Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Besser brauen mit Siemens-Automatisierung

21.11.2006
Brauereien können jetzt ihre Biersorten schneller, kostengünstiger und mit gleich bleibender Geschmacksqualität brauen. Möglich macht es ein Leitsystem von Siemens, mit dem die Brauhäuser ihren gesamten Brauprozess von einem einzigen Bildschirm aus steuern.

Das aus Hard- und Software bestehende System Braumat hat dank einer speziellen Steuerleittechnik Zugriff auf alle Anlagen und zeigt sämtliche Informationen und Steuerungsmodule grafisch an, wie das Forschungsmagazin Pictures of the Future in seiner jüngsten Ausgabe berichtet.

Ein Mausklick genügt, und das Bier bekommt im Sudhaus mehr Hopfen oder in der Abfüllung Limonadenextrakte hinzugefügt. Die Bündelung der Prozessinformationen macht die Produktion gleichzeitig transparent: Anlagenfehler werden schneller erkannt und behoben, was letztlich Kosten spart. Die Automatisierungsspezialisten von Siemens haben ihr System auf verschiedene Brauereigrößen zugeschnitten. Sie stellten jetzt die Braumat-Pakete Compact für kleine Anwendungen sowie Plus mit zusätzlichen Funktionen für Großbrauereien auf der Fachmesse Brau Beviale in Nürnberg vor.

Hatten Brauereien noch vor wenigen Jahren nur einige Biere im Sortiment, ist das Produktangebot aufgrund der Nachfrage nach neuen Sorten stark gewachsen. Die Herstellung von alkoholfreien Bieren, Lager-Bieren und Biermixgetränken zunehmend auch mit exotischen Geschmacksrichtungen bedeutet für die Produzenten jedoch eine technische Herausforderung: Für alle Biersorten steht schließlich nur eine Anlage zur Verfügung. Bis vor kurzem konnten die Mitarbeiter deshalb die verschiedenen Zutatenverhältnisse der Rezepte oft nur durch Eingriffe vor Ort verändern – eine Prozedur, die dem Brauhaus wertvolle Zeit kostete, und bei der die Qualität nicht abgesichert ist.

... mehr zu:
»Hopfen »Rezept

Die neuen Braumat-Pakete verleihen den Brauereien dagegen eine bisher unbekannte Flexibilität. Mit der integrierten Software generieren die Braumeister am Bildschirm wie mit einem Zeichenprogramm via Drag and Drop neue Rezepte und integrieren die Neuerungen sofort in den Brauprozess oder gleichen natürliche Rohstoffschwankungen mit mehr Malz oder Hopfen aus. Egal welche Veränderung der Mitarbeiter vorgenommen hat: Braumat speichert jeden Vorgang in Rezeptarchiven ab. So ist jedes Rezept und jede kleinste Zutatenabweichung vollständig einsehbar und später reproduzierbar. (IN 2006.11.5)

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens InnovationNews
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/innovation

Weitere Berichte zu: Hopfen Rezept

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Forschungsprojekt: Zukünftige Fahrzeugtechnologien im Open Region Lab – ZuFOR
30.03.2017 | Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

nachricht Schnelle Time-to-Market durch standardisierte Datacenter-Container
28.03.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE