar: www.stellardatenrettung.de
Stellar Datenrettung Österrreich: http://www.stellardatenrettung.at
Stellar Datenrettung Schweiz: http://www.stellar.ch 


Pressekontakt:
Presseteam Stellar Datenrettung D/A/CH, Tel. +49 (30) 201 88 565, press@stellardatenrettung.de

Presseteam | Stellar Datenrettung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Sicheres Bezahlen ohne Datenspur
17.10.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Saarbrücker Forscher erstellen digitale Objekte aus unvollständigen 3-D-Daten
12.10.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise