Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

CeBIT 2013: Android-App „Schlënder“ entspannt gestresste Nutzerinnen und Nutzer

18.02.2013
Studierende der Medieninformatik und der Visuellen Kommunikation an der Bauhaus-Universität Weimar haben gemeinsam eine Android-App entwickelt, die hilft, ein hektisches Leben zu entschleunigen und besser zu organisieren. Im Zentrum stehen dabei Aktivitäten, die Nutzerinnen und Nutzer erledigen möchten oder müssen.
Ab Dienstag, 5. März 2013, präsentiert das Team seine an der Forschungsgruppe „Usability“ entstandene Entwicklung am Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“ auf der CeBIT.

Freizeitgestaltung kann eine komplizierte Sache sein, vor allem wenn mehrere Personen zusammen finden wollen. Die Applikation Schlënder ermöglicht es Freunden und Bekannten, gemeinsame Freiräume zu finden und damit spielend einfach Verabredungen zu planen. Die App weiß, wer sich wo aufhält und Zeit für beispielsweise einen gemeinsamen Kaffee hat. Daraufhin schlägt sie allen eingeladenen Nutzerinnen und Nutzern einen passenden Zeitpunkt vor. „Mit dieser Netzwerk-Funktion wollen wir Menschen für Lücken in ihrem Tagesablauf sensibilisieren und sie an Möglichkeiten der Freizeitgestaltung erinnern“, betont Sascha Dobschal, einer der Entwickler.

Aber nicht nur Verabredungen organisiert Schlënder. Auch andere Vorhaben koordiniert die App und sorgt dafür, dass diese nicht ewig aufgeschoben werden. Das Entwicklerteam, Ellen Stelzner, Hannes Lehnert, Sascha Dobschal und Till Fastnacht, sieht viel beschäftigte Studierende vorerst als wichtige Zielgruppe. Sie können mit der App beispielsweise ihre sportlichen Aktivitäten in einen stressigen Studienalltag integrieren: „Wenn ich eingebe, dass ich bis kommenden Dienstag joggen gehen will, wird mir die App bis dahin die besten unverplanten Freiräume vorschlagen, in denen ich Zeit hätte, joggen zu gehen“, erklärt Dobschal. Ist eine Aufgabe schließlich erledigt, stellt sich das Gefühl ein, die eigene Zeit effektiv genutzt zu haben.

Die derzeitige Betaversion will das studentische Team noch weiterentwickeln. In diesem Jahr soll die fertige Anwendung im Google Play Store verfügbar sein. Zahlreiche Nutzertests haben bereits stattgefunden. Und je nach Feedback auf der CeBIT können sich die Entwickler auch ein kleines Start-up vorstellen. „Die App ist ja nicht nur für Studierende geeignet. Auch Business-Leute mit einem vollen Terminkalender können sicher Entschleunigung gebrauchen. Dann müssten wir allerdings das Design der App an diese Zielgruppe anpassen“, beschreibt Dobschal mögliche Zukunftspläne.

Das Projekt Schlënder präsentiert sich auf der diesjährigen CeBIT am Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“. Dort ist die Bauhaus-Universität Weimar außerdem mit einem weiteren Forschungsprojekt vertreten: Die Initiative Breitband-Investitionsindex (BIIX) e.V. aus der Fakultät Bauingenieurwesen beschäftigt sich mit dem Ausbau und der Entwicklung des Breitbandmarktes. Der Verein unterstützt Marktteilnehmer in ihrem Geschäftsfeld.

CeBIT 2013, Hannover
5. bis 9. März 2013
Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“ Halle 9, Stand A10
www.cebit.de

Für Rückfragen können Sie sich gern an Tina Meinhardt, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Fakultät Medien, per Mail an tina.meinhardt@uni-weimar.de oder telefonisch unter +49 (0) 36 43/58 37 06 wenden.

Claudia Weinreich | idw
Weitere Informationen:
http://www.cebit.de
http://www.uni-weimar.de/usability/schlender
http://www.biix.net/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Smart Living: VDE-Institut entwickelt Cloud-basierte interoperable Testplattform
15.02.2017 | VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.

nachricht Saarbrücker Informatiker machen „Augmented Reality“ fotorealistisch
15.02.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau

22.02.2017 | Veranstaltungen

Wunderwelt der Mikroben

22.02.2017 | Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau

22.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neue Prozesstechnik für effizientes Bohren und Schneiden auf der LASER CHINA

22.02.2017 | Messenachrichten

IHP-Forschungsteam verbessert Zuverlässigkeit beim automatisierten Fahren

22.02.2017 | Automotive