Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Berufsgenossenschaften: Sicherheitsdatenblätter recherchieren - ganz easy mit ISi

15.02.2007
800.000 Sicherheitsdatenblätter von knapp 300 Firmen frei verfügbar für Behörden, Unfallversicherungsträger und Notrufinstitutionen: So lautet das Angebot des Informationssystems für Sicherheitsdatenblätter (ISi) beim Berufsgenossenschaftlichen Institut für Arbeitsschutz (BGIA).

ISi ist damit das größte deutschsprachige Internetportal seiner Art. Über den Gastbereich haben außerdem Privatpersonen und Firmen kostenlosen Zugriff auf etwa 20.000 Datenblätter.

ISi wurde 1994 geschaffen, um den behördlichen Bedarf an Sicherheitsdatenblättern zu decken. Seit ISis Gründung durch das BGIA und den Verband der chemischen Industrie (VCI) ist der Datenbestand um das Vierhundertfache angewachsen. Parallel entstand ein so genannter Gastbereich, in dem beteiligte Firmen Sicherheitsdatenblätter der Allgemeinheit zugänglich machen. Auch dieses Angebot hat sich ständig vergrößert und bietet inzwischen eine umfangreiche Datenbasis für nicht behördliche Hilfesuchende.

Erst kürzlich hat das BGIA ISi neu gestartet, um mit einer neuen Oberfläche und neuen Optionen die Recherche noch bequemer und schneller zu machen: Neben der gezielten Abfrage nach Firmen, Produkten und Identcodes kann der Anwender nun jede beliebige Datenblattangabe als Suchkriterium im Rahmen einer Volltextsuche verwenden.

Auch mit Blick auf die neue europäische Chemikalienverordnung REACH gewinnt ISi an Bedeutung: Schließlich ist das Sicherheitsdatenblatt die wichtigste Informationsquelle für den sicheren Umgang mit Gefahrstoffen. Die Verordnung fordert außerdem, zusätzliche Informationen, den so genannten Stoffsicherheitsbericht, an das Sicherheitsdatenblatt anzuhängen. Die neu gestaltete ISi-Datenbank ist schon jetzt auch dafür ausgelegt.

Der Stoffsicherheitsbericht des Herstellers ist dann erforderlich, wenn Stoffmengen von mehr als zehn Tonnen in Verkehr gelangen. Er beurteilt die Gefährlichkeit des Stoffes bei Verwendung, zeigt Risiken auf und beschreibt sichere Expositionsszenarien sowie Maßnahmen des Risikomanagements.

"Mit ISi besitzen die Berufsgenossenschaften eine Datenbank, die in jeder Hinsicht fit für die Zukunft ist und europäischen Ansprüchen genügt", so das Fazit von Dr. Ute Kringel, Chemikerin und Hauptverantwortliche für ISi.

Pressekontakt
Stefan Boltz
Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften - HVBG
Tel.: 030-28 87 63 62
FAX: 030-28 87 63 70
E-Mail: stefan.boltz@hvbg.de

Stefan Boltz | idw
Weitere Informationen:
http://www.hvbg.de/bgia/isi

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Schutz vor Angriffen dank flexibler Programmierung
22.03.2017 | FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Störungsfreie Kommunikation für die Fabriken von morgen
22.03.2017 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen