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Insbesondere für kleinere Produktionsfirmen ist die Herstellung von digitalen Filmpaketen – sogenannter DCPs (Digital Cinema Packages) – jedoch keine leichte Aufgabe.
Damit am 9. Februar zum Start der Berlinale alle eingereichten Filme abspielbereit sind, unterstützt das Fraunhofer- Institut für Integrierte Schaltungen IIS die Berlinale bei der Eingangs- und Funktionskontrolle der eingeschickten Datenträger und Filme im DCP-Format.
Die Berlinale trägt der allgemeinen Entwicklung in der Kinobranche Rechnung und stellt sich auf die verstärkte Einreichung digitaler Filmformate ein. Durch deren technischer Überprüfung stellt die Berlinale sicher, dass die Filme auch zuverlässig gezeigt werden können. Hierzu werden, wenn nötig, die digitalen Filmpakete repariert und in ein abspiel- fähiges Format gebracht.
Johannes Wachs, Festival Manager der Berlinale, zeigt sich erfreut: »Mit dem Fraunhofer IIS haben wir in Deutschland einen ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet des digitalen Kinos als Partner gewonnen, der uns bei der Prüfung der speziellen digitalen Formate unterstützt und so unsere Arbeit erleichtert.«
Das Fraunhofer IIS erarbeitete im Auftrag der Hollywoodstudios – unter dem Zusammenschluss Digital Cinema Initiatives DCI – den ersten Testplan zur Einhaltung der Kompatibilität digitaler Kinosysteme: Damit auch im digitalen Zeitalter des Kinos Filme weltweit in jedem dafür ausgestatteten Kinosaal präsentiert werden können.
Auch für die deutsche Film-förderanstalt FFA entwickelten die Fraunhofer-Experten die Systemspezifikationen für digitales Kino. Zusammen mit Partnern aus der Branche werden verschiedenste Entwicklungen weiter vorangetrieben.
Siegfried Fößel, Leiter der Abteilung Bewegtbildtechnologien am Fraunhofer IIS, betont: »Wir freuen uns sehr, der Berlinale als einem der bedeutendsten Filmfestivals von internationalem Rang mit unserem Fachwissen zur Seite zu stehen. Die Zusammenarbeit und Unterstützung der Filmschaffenden ist für uns von enormer Bedeutung, um mit unseren Entwicklungen und Technologien für die Anforderungen und Erwartungen der Filmbranche passende Lösungen anbieten zu können.«
Eva Beuchel | Quelle: Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen: www.iis.fraunhofer.de
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