Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Durch Handauflegen in den Sicherheitsbereich

14.08.2007
Siemens erweitert sein Angebot der biometrischen Zutrittskontrolle mit einem Handflächenleser.

Die Lösung ist besonders für die sterilen Bereiche von Krankenhäusern interessant, weil die Erkennung berührungslos erfolgt. Die neueste Version der Siemens-Biometriesoftware ID Center unterstützt jetzt auch den Handflächenleser PalmSecure des japanischen Unternehmens Fujitsu sowie wie bisher alle maßgeblichen Fingerabdruckscanner und natürlich SmartCards – eine einzigartige Vielfalt.


Der Markt für Zutrittskontrollsysteme wächst in den nächsten vier Jahren nach einer Studie der Analysten von Frost & Sullivan allein in Europa auf ein Volumen von rund einer Milliarde Dollar. Biometrische Verfahren sind dabei hauptsächlich für das Wachstum verantwortlich. Als Ergänzung zu den schon länger verwendeten Fingerabdruck-Verfahren bieten die Biometrie-Experten von Siemens IT Solutions and Services nun den Handflächenleser an.

Dabei tastet ein Infrarotscanner innerhalb von wenigen Sekunden die Handfläche ab. Im Abstand von einigen Zentimetern wird das Muster der Venen unter der Haut erfasst. Ein Rechner vergleicht es dann mit den gespeicherten Mustern und gibt den Zutritt frei, wenn er eine exakte Übereinstimmung feststellt. In der Regel wird zusätzlich eine SmartCard verwendet, die ebenfalls berührungslos gelesen werden kann, etwa von einem RFID-System.

Im Gegensatz zum Fingerabdruckverfahren, wo ein Finger auf eine Oberfläche gepresst oder darüber gezogen werden muss, ist der Handflächenleser unempfindlich gegenüber Verunreinigungen oder Verletzungen der Haut. Das System kann sogar durch Handschuhe „blicken“, wie sie in sterilen Bereichen von Krankenhäusern getragen werden. Ärzte haben so die Möglichkeit, bequem und sicher in den Operationsraum zu kommen. Auch an Bankautomaten, die häufig benutzt werden, könnte aus hygienischen Gründen das neue Verfahren eingesetzt werden.

Die Version 4.0 der Software ID Center wird derzeit von ausgewählten Kunden erprobt. Sie soll im September auf den Markt kommen. Bisher verwenden zahlreiche private und öffentliche Kunden die Software. (IN 2007.08.4)

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens InnovationNews
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/innovation

Weitere Berichte zu: Handauflegen Handflächenleser Sicherheitsbereich SmartCard

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Plattformübergreifende Symbiose von intelligenten Objekten im »Internet of Things« (IoT)
09.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

nachricht Von Fußgängern und Fahrzeugen: Uni Ulm und DLR sammeln gemeinsam Daten für das automatisierte Fahren
09.12.2016 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie