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CAD-Software von Siemens wird neue Plattform für die weltweite PKW- und LKW-Entwicklung bei Daimler

24.11.2010
CAD-Software von Siemens soll bei der Daimler AG als Standard für die weltweite Fahrzeugentwicklung zum Einsatz kommen. Damit will Daimler ab Sommer 2012 die Arbeiten von weltweit über 20 Entwicklungszentren sowie der wichtigsten Zulieferfirmen in einem einzigen Datenpool für die Produktentwicklung integrieren, der zugleich allen Entwicklern zur Verfügung steht. Über das Auftragsvolumen vereinbarten beide Unternehmen Stillschweigen.

Mit der Entscheidung für die CAD-Software NX von Siemens erweitert Daimler die bereits vorhandene Datenbank auf der Softwarebasis „Teamcenter“ für das Management von Produktdaten, für die ebenfalls Siemens verantwortlich ist.

Diese Kombination wird dem Stuttgarter Automobilhersteller eine digitale Zusammenarbeit vom ersten virtuellen Design über die Simulation der Konstruktion bis hin zur Überprüfung der Machbarkeit der Konstruktionslösungen erlauben. Die Zusammenführung des digitalen Wissens in einem einzigen und weltweiten Pool erleichtert die Entwicklung neuer Fahrzeuge. Die Einführung von parallelen Prozessen in der Entwicklung, beim Design, in der Produktionsplanung und in der Produktion selbst wird die gesamte Wertschöpfungskette weiter optimieren.

„Mit der Kombination der CAD-Software NX und unserem Produktdatenmanagementsystem Smaragd auf Basis der PLM-Software Teamcenter werden wir unsere kompletten Produktentwicklungsprozesse vom Design bis in den Betriebsmittelbau und die NC-Fertigung abbilden“, sagte Prof. Bharat Balasubramanian, bei Daimler verantwortlich für Forschung und Vorentwicklung, Produktinnovationen und Prozesstechnologie.

Mit Daimler hat sich ein weiterer führender Fahrzeughersteller in diesem Jahr entschieden, seine weltweite Fahrzeugentwicklung mit Softwarelösungen von Siemens zu optimieren. Mit dem Wechsel zu offenen Softwarelösungen von Siemens wollen die Fahrzeughersteller Qualität und Effizienz in der Entwicklung und bei der Konstruktion ihrer Fahrzeuge weiter verbessern.

Moderne Fahrzeugentwicklung erfordert eine immer stärkere Integration von mechanischen sowie elektrischen und elektronischen Komponenten mit einem wachsenden Softwareanteil. Die Zusammenführung aller Entwicklungs- und Konstruktionsdaten auf einer einzigen Datenplattform hilft, diese wachsende Komplexität in der Automobilindustrie besser zu managen und zugleich auch Zulieferer frühzeitig mit einzubeziehen.

“Unsere CAD- und PLM-Software hilft den Herstellern, Entwicklungsprozesse und die Produktionsvorbereitungen weiter zu verbessern und damit die Produktivität zu erhöhen. Fahrzeughersteller müssen diese Komplexität über alle Fahrzeugkomponenten und –systeme beherrschen,“ sagte Chuck Grindstaff, Präsident von Siemens PLM Software, einer Geschäftseinheit der Division Industry Automation.

Mit der Software von Siemens können Fahrzeughersteller ihre Produkte und die Produktionsplanung parallel zur Produktion betreuen, wobei der ganzheitliche Ansatz der Entwicklungsumgebung durch die Programme die gesamte Wertschöpfungskette umfasst. Daimler setzt bereits seit Mitte der 90er Jahre das kollaborative Produktionsdatenmanagement „Teamcenter“ von Siemens ein. Mit der CAD-Software NX von Siemens führt Daimler jetzt ein computergestütztes Tool für die gesamte Produktentwicklung und damit zur Lösung von übergreifenden Design-, Engineering- und Entwicklungsaufgaben ein.

Heute ist Siemens einer der führenden Anbieter von CAD- und PLM-Software mit 6,7 Millionen Lizenzen und 69.500 Kunden weltweit. Der Markt für PLM-Software wächst stärker als der Softwaremarkt für andere Branchen. In 2009 hatte dieser Markt ein Volumen von 17 Milliarden Euro. Industrieanalysten erwarten eine jährliche Zuwachsrate von rund acht Prozent in den kommenden fünf Jahren.

Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von umweltfreundlicher Produktions-, Transport-, Gebäude- und Lichttechnik. Mit durchgängigen Automatisierungstechnologien und umfassenden Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität, Effizienz und Flexibilität seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Drive Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility und Osram. Mit weltweit rund 204.000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 34,9 Milliarden Euro. http://www.siemens.com/industry

Die Siemens-Division Industry Automation (Nürnberg) ist weltweit führend bei Automatisierungstechnik, industrieller Schalttechnik sowie Industriesoftware. Das Angebot reicht von Standardprodukten für die Fertigungs- und Prozessindustrie bis hin zu Branchenlösungen mit der Automatisierung ganzer Automobilproduktionen und Chemieanlagen. Als führender Software-Anbieter optimiert Industry Automation die gesamte Wertschöpfungskette produzierender Unternehmen – von Produktdesign und -entwicklung über Produktion und Vertrieb bis zum Service. Mit weltweit rund 33.000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry Automation im Geschäftjahr 2010 einen Umsatz von 6,2 Milliarden Euro. www.siemens.com/industryautomation

Reference Number: I201011037d

Wieland Simon | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/industry

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