Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zeugnisfälschungen -- Ist das Zeugnis auf Papier noch zeitgemäß?

04.07.2007
Gefälschte Zeugnisse, fiktive Berufserfahrung oder frei erfundene Doktortitel: Um die eigenen Jobchancen zusätzlich aufzubessern, fälschen immer mehr Bewerber ihre Unterlagen. Um das Gefahrenpotential solcher Dokumentenfälschungen zu beseitigen, hat das österreichische Unternehmen xyzmo sichere elektronische Lösungen entwickelt, die in verschiedenen Bereichen erfolgreich eingesetzt werden.

Immer mehr Menschen helfen ihrem eigenen Job-Glück ein wenig nach. So berichtete die taz Nord in ihrer Ausgabe Nr. 8190 vom 1.2.2007 „Lindner legte gefälschte Zeugnisse vor: Andreas Lindner, der derzeit in Haft sitzende frühere Chef des Klinikums Bremen-Ost, hat bei seiner Bewerbung gefälschte Zeugnisse vorgelegt. Das bestätigte gestern die frühere Chefin von Lindner, Gisela Puschmann.

Wenn die Bremer Personalkommission sich vor der Einstellung Lindners nach dessen Referenzen erkundigt hätte, wäre dieser nie eingestellt worden.“

Wie viel in Bewerbungsprozessen getrickst wird, weiß keiner. Die letzte Stichprobe machte das Detektiv-Institut Kocks bereits im Jahr 2000: Nach Angabe der Düsseldorfer waren damals 30 Prozent von 5.000 Bewerbungen gefälscht. Die häufigsten Fälle waren geschönte Lebensläufe, gefälschte Zeugnisse und unwahre Titelangaben.
Im Zeitalter von Scanner, Farbkopierer, Online-Bewerbungen und dem zunehmenden Verzicht auf beglaubigte Kopien wird den Bewerbern das Betrügen immer leichter gemacht. Außerdem sind „Bluff-Universitäten“ und falsche Studienabschlüsse weltweit im Vormarsch: Die Anzahl bekannter falscher Hochschulen ist innerhalb von nur vier Jahren von 200 auf 800 gestiegen.

Die Einstellung solcher „Schwindler“ kann Unternehmen dabei oft teuer zu stehen kommen, ist doch ein erneuter Personalwechsel mit enormen Kosten verbunden. Experten bekräftigen zudem: 70 Prozent der Mitarbeiter, die im Betrieb straffällig werden, haben auch schon bei der Bewerbung gemogelt.

Um sich in Zukunft gegen solche schwarzen Schafe wappnen zu können, hat das österreichische Unternehmen xyzmo die optimale elektronische
Lösung dafür entwickelt: Den xyzmo Seal, eine einfach zu erstellende und zu prüfende sichtbare, elektronische Signatur.

Auch in diesem Jahr nutzen bereits wieder zwei ausgewählte Linzer Gymnasien die von der Firma xyzmo entwickelte und im schulischen Umfeld
vom Education Highway eingesetzte Software. Das Ramsauer Gymnasium und das Schulzentrum der Kreuzschwestern mit den Zweigen AHS und HWL versehen alle Maturazeugnisse mit dem xyzmo Seal. Damit wird sichergestellt, dass das elektronische Zeugnis über Internet jederzeit auf Herkunft und Echtheit des Inhalts überprüfbar ist. Ein elektronisches Prüfzertifikat gewährleistet dem Empfänger, dass ein unverfälschtes Originaldokument vorliegt.

Durch den flächendeckenden Einsatz der xyzmo Seal Technologie in den Bildungs- und Lehranstalten werden künftig manipulierte Noten, erfundene Positionen und dreiste Betrügereien wohl endgültig der Vergangenheit angehören. Vor allem aufgrund der immer stärker werdenden Konkurrenz am Arbeitsmarkt und der steigenden Anzahl von Bewerbungen bedeutet dies die notwendige Absicherung für die Unternehmen, die in den meisten Fällen die zeitlichen Ressourcen zur genauen Überprüfung der eingehenden Papierflut nicht aufbringen können.

Mag. Marion Lidauer | xyzmo Software GmbH
Weitere Informationen:
http://www.xyzmo.com

Weitere Berichte zu: Bewerbung Seal Zeugnis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Das Start-up inveox will Krebsdiagnosen durch Automatisierung im Labor zuverlässiger machen
15.06.2018 | Technische Universität München

nachricht Fußball durch die Augen des Computers
14.06.2018 | Universität Konstanz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: AchemAsia 2019 in Shanghai

Die AchemAsia geht in ihr viertes Jahrzehnt und bricht auf zu neuen Ufern: Das International Expo and Innovation Forum for Sustainable Chemical Production findet vom 21. bis 23. Mai 2019 in Shanghai, China statt. Gleichzeitig erhält die Veranstaltung ein aktuelles Profil: Die elfte Ausgabe fokussiert auf Themen, die für Chinas Prozessindustrie besonders relevant sind, und legt den Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Innovation.

1989 wurde die AchemAsia als Spin-Off der ACHEMA ins Leben gerufen, um die Bedürfnisse der sich damals noch entwickelnden Iindustrie in China zu erfüllen. Seit...

Im Focus: AchemAsia 2019 will take place in Shanghai

Moving into its fourth decade, AchemAsia is setting out for new horizons: The International Expo and Innovation Forum for Sustainable Chemical Production will take place from 21-23 May 2019 in Shanghai, China. With an updated event profile, the eleventh edition focusses on topics that are especially relevant for the Chinese process industry, putting a strong emphasis on sustainability and innovation.

Founded in 1989 as a spin-off of ACHEMA to cater to the needs of China’s then developing industry, AchemAsia has since grown into a platform where the latest...

Im Focus: Li-Fi erstmals für das industrielle Internet der Dinge getestet

Mit einer Abschlusspräsentation im BMW Werk München wurde das BMBF-geförderte Projekt OWICELLS erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurde eine Li-Fi Kommunikation zu einem mobilen Roboter in einer 5x5m² Fertigungszelle demonstriert, der produktionsübliche Vorgänge durchführt (Teile schweißen, umlegen und prüfen). Die robuste, optische Drahtlosübertragung beruht auf räumlicher Diversität, d.h. Daten werden von mehreren LEDs und mehreren Photodioden gleichzeitig gesendet und empfangen. Das System kann Daten mit mehr als 100 Mbit/s und fünf Millisekunden Latenz übertragen.

Moderne Produktionstechniken in der Automobilindustrie müssen flexibler werden, um sich an individuelle Kundenwünsche anpassen zu können. Forscher untersuchen...

Im Focus: First real-time test of Li-Fi utilization for the industrial Internet of Things

The BMBF-funded OWICELLS project was successfully completed with a final presentation at the BMW plant in Munich. The presentation demonstrated a Li-Fi communication with a mobile robot, while the robot carried out usual production processes (welding, moving and testing parts) in a 5x5m² production cell. The robust, optical wireless transmission is based on spatial diversity; in other words, data is sent and received simultaneously by several LEDs and several photodiodes. The system can transmit data at more than 100 Mbit/s and five milliseconds latency.

Modern production technologies in the automobile industry must become more flexible in order to fulfil individual customer requirements.

Im Focus: ALMA entdeckt Trio von Baby-Planeten rund um neugeborenen Stern

Neuartige Technik, um die jüngsten Planeten in unserer Galaxis zu finden

Zwei unabhängige Astronomenteams haben mit ALMA überzeugende Belege dafür gefunden, dass sich drei junge Planeten im Orbit um den Säuglingsstern HD 163296...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Künstliche Intelligenz – Schafft der Mensch seine Arbeit ab?

15.06.2018 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zur Asteroidenforschung in Garching

13.06.2018 | Veranstaltungen

Meteoriteneinschläge und Spektralfarben: HITS bei Explore Science 2018

11.06.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

EMAG auf der AMB: Hochproduktive Lösungen für die vernetzte Automotive-Produktion

15.06.2018 | Messenachrichten

AchemAsia 2019 in Shanghai

15.06.2018 | Messenachrichten

Dem Fettfinger zu Leibe rücken: Neuer Nanolack soll Antifingerprint-Oberflächen schaffen

15.06.2018 | Materialwissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics