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Mobiles GIS - Geoinformationen für unterwegs

18.10.2007
Der Abruf von Geoinformationen wird durch moderne Techniken immer einfacher und "mobiles GIS" eröffnet neue Möglichkeiten der Datenerfassung im Freiland. Doch mit jeder Entwicklung tauchen auch neue Fragen und Probleme auf: Wie sieht mobile Datenerfassung aus? Was ist für den Einsatz eines mobilen GIS notwendig?

Lösungsansätze und Einblicke bietet hier der Kongress "Mobiles GIS", den das Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V. am 8. November 2007 in Kooperation mit dem InGeoForum in Darmstadt veranstaltet.

Dank "mobilem GIS", einer Kombination aus mobilem Erfassungsgerät, GPS-Technik und Geoinformationssystem, gehören unhandliche Landkarten unterwegs bald der Vergangenheit an. Geoinformationssysteme (GIS) erfassen, analysieren und visualisieren Geodaten und erweitern auf diese Weise die Nutzungsmöglichkeiten der klassischen Landkarte. Die Einsatzbereiche sind vielfältig: So kann mobiles Gis beispielsweise Mitarbeiter im Außendienst unterstützen oder Rettungsdienste bei Noteinsätzen mit wertvollen Zusatzinformationen versorgen.

Doch neue Techniken werfen auch neue Fragen auf: Wie sieht mobile Datenerfassung aus? Welche Anforderungen sind an die mobilen Systeme zu stellen, um eine möglichst genaue Datenvisualisierung zu gewährleisten? Und welche Möglichkeiten im Hinblick auf Technik und Einsatz gibt es überhaupt? Diskutiert werden diese und weitere spannende Fragestellungen beim

Kongress "Mobiles GIS"
Termin: 8. November 2007, 09.30 bis 17.00 Uhr
Ort: Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V., Rundeturmstraße 10, 64283 Darmstadt.

Renommierte Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft erläutern in anschaulichen Kurzvorträgen, welche technischen Lösungen und Entwicklungen es gibt und berichten von praktischen Erfahrungen. So werden beispielsweise Stefan Schnitzhofer und Armin Nefzger von der GI GEOINFORMATIK GmbH einige Praxisbeispiele mobiler GIS-Lösungen liefern. Maximilian Weber von Intergraph referiert über die erweiterte Wertschöpfung der GIS-Daten durch mobile Nutzung und Martin Wacker von der UmGIS Informatik GmbH berichtet über den Einsatz des Fachinformationssystems "Straßenaufbruch - mobile Kontrolle" beim Straßenverkehrs- und Tiefbauamt Darmstadt.

Die Teilnahmegebühr beträgt 380 Euro. Für Mitarbeiter von Hochschulen und Behörden gilt eine reduzierte Gebühr von 290 Euro, Studenten zahlen 120 Euro. Bei gleichzeitiger Anmeldung zum Kongress "XML und ALKIS®" wird ein Kombirabatt von 15 Prozent gewährt. Für Journalisten mit Presseausweis ist eine Teilnahme an der Veranstaltung kostenlos, eine Anmeldung ist aber erwünscht.

Das vollständige Programm mit allen Referenten und ihren Vorträgen sowie ein elektronisches Anmeldeformular erhalten Sie unter: www.zgdv.de oder bei:

Hugo Kopanitsak
Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V.
Telefon : 0 61 51/1 55-1 60
E-Mail: awf@zgdv.de
Kurzprofil ZGDV:
Das ZGDV, Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V., wurde 1984 als europäische Plattform zur Förderung der Forschung, Entwicklung und Schulung auf dem Gebiet der graphischen Datenverarbeitung und ihrer Anwendungen gegründet. In Kooperation mit der Technischen Universität Darmstadt, der Universität Rostock, seinen Mitgliedern und Spin-offs, sowie dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung fördert das ZGDV die graphische Datenverarbeitung in Forschung und Weiterbildung unter besonderer Berücksichtigung der Anwendungsbezogenheit. Als Brücke zwischen wissenschaftlicher Forschung und unternehmerischer Praxis trägt das ZGDV in besonderem Maße dem Technologietransfer zwischen Hochschulen und Industrie Rechnung. Der Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen Industrie, Wirtschaft und Forschung erfolgt in erster Linie in Seminaren und Workshops sowie industriellen Forschungsprojekten. Das ZGDV ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Darmstadt. Seit Jahre 1990 ist das ZGDV Rostock ein zweites Standbein. Das Centro de Computação Gráfica in Portugal wurde 1993 ins Leben gerufen. Die ZGDV-Mitglieder sind Unternehmen, Einrichtungen und Organisationen mit einem besonderen Interesse an der graphischen Datenverarbeitung und ihren Anwendungen.

Das ZGDV ist Gründungsmitglied im INI-GraphicsNet, dem "International Network of Institutions for advanced educat-ion, training and R&D in Computer Graphics technology, systems and applications". Das INI-GraphicsNet mit seinen Standorten Darmstadt (Hauptsitz), Rostock, Guimarães und Coimbra (Portugal), Providence und Omaha (USA), San Sebastian (Spanien), Seoul (Süd-Korea), Singapur und Trento (Italien) ist eines der weltweit größten und leistungsfähigsten Forschungsnetzwerke im Bereich der graphischen Datenver-arbeitung. Die insgesamt mehr als 350 Mitarbeiter und rund 550 studentischen Hilfskräfte des Netzwerks erarbeiteten im Jahr 2006 ein Budget von über 38 Millionen Euro.

Bernad Lukacin | idw
Weitere Informationen:
http://www.zgdv.de

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