Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Denkanstöße für erfolgreiche IT-Architekturen

18.08.2006
Eine sinnvolle IT-Struktur optimiert die Arbeitsprozesse im Geschäftsalltag. Probleme bereitet die digitale Informationsverwaltung nur, wenn sie statisch angelegt ist und dem Aufbau neuer Geschäftsmodelle im Weg steht.

Service-orientierte Architekturen sind ein aktuell hoch gehandeltes Konzept zur dynamischen Umsetzung von Geschäftsanforderungen. Welche Faktoren ausschlaggebend für die Einführung Service-orientierter IT-Architekturen sind, untersucht der Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftsinformatik II, der Universität Erlangen-Nürnberg in einer aktuellen Studie. Viele Unternehmer wissen bereits, wie Service-orientierte Architekturen technisch umsetzbar sind. Weitgehend unklar ist jedoch, welche Faktoren für den Erfolg einer flexiblen IT-Struktur kritisch sind. Bis zum 25. August 2006 können IT-Fachleute die Erfolgsfaktoren in der Online-Studie bewerten. Die Beantwortung der Fragen dauert zwischen zehn und 15 Minuten.

In Service-orientierten Architekturen steckt ein großes Potential: Sie sparen Kosten und ermöglichen eine sehr flexible und schnelle Informationstechnologie. Mittels einer umfangreichen Literaturrecherche und mehrerer Experteninterviews konnte Michael Durst, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, bisher 15 übergeordnete Erfolgsfaktoren ermitteln.

Auf diesen Ergebnissen aufbauend laden die Forscher des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik II der Uni Erlangen-Nürnberg alle IT-Experten ein, ihre Erfahrungen in die Umfrage einzubringen. Die Teilnehmer der Studie sollten sich mit dem Thema Service-orientierte Architekturen bereits auseinandergesetzt haben. Ziel der Studie ist es, ein genaueres Verständnis hinsichtlich der Relevanz, der Phasenspezifität und der Beeinflussbarkeit der Erfolgsfaktoren zu gewinnen.

Bereits die Fragen über die Erfolgsfaktoren Service-orientierter Anwendungen liefern den Teilnehmern Denkanstöße. Erste Ergebnisse zeigen, dass die identifizierten Faktoren von den Befragten voll bestätigt werden: 87 Prozent der Teilnehmer bewerten die 15 Erfolgsfaktoren durchschnittlich mit dem Prädikat "sehr relevant" oder "relevant". Am Ende der Befragung erhalten alle Teilnehmer eine detaillierte Übersicht der Ergebnisse.

Die Online-Befragung ist abrufbar unter: http://www.wi2.uni-erlangen.de/survey/soa

Weitere Informationen für die Medien:

Michael Durst
Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftsinformatik II
michael.durst@wiso.uni-erlangen.de
Tel.: 0911/5302-455

Ute Missel | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-erlangen.de/
http://www.wi2.uni-erlangen.de/survey/soa

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Fraunhofer IPM präsentiert »Deep Learning Framework« zur automatisierten Interpretation von 3D-Daten
22.08.2017 | Fraunhofer IPM

nachricht Kieler Wissenschaft entwickelt exzellentes Forschungsdatenmanagement
21.08.2017 | ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungen

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Spot auf die Maschinerie des Lebens

23.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die Sonne: Motor des Erdklimas

23.08.2017 | Physik Astronomie

Entfesselte Magnetkraft

23.08.2017 | Physik Astronomie