Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Handy warnt Fußgänger vor Unfällen

29.05.2007
Mobiltelefon überwacht Abstand von Autos in der Umgebung

Das japanische Unternehmen Oki Electric Industry hat den Prototypen eines Handys vorgestellt, das die Verkehrssicherheit für Fußgänger erhöhen soll. Ermöglicht wird dies durch die Verbindung von GPS und DSRC (Dedicated Short Range Communication) im Mobilfelefon. Die DSRC-Technologie kommt in Fahrzeugen zum Einsatz und dient unter anderem der Unfallvermeidung. Das Sicherheits-Handy soll nun den Fußgänger warnen, falls ihm ein Auto zu nahe kommt.

Über das DSRC-Modul registriert das Telefon alle Fahrzeuge in der Umgebung, die ebenfalls mit einem DSRC-Chip ausgerüstet sind. Dazu senden die Chips in regelmäßigen Intervallen Signale aus. Kommt ein Auto in einen zuvor um das Telefon festgelegten Bereich, so wird die Position beider und deren Abstand laufend überwacht. Mithilfe von GPS-Daten wird die Geschwindigkeit gemessen, mit der sich der Handybesitzer und die erfassten Autos aufeinander zubewegen und eine Unfallwahrscheinlichkeit errechnet. Sobald der Fußgänger einem Wagen zu nahe kommt, wird er durch einen Vibrationsalarm beziehungsweise durch Meldungen gewarnt.

"80 Prozent der Bevölkerung in Japan besitzen ein Mobiltelefon. Unser Ziel ist es, mit Handys die Sicherheit von besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern wie Fußgänger oder Radfahrer zu erhöhen", sagt Masao Miyashita, Verantwortlicher für System Solutions im Oki-Konzern. "Wir werden unsere Produkte in enger Kooperation mit den Automobilherstellern entwickeln." Derzeit arbeitet der Konzern daran, die Chips kleiner und sparsamer zu machen, um sie in herkömmliche Mobiltelefone verbauen zu können, heißt es in einer Aussendung. Zudem soll die Benutzeroberfläche verbessert werden. In Entwicklung befinden sich derzeit Geräte mit UMTS und WLAN. Oki will zudem die Kompatibilität mit dem internationalen DSRC-Standard IEEE802.11p sicherstellen.

Andreas List | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.oki.com

Weitere Berichte zu: Fußgänger Handy Mobiltelefon

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Analyse komplexer Biosysteme mittels High-Performance-Computing
13.12.2017 | Institut für Bioprozess- und Analysenmesstechnik e.V.

nachricht Roboter-Navigation über die Cloud
11.12.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rest-Spannung trotz Megabeben

13.12.2017 | Geowissenschaften

Computermodell weist den Weg zu effektiven Kombinationstherapien bei Darmkrebs

13.12.2017 | Medizin Gesundheit

Winzige Weltenbummler: In Arktis und Antarktis leben die gleichen Bakterien

13.12.2017 | Geowissenschaften