Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mehr Effizienz durch den Einsatz von Informationstechnologie

28.09.2006
Am diesjährigen «eHealthcare» Kongress vom 28. und 29. September in Nottwil präsentiert Siemens Schweiz AG an der Fachausstellung zusammen mit Partnern umfassende ITLösungen für das Gesundheitswesen. Dazu zählen unter anderem Archivierungslösungen und Dokumentenmanagementsysteme, Telematiklösungen für die elektronische Gesundheitskarte sowie innovative, drahtlose Ortungssysteme basierend auf RFID-Technik zum Schutz von Patienten und des Inventars. Mit dem Einsatz von IT-Lösungen unterstützt Siemens die Spitäler, ihre Prozesse zu optimieren und so die Effizienz im Gesundheitswesen zu steigern.

Der zunehmende Kostendruck im Gesundheitswesen fordert heute umfassende Lösungen, welche die Qualität der Versorgung erhöhen und gleichzeitig die Kosten senken. Neben dem Einsatz innovativer, medizinischer Systeme kommt dabei der Informationstechnologie eine tragende Rolle zu: Nur leistungsstarke Software-Architekturen können die hoch komplexen Prozesse in Kliniken und Praxen abbilden, automatisieren und optimieren.

Archivierungslösungen

Bei der digitalen Archivierung werden die vorhandenen Dokumente digitalisiert und damit die bestehenden Papierarchive entsorgt. Darüber hinaus werden die gewonnenen Daten sowie die bestehenden digitalen Archive in ein neues Universalarchiv überspielt und zusammengeführt. Die Partnerfirma Sydoc AG bietet für die fachgerechte Überführung von Papierarchiven in ein elektronisches Archiv kompetente Beratung und Lösungen für eine sinnvolle, leistungsstarke und spitalweite Universalarchivierung.

Die spitalweite und klinikübergreifende Verwaltung sämtlicher Dokumente übernimmt das Archivsystem Siemens ARTS Medical, das zu den modernsten ECM-Lösungen (Enterprise Content Management) weltweit gehört. Es legt nicht nur Befunde und Bilder, sondern auch Ultraschallfilme, Laboranalysen, Datenströme (EEG, EKG, etc.) in der zentralen Patientenakte elektronisch ab und archiviert sie rechtssicher. Das gilt auch für Administrativdaten und handschriftliche Einverständniserklärungen und Notizen. Die Vorteile: Das aufwändige Suchen nach Patientendossiers und Dokumenten erübrigt sich. Und der Zugang auf die Daten ist praktisch von jedem Arbeitsplatz aus möglich. Das spart Zeit und bringt langfristig auch Kosteneinsparungen. Siemens Schweiz arbeitet in diesem Bereich mit dem Partner Uptime Services AG zusammen. Uptime bietet überzeugende Lösungen für das Dokumentenmanagement und das Archivwesen.

RFID

Modernste Technologie hilft, die Sicherheit von Patienten und Personal jederzeit zu gewährleisten. Sie sorgt ausserdem dafür, dass teure, mobile Geräte im Spital vor Diebstahl oder Missbrauch geschützt sind. Möglich macht dies das Patienten- und Inventarortungssystem von Siemens, das auf RFID-Technik basiert. Und so funktioniert es: Aktive Sender werden von einer Person getragen oder an Geräte befestigt. Die Leser an der Decke oder oberhalb einer Türe melden die Position und die Identität des Senders an einen zentralen Server. Dieser alarmiert im Notfall umgehend das zuständige Pflegepersonal.

Dieses System ist für viele Anwendungen geeignet. So beispielsweise bei der Lokalisierung von desorientierten Patienten oder auch als Schutz vor Säuglingsverwechslungen oder - entführungen. Das Personal ist zudem mit einem so genannten „Tag“ ausgestattet, der mit einer Notruftaste versehen ist. Im Bedarfsfall löst diese unterschiedliche Alarmierungen aus (DECT, Pager, Lichtruf, Sirene, usw.). Da aktive RFID-Sender permanent in Verbindung mit dem System sind, können sie weder sabotiert noch geschirmt, zerstört oder deaktiviert werden.

Elektronische Gesundheitskarte

In anderen europäischen Ländern ist die elektronische Gesundheitskarte bereits Realität. Für die Einführung ist jedoch eine E-Health Infrastruktur nötig, bei der sämtliche Akteure im Gesundheitswesen Hand in Hand zusammen arbeiten. Siemens Schweiz treibt gemeinsam mit der Schweizerischen Post und weiteren Partnern die Lösung eines Gesundheitskarten-Systems voran. Dieses beinhaltet eine sichere Telematik-Infrastruktur mit einer Gesundheitskarte als Zugangsschlüssel. Diese Karte verbindet alle Teilnehmer in der nationalen Gesundheitsversorgung (Leistungserbringer, Institutionen und Kostenträger). Die Telematik- Infrastruktur ermöglicht einen medienbruchfreien Datenaustausch. Der effiziente Zugriff auf Siemens Schweiz AG Pressestelle: Annina Mathieu Corporate Communications Telefon Direktwahl: +41 (0) 585 584 037 Freilagerstrasse 40 E-Mail: annina.mathieu@siemens.com 8047 Zürich Informationsnummer: HSH 060903 3 relevante Gesundheitsdaten eines Patienten ist gewährleistet und Dienstleistungen, wie zum Beispiel eine jederzeit verfügbare, elektronische Patientenakte, werden so Realität. Selbstverständlich liegt die Datenhoheit beim Patienten und der Zugriff auf Behandlungs- und Abrechnungsdaten ist strengstens geregelt.

Leseranfragen sind zu richten an:

Siemens Schweiz AG
Health Solutions Hospital
Herr Thomas Zurkinden
Freilagerstrasse 40
8047 Zürich
Tel: 0585 581 435

Thomas Zurkinden | Schweiz AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.ch/presse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Cybersicherheit für die Bahn von morgen
24.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT

nachricht Schutz vor Angriffen dank flexibler Programmierung
22.03.2017 | FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise