Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Potenziale von Internettools für Innovationsprozesse

11.10.2006
Das Internet unterstützt die Arbeit erfolgreicher Produktinnovatoren, das ist eines der Kernergebnisse einer Studie, die das Fraunhofer IAO gemeinsam mit der Universität Stuttgart und dem Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit im Rahmen des Forschungsprojekts nova-net durchgeführt hat.

Die Gestaltung von Produkt- und Serviceinnovationen in Unternehmen kann in vielfältiger und sinnvoller Weise durch das Internet und Online-Tools unterstützt werden. Beispielsweise können im Internet verfügbare Informationen oder Dienstleistungen den Innovationsprozess anreichern oder das Internet für die Online-Steuerung des gesamten Innovationsprozesses genutzt werden. Hier setzt das vom Fraunhofer IAO koordinierte Projekt nova-net an: Sein Ziel ist es, Methoden, Instrumente und Online-Tools für eine konsistente Unterstützung nachhaltiger unternehmerischer Innovationsprozesse zu entwickeln.

Da sich die Projektarbeit an der unternehmerischen Praxis orientiert, wurde in der nova-net Trendstudie zu Innovationen in der Internetökonomie die Nutzung von Internet und Intranet bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen erhoben. Die Befragung richtete sich an Innovationsverantwortliche in 5 000 Unternehmen aus den Branchen Chemie, Maschinenbau, Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) und Umwelttechnik. Gemäß der Studie wird das Internet mit seinen verschiedenen Diensten und Nutzungsmöglichkeiten mittlerweile auch im Innovationsmanagement umfangreich genutzt. So geben drei Viertel aller befragten Innovations¬verantwortlichen an, das World Wide Web als Informationsquelle z.B. hinsichtlich neuer Techniktrends zu nutzen. Auf Entwicklungspotenziale weisen vor allem die großen Unterschiede zwischen Akteuren aus innovativen und nicht-innovativen Unternehmen hin: Erfolgreiche Produktinnovatoren nutzen sehr viel häufiger die verschiedenen Internetanwendungen. Insbesondere in der IKT und in der Maschinenbaubranche erreichen Unternehmen, deren Akteure intensiv das Internet nutzen, höhere Innovationsgrade.

Der vollständige Bericht zur Studie ist jetzt online als kostenlose Druckversion im IAO-Shop unter www.iao.fraunhofer.de/d/shop/publikation.hbs?pubid=346 erhältlich. Das Projekt nova-net wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und ist Bestandteil des Förderschwerpunktes Internetökonomie.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Daniel Heubach
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon: +49 (0) 7 11/9 70-20 23 54, Fax: +49 (0) 7 11/9 70-22 87
E-Mail: daniel.heubach@iao.fraunhofer.de

Juliane Segedi | Fraunhofer-Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.nova-net.de
http://www.iao.fraunhofer.de/d/shop/publikation.hbs?pubid=346

Weitere Berichte zu: IKT Innovationsprozess Online-Tool Produktinnovatoren

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Ein stabiles magnetisches Bit aus drei Atomen
21.09.2017 | Sonderforschungsbereich 668

nachricht Drohnen sehen auch im Dunkeln
20.09.2017 | Universität Zürich

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie