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Kupferkabel ersetzt teure Lichtwellenleiter zwischen Medizin-Monitor und PC

09.03.2007
Kupferverbindungen konnten bisher nur bis zu drei Meter zwischen Geräten störungsfrei überbrücken, für größere Entfernungen waren teure Lichtwellenleiter erforderlich.

Siemens Automation and Drives (A&D) hat jetzt das zum Patent angemeldete Übertragungssystem SDL 3501 (Siemens Display Link) entwickelt, mit dem Medizin-Monitore und PC nun bis zu 36 Meter mit Standard-Kupferkabel verbunden werden können.

Die Datenübertragung der Bilddaten zum hoch auflösenden Monitor erfordert eine leistungsfähige und störunempfindliche Verbindung. In medizinischen Anwendungen sind Bildquelle (PC) und Monitor oft weit voneinander entfernt installiert, wobei der Monitor im Behandlungsraum für die Untersuchung möglichst nahe am Patienten steht.

Das neue Siemens-Übertragungssystem SDL 3501 besteht aus zwei Steckern für den DVI-Anschluss (Digital Visual Interface) von PC-Grafikkarte und Monitor. Als Verbindungsleitung eignen sich bereits Standard-Informationskabel nach Güteklasse CAT6 (CAT = Kategorie für Güte von Datennetz-Kabeln). Über diese werden zusätzlich zu den digitalen Signalen monitorspezifische EDID-(Extended Display Identification Data)-Daten übermittelt. Über diesen Datenkanal kann der Monitor gemäß medizinischen Anforderungen auch kalibriert werden, zum Beispiel mit dem Kalibrierungstool SMfit ACT.

Leseranfragen bitte unter Stichwort „AD 1329“ an: Siemens Automation and Drives, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth. Fax ++49 911 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.com

Gerhard Stauß | Siemens A&D Press Release
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/medizinmonitore
http://www.siemens.de/automation/presse

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