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Die visuelle Ausführung einer Workflow-Komposition

21.02.2007
Es wurde eine Kompositionsumgebung für visuelle Dienste als ein fortgeschrittenes Tool für die Workflow-Definition mit verbesserter Fähigkeit zur Ausführung, Überwachung und Fehlersuche entwickelt.

Das Internet wird von Unternehmen und Organisationen zunehmend zur Bereitstellung von Dienstleistungen für Unternehmen und Einzelkunden genutzt. Deshalb müssen die von den Organisationen angebotenen Grunddienste (BSs - Basic Services) besser verfügbar, skalierbar und adaptiv sein. Um nutzenbringende und organisationsübergreifende Dienste anbieten zu können, ist eine "Internet-Middleware" notwendig, die ein gegenseitiges Kriterium für die Kompositionen von Diensten zwischen den Organisationen erstellt.

In diesem Zusammenhang entwickelte man die JOpera-Umgebung für die Komposition von virtuellen Diensten. Dies ist ein fortgeschrittenes Workflow-Definition-Tool zur Überwachung und Fehlersuche. Mithilfe dieses Tools kann ein Workflow-Prozess mit verschiedenen Syntaxen modelliert werden und die Entwickler können eine visuelle Darstellung nutzen, um Interaktionen zwischen den für eine Komposition vorgesehenen Diensten abzubilden.

Das Tool eignet sich zur Bearbeitung während der gesamten Lebensdauer eines Prozesses, angefangen bei der Dienstebibliothek, in der die Internetdienste als wieder verwendbare Komponente importiert werden können. Der Entwickler kann die Bibliothek durchsuchen, eine Gruppe von Grunddiensten auswählen und sie mittels der Funktion "Drag and Drop" in einen Prozess einfügen.

Anschließend kann dieser mit der Definition der Interaktionen durch das Zeichnen eines Datenflussdiagramms beginnen. Für eine Übersicht der Reihenfolge der auszuführenden Aufgaben kann der Benutzer das Kontrollflussdiagramm ansehen und bearbeiten. Das Datenfluss- und das Kontrollflussdiagramm werden synchron gehalten und bieten somit innovative Möglichkeiten zur Modellprüfung, die wichtig für die Validierung einer Komposition sind.

Während der Laufzeit wird die visuelle Darstellung mit Farbcode-Informationen markiert, was den gegenwärtigen Ausführungsstand einer Aufgabe anzeigt. Dadurch können die Entwickler bestimmte Parameter anklicken, um ihren aktuellen Wert zu untersuchen. Zudem kann das Tool die Gruppe der verteilten Prozesse verwalten und deren allgemeine Funktionen beeinflussen. Es ist in der Lage, sämtliche auftretenden Fehler anzuzeigen, damit die Fehlersuche ausgelöst wird und der Fehlergrund interaktiv ermittelt werden kann.

Gustavo Alonso | ctm
Weitere Informationen:
http://www.ethz.ch

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