Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Berlinale setzt auf Fraunhofer IIS Expertise bei der Prüfung digitaler Filmformate

07.02.2012
Mehr als die Hälfte aller Kinoleinwände weltweit sind laut aktueller Marktstudien bereits digital.

Insbesondere für kleinere Produktionsfirmen ist die Herstellung von digitalen Filmpaketen – sogenannter DCPs (Digital Cinema Packages) – jedoch keine leichte Aufgabe.

Damit am 9. Februar zum Start der Berlinale alle eingereichten Filme abspielbereit sind, unterstützt das Fraunhofer- Institut für Integrierte Schaltungen IIS die Berlinale bei der Eingangs- und Funktionskontrolle der eingeschickten Datenträger und Filme im DCP-Format.

Die Berlinale trägt der allgemeinen Entwicklung in der Kinobranche Rechnung und stellt sich auf die verstärkte Einreichung digitaler Filmformate ein. Durch deren technischer Überprüfung stellt die Berlinale sicher, dass die Filme auch zuverlässig gezeigt werden können. Hierzu werden, wenn nötig, die digitalen Filmpakete repariert und in ein abspiel- fähiges Format gebracht.

Johannes Wachs, Festival Manager der Berlinale, zeigt sich erfreut: »Mit dem Fraunhofer IIS haben wir in Deutschland einen ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet des digitalen Kinos als Partner gewonnen, der uns bei der Prüfung der speziellen digitalen Formate unterstützt und so unsere Arbeit erleichtert.«

Das Fraunhofer IIS erarbeitete im Auftrag der Hollywoodstudios – unter dem Zusammenschluss Digital Cinema Initiatives DCI – den ersten Testplan zur Einhaltung der Kompatibilität digitaler Kinosysteme: Damit auch im digitalen Zeitalter des Kinos Filme weltweit in jedem dafür ausgestatteten Kinosaal präsentiert werden können.

Auch für die deutsche Film-förderanstalt FFA entwickelten die Fraunhofer-Experten die Systemspezifikationen für digitales Kino. Zusammen mit Partnern aus der Branche werden verschiedenste Entwicklungen weiter vorangetrieben.

Siegfried Fößel, Leiter der Abteilung Bewegtbildtechnologien am Fraunhofer IIS, betont: »Wir freuen uns sehr, der Berlinale als einem der bedeutendsten Filmfestivals von internationalem Rang mit unserem Fachwissen zur Seite zu stehen. Die Zusammenarbeit und Unterstützung der Filmschaffenden ist für uns von enormer Bedeutung, um mit unseren Entwicklungen und Technologien für die Anforderungen und Erwartungen der Filmbranche passende Lösungen anbieten zu können.«

Eva Beuchel | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.iis.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: Berlinale DCPs Digital Cinema Packages Digitale Spaltung Filmformate IIS

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Cybersicherheit für die Bahn von morgen
24.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT

nachricht Schutz vor Angriffen dank flexibler Programmierung
22.03.2017 | FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise