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Hagener Fachhochschule richtet neues Labor für berührungslose Kommunikationstechnologie ein

23.01.2007
Professoren möchten regionale Firmen bei der Einführung von Radio Frequency Identification (RFID) unterstützen

Für Großunternehmen ist Radio Frequency Identification, kurz RFID längst kein Fremdwort mehr. Mittelständische Unternehmen scheuen jedoch häufig den Einsatz dieser neuen berührungslosen Kommunikationstechnik. Zu groß sind die Bedenken, ob sich der Einsatz der Technologie rechnet, zu viele Unklarheiten herrschen über die gängigen Standards.

Der Hagener Fachbereich Technische Betriebswirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen möchte die regionalen Unternehmen über die Vorteile dieser innovativen Technologie besser informieren und ihnen bei der Umsetzung Hilfestellung geben. "Wir beschäftigen uns in Hagen bereits seit längerem mit dem Einsatz von RFID in Handel, Fertigung und Transport und bieten unseren Studierenden entsprechende Vorlesungen und Seminare an" berichtet Prof. Dr. Rainald Schöneberg. " Da lag es nahe, ein RFID-Labor einzurichten, um auch den Unternehmen unser Wissen zur Verfügung zu stellen und eine Brücke zwischen Theorie und Praxis zu schlagen".

Unter RFID versteht man die berührungslose Identifikation von Objekten per Funk. Die hierfür verwendeten RFID-Transponder sind winzige Computer mit integrierten Funkgeräten, die an oder in Objekten angebracht werden können. Wenn ein RFID-Lesegerät ein Funksignal abgibt, antworten in der Nähe befindliche Transponder, indem sie die auf ihnen gespeicherten Daten an das Lesegerät übermitteln. Unternehmen können damit besser auf Kundenwünsche reagieren und ihre Geschäftsprozesse optimieren, beispielsweise indem sie ihre Produkte mit einem passiven Transponder versehen, der Produkt- oder Lieferdaten speichert, die später wieder abrufbar sind.

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"Die potenziellen Anwender der RFID-Technologie müssen sich mit technischen Aspekten, dem logistischen Umfeld aber auch mit wirtschaftlichen Gesichtspunkten auseinandersetzen", weiß Schöneberg, "für viele stellen die verschiedenen Systeme, Anbieter, Standardisierungen und Anwendungsmöglichkeiten eine Barriere dar, die wir mit unserem Dienstleistungsangebot überwinden helfen möchten".

Das neue RFID-Labor bietet daher interessierten Anwendern Schulungen an. Neben der Klärung von Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten der Technik wird dabei RFID anhand erfolgreich gelöster, betrieblicher und technischer Anforderungen praktisch vorgestellt. Darüber hinaus werden Fragen der Datensicherheit und des Datenschutzes beantwortet. Schließlich wird in Form von Gruppenübungen die Erstellung eines RFID-Systems trainiert.

Interessierten Unternehmen stehen Prof. Dr. Rainald Schöneberg (schoeneberg@fh-swf.de) und Prof. Dr. Thilo Skrotzki (skrotzki@fh-swf.de) als Ansprechpartner zur Verfügung.

Birgit Geile-Hänßel | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-swf.de/

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