Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neu: Kompetenzplattform 'Industrial IT' an der FH Lippe und Höxter

18.12.2006
Kompetenzplattform: Acht Professoren des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik der Fachhochschule Lippe und Höxter werden in den kommenden fünf Jahren mit 500.000 Euro unterstützt, um konkrete Projekte im Bereich der Industriellen Informationstechnologie (IT) zu verwirklichen.

Das Düsseldorfer Innovationsministerium hat nach eingehender Prüfung eine so genannte 'Kompetenzplattform' genehmigt, die als Anschubfinanzierung für weit reichende Forschungsaktivitäten gedacht ist. Prof. Dr.-Ing. Jürgen Jasperneite, Sprecher der Kompetenzplattform: "Wir verstehen es als unseren Auftrag, nachhaltige Aktivitäten zu entwickeln, die neben der Forschung auch Einfluss auf die Inhalte unseres Masterstudiengangs haben werden."

Mit den Kompetenzplattformen will das Ministerium für eine dauerhafte Forschungsinfrastruktur an Fachhochschulen sorgen. Die Lemgoer Elektrotechniker werden für ihr vielfältiges Engagement und ihre jüngsten Erfolge in der anwendungsnahen Forschung, oftmals in Kooperation mit mittelständischen Unternehmen, belohnt.

Die jetzt im Fokus stehende 'Industrielle Automatisierungstechnik' bildet nach Einschätzung der Experten einen wichtigen Innovationshebel für den internationalen Maschinen- und Anlagenbau. Jasperneite: "Diese Automatisierungstechnik gehört zu den wenigen Technologiefeldern, in denen Deutschland weltweit führend ist." Um diese Position zu stärken und weiter auszubauen, seien auf der einen Seite neue Konzepte erforderlich, mit denen die vertikale Durchgängigkeit von Datenflüssen zwischen Maschinen und Geschäftsprozessen eines produzierenden Unternehmens auf ein neues Niveau gebracht werden kann.

Auf der anderen Seite seien künftig intelligente Maschinen und Anlagen notwendig, "die aufgrund kognitiver Fähigkeiten auf Umfeldänderungen hochflexibel reagieren können", so Automatisierungstechniker Jasperneite. Diese Herausforderungen lassen sich nur durch die konsequente Nutzung von Informationstechnologien in der Automatisierungstechnik meistern.

Informationstechnologien sind klassisch dem Wissensgebiet der Informatik, die Automatisierungstechnik den Ingenieurwissenschaften Elektrotechnik und Maschinenbau zugeordnet. Für den erfolgreichen Einsatz von Informationstechnologien in der Automatisierungstechnik ist Kompetenz aus beiden Wissensgebieten unabdingbar. Hinzu kommt, dass Informationstechnologien in den seltensten Fällen unverändert eingesetzt werden können, sondern zur Erfüllung der automatisierungsspezifischen Anforderungen, wie etwa Echtzeitfähigkeit, IT-Sicherheit, erweitert werden müssen.

Das 8-köpfige Professorenteam will nun neue Systemkonzepte für die Automatisierungstechnik in enger Abstimmung mit Wissenschaft und Industrie erforschen und der Anwendung zuführen. Hierdurch wird in Nordrhein-Westfalen ein Zentrum für die Anwendung von Informationstechnologien in der Automatisierungstechnik entstehen, das die Position der Automatisierungstechnik stärken und weiter ausbauen wird.

Detlev Grewe-König | idw
Weitere Informationen:
http://www.init-owl.de
http://www.fh-luh.de/forschung/schwerpunkte.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder
19.01.2018 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

nachricht Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab
18.01.2018 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks Wissenschaft & Forschung
Weitere B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Warum genau diese 20? – Quantenchemie löst Aminosäure-Rätsel

22.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

Simulation: Neuartiger zweidimensionaler Schaltkreis funktioniert mit magnetischen Quantenteilchen

22.01.2018 | Physik Astronomie

Vogelmonitoring leicht gemacht: Erfassung der Brutvögel wird digitalisiert

22.01.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz