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Das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS führt im Rahmen des THESEUS-Forschungsprogramms eine durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderte Untersuchung zur Nutzung von Big Data in deutschen Unternehmen durch. Mit der Teilnahme an der aktuellen Online-Umfrage http://www.bigdata-studie.de und in Branchenworkshops können Unternehmen jetzt die Zukunft von Big Data in Deutschland aktiv mitgestalten.
International nimmt das Thema Big Data immer mehr an Fahrt auf. Auch in Deutschland stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung, dass sie immer größere Datenmengen speichern, verwalten und analysieren müssen, um sie für ihre Geschäftsprozesse optimal verwerten zu können. Die Datenberge umfassen dabei oft einige Terabytes bis zu mehreren Petabytes. Big Data ist nicht mehr länger nur eine Herausforderung für eine spezifische Branche – das Thema betrifft alle Wirtschaftszweige, Organisationen und Nutzer von digitalen Technologien.
Beispiele sind Verbindungsdaten im Mobilfunk, Sensordaten aus Strom- und Wasserzählern, Überweisungsdaten im Bankgeschäft oder Echtzeitnachrichtendaten wie Twitter-Meldungen im Internet. Aber was passiert in deutschen Unternehmen derzeit mit den großen Datenmengen? Welche Tools werden eingesetzt? Wo liegen die Herausforderungen für den Einsatz von Big Data-Lösungen, mit welchen Hemmnissen kämpfen die Unternehmen?
»Mit der Analyse möchten wir ein umfassendes Bild über aktuelle Lösungen und Konzepte schaffen, aber vor allem auch die Chancen aufzeigen, die sich mit dem Einsatz von Big Data-Strategien für Unternehmen in Deutschland, besonders für kleine und mittelständische Betriebe, ergeben«, betont Prof. Dr. Stefan Wrobel, Institutsleiter am Fraunhofer IAIS. »Dazu brauchen wir jedoch zunächst einen umfassenden Überblick über die aktuelle Situation – sowohl im Hinblick auf nationale und internationale Entwicklungen und Forschungsaktivitäten sowie die verfügbaren Techniken, als auch auf die Anforderungen, Erwartungen und Bedürfnisse der Unternehmen.«
Ziel der Markt- und Potenzialanalyse ist es, konkrete Handlungsoptionen für Wirtschaft, Politik und Forschung aufzuzeigen und in individuellen Roadmaps die Anforderungen verschiedener Branchen an Big Data-Lösungen und zukünftige Anwendungsfelder zu identifizieren. »Neben der Online-Umfrage, die sich an Unternehmen aller Wirtschaftszweige richtet, führen wir Workshops mit Branchenverbänden durch«, erklärt Dr. Michael May, Leiter der Abteilung Knowledge Discovery am Fraunhofer IAIS. »Dazu laden wir Vertreterinnen und Vertreter der Bereiche Telekommunikation und Medien, Finanzwirtschaft, E-Commerce und Versandhandel, Marktforschung, Maschinenbau und Versicherungen ein.«
Die Ergebnisse werden im Dezember 2012 vorliegen und auf einer Veranstaltung im THESEUS-Innovationszentrum in Berlin präsentiert. Dort erhalten Unternehmensvertreter zudem erste Einblicke in das »Living Lab Big Data« – eine Experimentierplattform, die es Unternehmen ermöglicht, über Schulungen verschiedene Big Data-Anwendungen zu testen und sich mit den Technologien vertraut zu machen. »Das Living Lab bietet vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit, verschiedene Big Data Analytics-Lösungen kennen zu lernen und in kurzer Zeit Big-Data-Know-how aufzubauen«, sagt May. Derzeit befindet sich die Schulungsplattform am Fraunhofer IAIS in der Entwicklung und integriert unter anderem Big Data Analytics-Tools, die am Institut entwickelt wurden.
Unternehmen können bis Ende November unter http://www.bigdata-studie.de teilnehmen. Das Ausfüllen des Online-Fragebogens dauert ca. zehn Minuten. Als Dankeschön erhalten alle Mitwirkenden eine Executive Summary der Ergebnisse.
Katrin Berkler | Quelle: Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen: www.bigdata-studie.de
www.iais.fraunhofer.de/bigdata.html
www.iais.fraunhofer.de/bigdata-zukunftsworkshop.html
Weitere Berichte zu: Big Bang > Big Data > Data-Lösungen > Datenberge > Echtzeitnachrichtendaten > Finanzwirtschaft > größere Datenmengen > IAIS > Marktforschung > Maschinenbau > Petabytes > Roadmap > specimen processing > Terabytes
Bahnbetrieb optimieren mit großem Touch-Display
16.05.2013 | Siemens AG
Neuer Weltrekord bei der Datenübertragung per Funk
16.05.2013 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF
Supraleitungssensoren der PTB ermöglichen hochempfindliche Messungen der magnetischen Kernresonanz dünner Helium-3-Schichten - aktuelle Veröffentlichung in Science
Tieftemperatur-Spezialisten der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) haben mit ihren SQUIDs dazu beigetragen, dass die magnetischen Momente von Atomen des seltenen Isotopes 3He (Helium-3) extrem empfindlich gemessen werden konnten. Mithilfe dieser Sensoren wurden hochempfindliche Kernresonanzspektrometer entwickelt, die jetzt tiefe Einblicke in den Zustand der Materie bei extrem tiefen Temperaturen lieferten.
Konkret sperrte ...
Gut 99 Prozent des gesamten Eises an Land ist in den riesigen Eisschilden der Antarktis und Grönlands gespeichert, nur knapp ein Prozent dagegen in Gletschern.
Die Schmelzwasser dieser Gletscher trugen im Zeitraum 2003 bis 2009 etwa genauso viel zum Anstieg des Meeresspiegels bei, wie die beiden Eisschilde: rund einen Drittel. Dies ist eines der Resultate einer internationalen Studie mit Beteiligung von UZH-Geographen.
Wieviel alle Gletscher zum Anstieg des Meeresspiegels beitragen, wurde noch nie so genau ...
Siemens hat das weltweit erste kabellose Ultraschallgerät vorgestellt. Der Schallkopf ist mit einer Hand gut bedienbar und überträgt das Ultraschallbild per Radiofrequenz auf den Bildschirm.
Das Fehlen der Kabel ist vor allem bei Operationen oder interventionellen Eingriffen von Vorteil, wo beispielsweise Nadeln mit Hilfe von Ultraschall visualisiert werden. Die Kabel am Schallkopf behindern die Person, die das Gerät bedient, und sie können trotz steriler Schutzhüllen ein Infektionsrisiko darstellen.
Das kabellose Acuson Freestyle arbeitet bis zu ...
Siemens will mit einem großen Touch-Display Bahnbetreibern helfen, Störungen besser zu bewältigen.
Das Display mit rund 1,50 Metern Diagonale veranschaulicht alle Daten und Fakten, um Entscheidungen treffen zu können. Herzstück der Lösung ist eine Software, die mit Hilfe mathematischer Optimierungsalgorithmen bisher entkoppelte Systeme wie Wartung oder Zugdisposition vernetzt.
Bisher reagieren einzelne Abteilungen von Bahnbetreibern weitgehend unabhängig auf Störfälle, weil sie über das ...
Forschern des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik IAF und des Karlsruher Instituts für Technologie KIT ist es gelungen, 40 Gbit/s bei 240 GHz und über eine Entfernung von einem Kilometer per Funk zu übertragen.
Mit ihrer jüngsten Demonstration haben sie einen neuen Weltrekord erzielt und knüpfen damit erstmals nahtlos an die Kapazität von Glasfaser an. Solche Richtfunkstrecken könnten zukünftig Lücken in der Versorgung mit Breitband-Internet schließen, indem die drahtlosen Links das Netz an schwer zugänglichen Stellen oder im ländlichen Raum ergänzen.
Digital, mobil und ...
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DNA-Variante beeinflusst Diabetesrisiko und Behandlungserfolg
17.05.2013 | Biowissenschaften Chemie
Aus zwei wird drei: In Deutschland kommt eine dritte Ringelnatter vor
17.05.2013 | Biowissenschaften Chemie
New method proposed for detecting gravitational waves from ends of universe
17.05.2013 | Physik Astronomie
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Herausforderungen des demografischen Wandels
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Die 16 besten Nachwuchschemikerinnen und -chemiker Deutschlands treffen sich in Kiel
17.05.2013 | Veranstaltungsnachrichten