Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die digitale Fabrik

04.09.2007
Die Idee der Digitalen Fabrik ist ebenso einfach wie genial: Schon in der Planungsphase wird ein detailliertes Abbild der realen Fabrik geschaffen. Produktentwicklung, Produktionsplanung und -gestaltung werden bereits vor der Inbetriebnahme in der Digitalen Fabrik optimiert. Dies birgt Potenzial, Zeit und Kosten einzusparen.

Die Software Simatic Automation Designer schafft die Voraussetzung für Digital Engineering im Rahmen der Digitalen Fabrik – von der Übernahme der Daten aus der Planungsphase über das Projektieren der Automatisierungslösung bis hin zur Nutzung im laufenden Betrieb. Die nahtlose Überführung der Digitalen Fabrik in die reale Fertigungsanlage durch den Einsatz eines ganzheitlichen Engineeringansatzes setzt neue Massstäbe in der Automatisierung von Maschinen- und Anlagenbau.

Engineering-Prozesse sind kunden- und branchenspezifisch. Aus diesem Grund werden Softwarelösungen benötigt, die sich individuell an die Prozesse anpassen lassen. Die Offenheit von Simatic Automation Designer ermöglicht die vollständige Integration in eine bestehende Systemumgebung. Unabhängig von den im Planungsprozess eingesetzten Werkzeugen werden alle Daten in das digitale Engineeringsystem eingelesen, zusammengeführt und unter einer einheitlichen Bedienoberfläche weitergenutzt. Bisher getrennte Welten von Mechanik, Elektrik und Automatisierung werden jetzt transparent in einer Anlagenstruktur abgebildet. Dadurch ist die Datenkonsistenz sichergestellt. Das Ergebnis: Vorhandene Softwarewerkzeuge können weitergenutzt und mit Simatic Automation Designer verbunden werden.

Die Vision von Siemens geht noch einen Schritt weiter: Die mechanische Konstruktion und die Automatisierung werden immer mehr zusammen wachsen. Das Mechanikdesign konvergiert dabei mit demjenigen für die Steuerung. Diesen Entwicklungen trägt A&D mit der Erweiterung seines industriellen Softwareportfolios um Product Lifecycle Management (PLM)-Software Rechnung.

Deshalb das erste Mal an der Messe mit dabei: UGS PLM Software, ein Geschäftsgebiet des Siemens-Bereiches Automation and Drives (A&D) und weltweit führender Anbieter von PLM-Software und zugehörigen Dienstleistungen. PLM stellt integrierte Lösungen und Technologien zur Definition und Verwaltung kompletter digitaler Produktmodelle über den ganzen Produkt-Lebenszyklus bereit. Das Produkt und alle damit zusammenhängenden Aufgaben und Prozesse stehen dabei im Mittelpunkt.

Gleichzeitig berührt PLM dadurch andere erfolgskritische Bereiche wie Supply Chain Management (SCM), Customer Relationship Management (CRM) und Enterprise Resource Planning (ERP). Während diese Systeme die Effizienz bestimmter Bereiche des Unternehmens adressieren, ist PLM die Lösung, die den Erfolg der Produkte und Dienstleistungen verbessert und die Effizienz des gesamten Lebenszyklus maximiert.

Damit werden die entscheidenden Komponenten zum Wachstum und zur Wertsteigerung eines Unternehmens geliefert. Voraussetzung für die Zielerreichung ist ein integriertes Zusammenspiel und der Austausch zwischen allen unternehmensweiten IT-Anwendungen mit PLM als zentraler Integrationsplattform.

| Siemens A&D
Weitere Informationen:
http://www.siemens.ch/

Weitere Berichte zu: Automation Automatisierung Digital PLM Simatic

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Brain-Computer-Interface: Wenn der Computer uns intuitiv versteht
18.01.2017 | Technische Universität Berlin

nachricht »Lernlabor Cybersicherheit« startet in Weiden i. d. Oberpfalz
12.01.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Im Focus: Traffic jam in empty space

New success for Konstanz physicists in studying the quantum vacuum

An important step towards a completely new experimental access to quantum physics has been made at University of Konstanz. The team of scientists headed by...

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Im Focus: How gut bacteria can make us ill

HZI researchers decipher infection mechanisms of Yersinia and immune responses of the host

Yersiniae cause severe intestinal infections. Studies using Yersinia pseudotuberculosis as a model organism aim to elucidate the infection mechanisms of these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Flashmob der Moleküle

19.01.2017 | Physik Astronomie

Tollwutviren zeigen Verschaltungen im gläsernen Gehirn

19.01.2017 | Medizin Gesundheit

Fraunhofer-Institute entwickeln zerstörungsfreie Qualitätsprüfung für Hybridgussbauteile

19.01.2017 | Verfahrenstechnologie