Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Weltweit vernetzt: Kollaborationsplattform für KMU

13.12.2006
Schnell, flexibel und agil: Damit kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ihre Vorzüge im globalen Wettbewerb halten können, sind diese immer mehr auf virtuelle Teamarbeit angewiesen. Das vom Fraunhofer IAO initiierte EU-Projekt "CoVES" bietet eine Kollaborationsplattform für KMU.

Kurze Entscheidungswege, Flexibilität und kooperatives Arbeiten: Diese traditionellen Stärken von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) sind in Gefahr, denn der globale Markt erfordert vermehrt die Zusammenarbeit mit Partnern, Kunden und Lieferanten über regionale und auch über Landesgrenzen hinaus.

Um sich ihre Flexibilität, Agilität und Innovationsfähigkeit zu bewahren, müssen KMU verstärkt in virtuellen, vernetzten Teams zusammenarbeiten. Ein Schlüsselfaktor dabei ist der Einsatz von IuK-Technologien zur mobilen Unterstützung dieser Form von Zusammenarbeit.

Dies ist Ausgangspunkt für das vom Fraunhofer IAO initiierte Projekt
"CoVES - Collaborative Virtual Engineering for SMEs", das von der Europäischen Union in 6. Rahmenprogramm gefördert wird. Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer flexiblen Kollaborationsplattform, die speziell auf die Bedürfnisse von KMU im Unternehmensbereich Forschung und Entwicklung (FuE) zugeschnitten ist. Die Plattform ermöglicht es Projekt¬partnern eines Unternehmensnetzwerks, jederzeit und von überall auf die für sie relevanten Daten und Anwendungen zuzugreifen.

Basierend auf den typischen Anwendungsszenarien "Manager auf Geschäftsreise", "Ingenieur vor Ort" und "Kooperation in virtuellen Teams" entwickeln die Projektpartner von "CoVES" neue Vorgehensweisen und Methoden für effizientes mobiles Zusammenarbeiten. Diese werden in einer offenen und erweiterbaren Kollaborationsplattform umgesetzt, die Unternehmensapplikationen (CAD, PDM etc.) sowie Projektmanagement und Kommunikationsdienste (VoIP, Chat etc.) integriert. Der Zugriff auf diese Plattform soll vor allem auf den mobilen Einsatz ausgerichtet sein und damit die Verwendung von entsprechenden Endgeräten wie PDA, Smartphones aber auch Laptops ermöglichen.

Das Projektkonsortium von "CoVES" besteht aus 12 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus 7 Europäischen Ländern. Projektkoordinator ist das Fraunhofer IAO, das Projekt läuft von September 2006 bis Februar 2009.

Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Mehmet Kürümlüoglu, Jochen Eichert
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon: +49 (0) 7 11/9 70-22 80, -23 95; Fax: +49 (0) 7 11/9 70-22 99
E-Mail: mehmet.kueruemlueoglu@iao.fraunhofer.de, jochen.eichert@iao.fraunhofer.de

Juliane Segedi | idw
Weitere Informationen:
http://www.iao.fhg.de/

Weitere Berichte zu: CoVES Flexibilität KMU Kollaborationsplattform Plattform

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Mehrkernprozessoren für Mobilität und Industrie 4.0
07.12.2016 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Wenn das Handy heimlich zuhört: Abwehr ungewollten Audiotrackings durch akustische Cookies
07.12.2016 | Fachhochschule St. Pölten

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einzelne Proteine bei der Arbeit beobachten

08.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen

08.12.2016 | Messenachrichten

Seminar: Ströme und Spannungen bedarfsgerecht schalten!

08.12.2016 | Seminare Workshops