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Funkfrequenzkennzeichnung (RFID) bietet enorme Innovationspotenziale

14.06.2007
Am 25. und 26. Juni 2007 findet die Konferenz "RFID: Auf dem Weg zum Internet der Dinge" in Berlin statt. Sie wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Europäischen Kommission im Rahmen der deutschen EU- Ratspräsidentschaft durchgeführt und bietet erstmals eine breit angelegte Dialogplattform zu politischen Fragen der Funkfrequenzkennzeichnung (RFID).

RFID wird als Querschnittstechnologie der Zukunft in den kommenden Jahren viele Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft maßgeblich beeinflussen. Ob Effizienzsteigerung in Transport und Logistik, Qualitätssicherung in der Produktion, Komfort im Alltag oder zur Patientensicherheit, die Erwartungen an RFID sind hoch gesteckt. Allein in Deutschland wird der RFID-beeinflusste Anteil an der Bruttowertschöpfung im Jahr 2010 voraussichtlich auf etwa 62 Mrd. Euro gegenüber 3 Mrd. Euro im Jahr 2004 steigen.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos: "Die Funkfrequenzkennzeichnung bietet enorme Innovationspotenziale für viele Branchen. Es kommt darauf an, die wirtschafts- und technologiepolitischen Chancen dieser zukunftsweisenden Technologie für Wachstum und Beschäftigung in Europa optimal zu erschließen. Die Konferenz soll dazu beitragen, ein gemeinsames strategisches Vorgehen auf europäischer Ebene bei der Einführung und verantwortlichen Nutzung von RFID abzustimmen, damit diese zukunftsweisende Technologie für Europa zur Erfolgsgeschichte wird. Ich freue mich sehr, dass viele hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft ihre Teilnahme bereits zugesagt haben."

Es ist gelungen, unter enger Mitwirkung maßgeblicher Vertreter aus Wirtschaft, Verbänden, Regierungsstellen und der europäischen Kommission ein Grundsatzpapier zu den Perspektiven des RFID-Einsatzes zu entwerfen, das als Leitlinie und Basis für die Konferenz anzusehen ist. Darin werden Positionen der unterschiedlichen Interessengruppen benannt sowie Herausforderungen und Handlungsempfehlungen für ein gemeinsames Vorgehen auf europäischer Ebene aufgezeigt. Allen Konferenzteilnehmern bietet sich die besondere Chance, im Rahmen der vorgesehenen Workshops und Diskussionen aktiv zur Finalisierung des Dokuments beizutragen.

Die Konferenzergebnisse sollen in den weiteren europäischen Prozess zur Einführung und Nutzung von RFID eingebracht werden. Dazu soll das Dokument gleichsam als Staffelstab an die nachfolgende portugiesische EU-Ratspräsidentschaft und die europäische Kommission übergeben werden.

Anlässlich der Konferenz werden die Sponsoren AIM-Deutschland, IBM, Metro, SAP sowie einschlägige Verbände und wissenschaftliche Projekte im Rahmen einer begleitenden Ausstellung ihre Initiativen im RFID-Bereich präsentieren.

Weitere Informationen zur Konferenz, insbesondere das Konferenzprogramm, das Papier "European Policy Outlook RFID" und das Registrierungsformular stehen im Internet unter www.rfid-outlook.de zur Verfügung. Zur Teilnahme an der Konferenz ist eine Anmeldung erforderlich.

Ansprechpartner im Auftrag des BMWi:
Dr. Marc Bovenschulte
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Berlin
E-Mail: bovenschulte@vdivde-it.de

| BMWi-Tagesnachrichten
Weitere Informationen:
http://www.bmwi.de

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