Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mobiltelefon zeigt Aufenthaltsort von Freunden

20.11.2006
Tracker-Services starten in den USA

Viele Mobiltelefone sind heutzutage GPS fähig - bald wird es Services geben, die das Global Positioning System nutzen, um automatisch die Position des Handynutzers festzustellen. In Folge könnten dann eine Reihe an Services angeboten werden, die in technischer Hinsicht zwar schon seit einiger Zeit möglich sind, jedoch aufgrund von Sicherheitsbedenken bisher nicht umgesetzt wurden. In den USA haben sich nun zwei Mobilfunkanbieter vorgewagt und bieten ein neues Service an, das allerdings noch nicht gesamten Möglichkeiten des GPS ausschöpft, wie die New York Times berichtet.

Das Unternehmen Helio hat vor kurzem in den USA den "Buddy Beacon" vorgestellt, ein Ortungsgerät für Freunde, das im neuen Telefon namens "Drift" integriert sein wird (pressetext berichtete: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=061110029 ). Mittels Knopfdruck kann man sich den Aufenhaltsort seiner Freunde auf einer Landkarte anzeigen lassen, vorausgesetzt diese besitzen auch ein "Drift", das für 225 Dollar zu haben ist. Ein so genanntes "social mapping service" mit dem namen "Boos Loopt" kündigte auch Boost Mobile an.

Zielgruppe für diese Tracker Services sollen aber nicht misstrauische Eltern oder Arbeitgeber sein, sondern junge Leute. "Schalte es ein, wenn du Lust auf eine Party hast und schalte es aus, wenn du eine deine Privatsphäre brauchst", beschreibt eine Presseaussendung den Sinn des Buddy Beacon. Automatisches updaten des Aufenthaltsortes wird es bei Helio nicht geben, Boost Loopt macht es allerdings möglich, alle 15 bis 20 Minuten ein automatisches Update zu senden. In technischer Hinsicht wäre es möglich, dies auch in kürzeren Abständen zu machen, doch könnte dies zu heiklen Situationen bezüglich persönlicher Sicherheit führen. Helio will damit auch verhindern, dass einfach vergessen wird, den Buddy Beacon auszuschalten und dieser dann unbemerkt weiterläuft.

... mehr zu:
»Aufenthaltsort »GPS »Mobiltelefon

In Zukunft könnte es möglich sein, sich Restaurant- und Theater- und Kinoempfehlungen aufs Handy zu holen, die mit dem persönlichen Aufenthaltsort abgestimmt sind. Wer Werbung auf seinem Handy akzeptiert, die sich auf nahe gelegene Geschäfte bezieht, wird vielleicht bald gratis telefonieren können. Doch derzeit überwiegen noch Bedenken gegen diese neuen Möglichkeiten, die GPS eröffnet. Die gespeicherten Daten über Aufenthaltsorte könnten leicht in falsche Hände fallen. Man könnte Opfer von Stalkern werden, Arbeitgeber hätten tiefen Einblick ins Privatleben und Regierungsspione hätten leichtes Spiel. Allein das Gerät auszuschalten, könnte zur Vermutung führen, dass man Verbotenes im Schilde führt.

Kristina Sam | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.helio.com
http://www.boostmobile.com

Weitere Berichte zu: Aufenthaltsort GPS Mobiltelefon

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Cybersicherheit für die Bahn von morgen
24.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT

nachricht Schutz vor Angriffen dank flexibler Programmierung
22.03.2017 | FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise